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Efeu - Die Kulturrundschau

Ein Reigen weiterer kleiner Köpfe

Die besten Kritiken vom Tage. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
15.06.2019. In der SZ kritisiert Horst Bredekamp eine "extreme Ethisierung der Kultur". Auch René Pollesch hält in der SZ nicht viel von politischer Korrektheit, wenn sie nur als "Marketingtool" dient. Ein Verlag ist kein Gleichstellungsbeauftragter, entgegnet die Literarische Welt jenen, die sich über den geringen Frauenanteil in Rowohlts Herbstkatalog ereifern. Die Musikkritiker lauschen in Bruce Springsteens neuem Album einem Melancholiker, der sich nach dem Trump-Schock in die innere Migration zurückgezogen hat.
9punkt - Die Debattenrundschau vom 15.06.2019 finden Sie hier

Bühne

Im SZ-Interview mit Peter Laudenbach antwortet Rene Pollesch auf die Vorwürfe, man habe mit seiner Wahl eine "restaurative" Entscheidung getroffen und den "Paten" beziehungsweise einen "älteren westdeutschen Mann" an die Volksbühne zurückgeholt (Unsere Resümees): "'Pate', was soll das bedeuten? Kriminelle Energie? Das ist doch gut, nur zu. Silberrücken zielt auf weiß, männlich, patriarchalisch. Heterosexuell, was ich als Schwuler nicht bin, wird weggelassen, weil das wahrscheinlich Heteros und Heteras geschrieben haben. Es ist völlig okay, wenn man statt älterer weißer Männer lieber junge Frauen auf wichtigen Posten will. Ich bin absolut für politische Korrektheit und für die Frauenquote, auch bei Machtpositionen im Theater. Wir benutzen politische Korrektheit aber nicht als Marketingtool." "Wir sind viel, viel mehr" als "jung, weiblich, divers", betont Rene Pollesch ebenfalls im Dlf-Kultur-Interview.

"Missing People". Foto: Nurith Wagner-Strauss

Eher solide fand Standard-Kritikerin Margarete Affenzeller die ersten, von Christoph Slagmuylder verantworteten Wiener Festwochen - der Ausgabe merkte sie durchaus die Eile an, mit der sie aus dem Boden gestampft wurde. Dabei endeten die Festwochen mit einem Knall und "sakralen Momenten", wie ebenfalls im Standard Dominik Kamalzadeh nach der Premiere von Bela Tarrs "Missing People" meint: Der ungarische Regisseur setzte sich in seiner ersten Theaterarbeit mit Orbans Gesetz auseinander, das es Obdachlosen verbietet, auf der Straße zu übernachten: "Für 'Missing People' hat er sich ohne jedes Sicherheitsnetz eines Skripts dem täglichen Daseinskampf von Obdachlosen ausgesetzt - eine Erfahrung, die auch sein künstlerisches Selbstverständnis berührte, wie er erzählte. In der Halle kehrt er nun die gängige Alltagsperspektive um. Nicht länger können wir an ihnen vorbeisehen: Auf einer großen Leinwand, die sich phasenweise durch zwei weitere zum Triptychon erweitert, blicken die Nomaden unserer Städte nunmehr auf uns herab." Nachtkritikerin Gabi Hift meint indes über das Stück, für das Tarr mit 250 Wiener Obdachlosen zusammenarbeitete: "Was in seinen Filmen so beeindruckt: dass man glaubt, das Wesen der menschlichen Existenz zu sehen, gelingt hier nicht."

