Buchautor

Theodor W. Adorno

Stichwort: Aristoteles
Theodor W(iesengrund) Adorno, deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist, wurde 1903 in Frankfurt am Main geboren. Von 1921 bis 1923 studierte er in Frankfurt Philosophie, Soziologie, Psychologie und Musikwissenschaft und promovierte 1924 über "Die Transzendenz des Dinglichen und Noematischen in Husserls Phänomenologie". Bereits während seiner Schulzeit schloss er Freundschaft mit Siegfried Kracauer und während seines Studiums mit Max Horkheimer und Walter Benjamin. Mit ihnen zählt Adorno zu den wichtigsten Vertretern der 'Frankfurter Schule', die aus dem Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt hervorging.
Adorno arbeitete ab 1930 am Frankfurter Institut für Sozialforschung. 1934 emigrierte er aus dem nationalsozialistischen Deutschland zunächst nach England später in die USA, kehrte aber nach dem Krieg nach Deutschland zurück und lehrte ab 1950 als Professor in Frankfurt am Main. Adorno starb bei einem Ferienaufenthalt 1969 in Visp im Schweizer Kanton Wallis an den Folgen eines Herzinfarkts.
Hauptwerke: "Kierkegaard" 1933; "Dialektik der Aufklärung" (zusammen mit Max Horkheimer) 1947, "Minima moralia" 1951; "Einleitung in die Musiksoziologie" 1962; "Negative Dialektik" 1966.
Stichwort: Aristoteles - 1 Buch

Theodor W. Adorno: Ästhetik (1958/59). Nachgelassene Schriften, Abteilung IV: Vorlesungen. Band 3

Cover
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009
ISBN 9783518585351, Broschiert, 522 Seiten, 43.80 EUR
Herausgegeben von Eberhard Ortland. Sechsmal las Theodor W. Adorno zwischen 1950 und 1968 in Frankfurt über Ästhetik. Die Vorlesungen aus dem Wintersemester 1958/59 und aus dem Jahr 1961/62 ließ er aufnehmen,…