Buchautor

Walther Rathenau

Stichwort: Berlin
Walther Rathenau, geboren 1867 in Berlin, war ein deutscher Industrieller, Politiker (Deutsche Demokratische Partei) und kurzzeitig Außenminister der Weimarer Republik. Als Sohn von Emil Rathenau, dem Gründer der AEG, und promovierter Physiker übernahm Walther Rathenau 1892 die Leitung der Elektrochemischen Werke Bitterfeld. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges war Rathenau 1914 am Aufbau der deutschen Kriegsrohstoffversorgung im Kriegsministerium beteiligt. Nach dem Krieg nahm er als Sachverständiger für wirtschaftspolitische Fragen 1919 für Deutschland an den Verhandlungen zum Versailler Vertrag teil, ebenfalls 1920 an der Konferenz von Spa und 1921 an den Konferenzen von London. Von der politischen Rechten wurde er deswegen als "Erfüllungspolitiker" verunglimpft. Walther Rathenau war einer der Mitgründer der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei. 1920 wurde er Mitglied der Sozialisierungskommission und nahm an der Konferenz in Spa teil. Am 1. Februar 1922 wurde Rathenau zum Reichsaußenminister ernannt. Als deutscher Vertreter schloss er den Vertrag von Rapallo ab, zur gegenseitigen Anerkennung und Zusammenarbeit und zum Verzicht auf Reparationen. Walther Rathenau wurde am 24. Juni 1922 in Berlin von den Offizieren Ernst Werner Techow (Fahrer), Erwin Kern und Hermann Fischer aus einem fahrenden Auto heraus mit einer Maschinenpistole und einer Handgranate ermordet.
Stichwort: Berlin - 1 Buch

Walther Rathenau: Die schönste Stadt der Welt

Cover
Philo Verlag, Berlin 2002
ISBN 9783825702243, Gebunden, 91 Seiten, 15.80 EUR
In einem Essay von 1899 erklärt Rathenau seine Liebe zu Berlin, wie der Titel "Die schönste Stadt der Welt" zeigt. Der Essay zeigt eine im Entstehen begriffene Metropole, die den Elan der Gründerjahre…