Weitere Artikel: Im taz-Gespräch mit Andreas Fanizadeh erklärt Schorsch Kamerun, der mit dem Stück "Das Bauhaus - Ein rettendes Requiem" diese Woche ebenfalls an die Volksbühne zurückkehrt, die Parallelen zwischen Volksbühne und Bauhaus, begrüßt die Pollesch-Wahl, erinnert aber auch: "Theater gehören niemandem". Das Kollektiv "Staub zu Glitzer", das 2017 zu Chris Dercons Volksbühne besetzte, will erneut die Volksbühne in Beschlag nehmen - allerdings in Zusammenarbeit mit Rene Pollesch, wie Robert Klages im Tagesspiegel meldet. Ihr Ziel: "Das Theater soll ein Ort für alle sein, jederzeit frei zugänglich. Im 24-Stunden-Betrieb soll jeder an der Volksbühne inszenieren oder ausstellen können, so die Idealvorstellung. Kollektive Intendanz also: Wenn eine Person beispielsweise Fotos im Foyer ausstellen möchte, so könnte sie oder er dafür im Gegenzug Geschirr abwaschen in der Volksküche."

Besprochen wird Marco Stormans Inszenierung von Elfriede Jelineks "Das schweigende Mädchen" am Theater Bremen (nachtkritik), das Frankfurt LAB-Festival (FR), das Festival die "Politik der Algorithmen" bei den Münchner Kammerspielen (SZ), Michael Laubs "Rolling" im Berliner Hebbel am Ufer (FAZ).
Archiv: Bühne

Kunst

Für die Buch-Zwei-Seiten der SZ hat sich Renate Meinhof auf Deutschlandreise begeben, um nach der aktuellen Emil-Nolde-Ausstellung zu fragen: "Können Bilder schuldig sein?" Getroffen hat sie Schleswig-Holsteins Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Karin Prien, deren jüdische Vorfahren zum Teil im KZ umkamen und die sich nun einen Nolde im Büro aufhängt, den von der Leipziger Jahresausstellung ausgeschlossenen, AfD-nahen Maler Axel Krause und Horst Bredekamp, der eine "extreme Ethisierung der Kultur" beklagt und mit Blick auf die neusten Nolde-Erkenntnisse von "Komplexitätssteigerung" spricht: "Mir kommt es immer darauf an, die Vielschichtigkeit herauszuarbeiten, und wenn unsere Kultur das verliert, dann wird sie papierdünn und aus dieser Enge heraus bilderstürmerisch, dann richtet sich alles nach aktuell vorgegebenen, ethisch definierten Normen: That's the end. Wir sind weit auf diesem Weg vorangekommen."

Nancy Spero, Exhibition view Museum Folkwang 2019 with Maypole (Detail), 2008, Foto: Jens Nober

"Alles, was Bilder brauchen" entdeckt FAZ-Kritiker Georg Imdahl im Essener Folkwang-Museum in den Papierbildern von Nancy Spero, die als Frau in der Kunstwelt, die zudem noch auf Papier malte, erst spät entdeckt wurde: "Es ist ein ŒOeuvre voller Erfindungen, stringent und überzeugend in seinen thematischen Entwicklungen, gesättigt von einem Krisenbewusstsein, das die Künstlerin in eine packende, malerische Bildsprache übersetzt, und es ist aktuell bis heute. Ein großes Blatt aus dem Jahr 1966 trägt den Titel 'Männliche Bombe', es entstammt Speros 'War Series', mit der die Künstlerin den Vietnamkrieg und seine Untaten über Jahre hinweg wieder und wieder ikonisch ins Bild setzt. Dargestellt ist in diesem Fall eine Blutorgie, wie sie den Wiener Aktionisten gefallen hätte: Unter einem Pinselschwung verschmierter roter Farbe erhebt sich ein Phallus mit Kopf, der Blut spuckt. Ein Reigen weiterer kleiner Köpfe an langen Schwanenhälsen umkränzt die markant konturierte Erektion, aus aufgerissenen Mäulern stechen rote Zungen hervor. Krieg, zu Papier gebracht als Allianz von Potenz, Gewalt, Todestrieb."

Weitere Artikel: Für den Tagesspiegel porträtiert Nicola Kuhn die tschechische Konzeptkünstlerin und Performerin Anna Daučíková, der die Berliner Kunst-Werke derzeit eine Ausstellung widmen und die immer wieder mit Identitäten spielt. In der taz betrachtet Tal Sterngast Nicolas Poussins "Landschaft mit Matthäus und dem Engel". Im Standard berichtet Olga Kronsteiner von den sich mit Blick auf eine bisher verkannte Porträtzeichnung verdichtenden Gerüchten, es handele sich bei Gustav Klimts "Judith I." um die Opernsängerin Anna von Mildenburg. Besprochen wird die Claude Viallat-Schau in der Kreuzberger Galerie Kajetan (Tagesspiegel) und die Ausstellung "My Dearest Sweet Love: Christopher Isherwood & Don Bachardy" im Berliner Schwulen Museum (Welt).
Archiv: Kunst

Film

Patrick Holzapfel erinnert im Filmdienst an die Filmkritikerin Pauline Kael, die am 19. Juni 100 Jahre alt geworden wäre, die einen mit ihren zum Widerspruch einladenden, gleichsam aber witzig-unterhaltsamen Texten stets zu packen kriegt: "Hat man einmal mit dem Lesen begonnen, setzt sich ihre Stimme fest; man sieht die beschriebenen Filme noch einmal, nur dieses Mal sieht man sie anders, sieht mehr. Man fühlt sich provoziert, inspiriert, irritiert. Man hasst sie und man muss viel lachen. Manchmal kann man gar nicht glauben, wie hart, ja untergriffig sie schreiben konnte. ... Es ist stimulierend, Kael zu lesen, weil ihre Provokation zwingt, selbst zu denken. Wenn Filmkritik das leisten kann, lebt sie. Ob das nun angenehm ist oder nicht." Unsere Kritik zu einem neuen, auf der Berlinale gezeigten Porträtfilm über Kael finden Sie hier.

Besprochen werden László Nemes' "Sunset" (online nachgereicht von der FAZ, der Filmdienst spricht mit dem Regisseur, mehr dazu bereits hier und hier), die Netflix-Serie "When They See Us" (Presse), der Netflix-Film "Murder Mystery" mit Jennifer Aniston und Adam Sandler (ZeitOnline), das Reboot des "Men in Black"-Franchise  (SZ, Berliner Zeitung, FAZ, unsere Kritik hier) und die auf TVNow gezeigte Serie "Feud" über die Feindschaft zwischen Joan Crawford und Bette Davis (FAZ).
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Archiv: Film

Literatur

In der FAZ ruft Yfaat Weiss, Direktorin des Leipziger Leibniz-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur, Hanna Kralls 1982 erschienen Roman "Die Untermieterin" in Erinnerung, den die Autorin auf Grundlage eines langen Gesprächs mit Marek Edelmann, einem Kommandeur des Aufstands im Warschauer Ghetto, verfasst hat. "Die Aufspaltung der Erzählinstanz in Maria und Marta, in ein 'polnisches Ich' und ein 'jüdisches Du', ermöglicht es den Lesern, die jeweiligen Blickwinkel zu changieren und sie gegeneinander auszuspielen. Beobachtet und beobachtend, ist 'Die Untermieterin' eine Fallstudie über Empathie, die ständig auf eine harte Probe gestellt ist, da die Missverständnisse zwischen beiden Erzählinstanzen nicht aus Unwissenheit und Distanz resultieren, sondern gerade durch die besondere Nähe und Intimität bedingt sind."

"Akademische Schreibschulen sind zu zentralen Produktionsstätten von Gegenwartsliteratur geworden", hält Sonja Lewandowski in der taz zum 20-jährigen Bestehen des Literaturinstituts Hildesheim fest. Vorwürfen, dass Literaturinstitutsliteratur die Gegenwartsliteratur zu stark überforme, erteilt sie eine Absage - der Einfluss gehe noch gar nicht weit genug, bleibe vielmehr immer noch zu sehr am Kult des singulären Debüts haften. "Die in den Schreibschulen geballte Gestaltungskraft jedenfalls könnte noch sehr viel progressiver genutzt werden, um fragwürdige literaturbetriebliche Strukturen umzuschreiben. Dahinter steht die Frage, welche eigenen Pfadabhängigkeiten Literaturinstitute dafür aufgeben müssten."

Den insbesondere auf Social Media laut gewordenen Ärger darüber, dass Rowohlt in diesem Herbst deutlich mehr Bücher von Männern als von Frauen druckt, kann Mara Delius in der Literarischen Welt allenfalls theoretisch nachvollziehen: "Vielleicht ist die Antwort auf die Frage, ob es für den Herbst nicht mehr Bücher von Frauen gab, auch eine ganz einfache: Nein, gab es nicht. Ein Verlagsprogramm ist kein Gleichstellungsbeauftragtenpapier, das 50/50 durchsetzt, und die Qualität von Literatur hängt nicht vom Geschlecht ihres Verfassers ab."

Weitere Artikel: Peter von Becker verabschiedet im Tagesspiegel Joachim Bühler, den langjährigen Leiter der Villa Massimo, in den Ruhestand. In der "Actionszenen der Weltliteratur"-Kolumne der Literarischen Welt erinnert Matthias Heine daran, wie Miguel de Cervantes in der Seeschlacht von Lepanto kämpfte und schließlich in Gefangenschaft geriet. Schriftsteller Christoph Höhtker schreibt in der Literarischen Welt über Lanzarote, beziehungsweise "über Verzweiflung auf annehmbarem Niveau". Sabine Voss befasst sich im Literaturfeature des Dlf Kultur mit dem Thema Flucht nach 1945 in der deutschen Gegenwartsliteratur.

Besprochen werden unter anderem Frank Heiberts Neuübersetzung von Raymond Queneaus "Zazie in der Metro" (Tell-Review, Literarische Welt), Zadie Smiths Essaysammlung "Freiheiten" (SZ), Ulf Erdmann Zieglers "Die Erfindung des Westens - Eine deutsche Geschichte mit Will McBride" (Dlf Kultur), Ljudmila Petruschewskajas "Das Mädchen aus dem Hotel Metropol" (taz), José Eduardo Agualusas "Die Gesellschaft der unfreiwilligen Träumer" (Dlf Kultur), Mario Vargas Llosas "Der Ruf der Horde" (Literarische Welt), Leïla Slimanis "All das zu verlieren" (Berliner Zeitung), Preti Tanejas Debüt "Wir, die wir jung sind" (ZeitOnline), Davide Enias "Schiffbruch vor Lampedusa" (Berliner Zeitung), Ian McEwans "Maschinen wie ich" (Literarische Welt) der von Frank Trende herausgegebene Band "Die Geschichten sind ja schnell gelesen. Ein Müllenhoff-Lesebuch" (FAZ) und die illustrierte Gesamtausgabe von Ursula K. Le Guins Erdsee-Zyklus (NZZ).
Archiv: Literatur

Musik

Mehr Streicher, mehr Bläser, weniger Hemdsärmeligkeit - eher Hochglanz-Folk wie aus der Zeit um 1970 als rustikale Americana, so lautet Jens-Christian Rabes Fazit in der SZ nach dem Durchhören des neuen Bruce-Springsteen-Albums "Western Stars". Der Boss gibt sich glatter als sonst und melancholischer - plattes Sloganeering findet nicht statt. "Als Kommentar auf die Trump-Zeit ist "Western Stars" (...) ein erstaunlich subtiler, beinahe ratloser Beitrag, als solcher aber auch ein - ja, doch: ehrlicher. Man hat den Eindruck, auch Springsteen kann sich gerade keinen Reim auf sein Land und die Lage machen und lässt lieber, wie in 'Drive Fast', vorerst einen Stuntman über seine jugendliche Waghalsigkeit sinnieren."



Michael Pilz deutet das Album in der Welt als Rückzug in die innere Migration unter den Eindrücken des Trump-Schocks: Das Album "spielt in Kalifornien, handelt von wilden Pferden, Stuntmännern und Trampern, es feiert die Sonne und den Sonnenuntergang, es klingt so heiter und befreit, dass man sich für und mit ihm freut. Ein alter Freund aus besseren Tagen, der sein Glück gefunden hat. ... 'Western Stars' hört auf mit einem Gutenachtlied aus dem 'Moonlight Motel', aus der Einsamkeit. Bruce Springsteen ist noch immer weg. Weit draußen in einer Vergangenheit, wo man noch in die Zukunft sehen kann."



Daniel Gebhardt von ZeitOnline kann dabei zusehen, wie der einst unverwüstbar erscheinende Springsteen-Kosmos förmlich auseinanderfällt: "Springsteen erzählt aus einem Amerika, dem der Baustoff ausgeht. Das Land scheint seinem Erzähler regelrecht zwischen den Fingern zu zerbröseln. ... Er stößt nun auch an die Grenzen der eigenen Fähigkeiten, nach 45 Jahren und 19 Alben. Seine Worte besitzen nicht die Strahlkraft von Bob Dylans Beatpoesie, seine Stimme entwickelt nicht die Grabsteinautorität des alten Johnny Cash. Und doch ringt Springsteen den Stücken auf 'Western Stars' eine Endgültigkeit ab, die das Amerika der Gegenwart treffend beschreibt - als geschlagen und verloren."

Weitere Artikel: Befasst Euch mehr mit englischer Musik, nimmt NZZ-Kritiker Max Nyffeler als Fazit vom Britten-Festival in Aldeburgh mit nach Hause. Gottesgläubig sinkt Elmar Krekeler in der Welt auf die Knie, als er die Nachricht vernimmt, dass die Orgel in Notre-Dame in der Feuersbrunst in der Nacht vom 15. auf den 16. April keinen Schaden genommen hat. Michael Jäger erinnert im Freitag an Richard Strauss' vor 100 Jahren entstandene Oper "Elektra": Diese Musik "ist das Kühnste, was er je geschrieben hat". Ljubiša Tošic spricht im Standard mit dem Kammermusik-Oktett Die Knödel. In einer "Langen Nacht" des Dlf Kultur beschäftigen sich Nedim Hazar und Michael Frank mit Musik von Türkeistämmigen in Deutschland. Außerdem hat The Quietus Stimmen von Musikern zu Joy Divisions vor 40 Jahren erschienenem Album "Unknown Pleasures" gesammelt.
Archiv: Musik

Architektur

Für die NZZ hat sich Marion Löhndorf ins schweizerische Andermatt begeben, um in dem von dem ägyptischen Milliardär Samih Sawiris aufpolierten Alpendorf den neuen Konzertsaal zu besuchen, der dieses Wochenende von den Berliner Philharmonikern eröffnet wird. Zwischen Felswänden und einem Hotel ist das Haus kaum zu entdecken, aber unter der Erde "öffnet sich eine ganz neue Welt", jubelt Löhndorf. Vor allem im Auditorium: "Es lebt und atmet. (…) Die Decke und die Wände des Auditoriums umgeben die Zuschauerreihen wie vielflächige Origami-Elemente. Diagonal verlaufende Holzleisten fügen sich zu asymmetrischen Dreiecken zusammen. Die Fugen zwischen den Leisten sind von unterschiedlicher Größe und heben sich weiß von der hellen Holzfarbe ab. Schmale Leuchten wurden diskret und wie selbstverständlich zwischen den Fugen eingelassen. So entsteht Bewegung im Raum, ein architektonisches Konzert der Linien, das selbstbewusst ist, aber nie vergessen lässt, was hier eigentlich gespielt wird."
Archiv: Architektur