Zum einzigen Ergebnis weitergeleitet

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
01.09.2007. In der SZ preist Sibylle Lewitscharoff den großen Karl May und die ihm gewidmete Ausstellung in Berlin. Die FR erklärt, wie und warum Wolfgang Schäuble das dreifaltige Böse bekämpft. In der taz erläutert Herfried Münkler den Unterschied zwischen nationalrevolutionär-ethnoseparatistischem und sozialrevolutionärem Terrorismus. Die Welt stellt klar, dass die Romantik keine allein deutsche Angelegenheit war. Die FAZ preist Brian De Palmas bösartige Abrechnung mit dem Irakkrieg "Redacted". Und die NZZ liest Joseph Conrad.

Welt, 01.09.2007

Rüdiger Safranskis Studie über die "Romantik" gerät Paul Michael Lützeler in seiner Besprechung in der Literarischen Welt zu deutsch. "Die englischen Romantiker waren - man denke an Coleridge und Wordsworth - am literarischen Kampf gegen Napoleon früher und effektiver beteiligt als Kleist, der nichts von seinen politischen Gedichten, Streitschriften und Dramen gedruckt bzw. aufgeführt bekam. Byron war nicht minder 'griechisch' gestimmt als Hölderlin. Nach einer neuen Mythologie fahndete auch der Dichter-Maler William Blake. Die Volksliedbegeisterung, die Entdeckung des nationalen Erbes, poetologische Neuorientierungen, die Vorliebe fürs Geheimnisvolle und Unheimliche: Das alles ist auch in den Schriften von Keats und Shelley gegenwärtig. Mary Shelley hat mit ihrem Frankenstein-Roman europaweit, ja weltweit, mehr Aufmerksamkeit auf sich gezogen als E.T.A. Hoffmann mit den 'Elixieren des Teufels', wie ja die deutschen Schauerromane im Schatten der englischen Gothic Novel verblieben. Walter Scott war als Autor historischer Romane international viel prägender als Arnim, Fouque oder Tieck."

Im Feuilleton sympathisiert Manuel Brug mit der Forderung des Dirigenten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, Maris Jansons, nach einem eigenen Konzerstsaal. Der Fall der Buchpreisbindung in der Schweiz hat nach Ansicht von Wieland Freund die bewährte Mischkalkulation auf den Kopf gestellt. Peter Zander guckt in Venedig politisches Kino von Brian de Palma und George Clooney. Michael Stürmer unterstützt Gerhard Richter, das neue Domfenster und Richters Suche nach einer zeitgemäßen Spiritualität. Und Peter Dittmar erinnert daran, dass viele Bildhauer sich auf Entwürfe beschränkten und ihre Schüler klopfen ließen.

Besprochen werden die Ausstellung zu Karl May im Deutschen Historischen Museum in Berlin und das Album "Kala" der britisch-tamilischen Rapperin M.I.A.

NZZ, 01.09.2007

Jan-Aslak Stannies begutachtet, wie weit Michael Schindhelms Kulturprojekte - unter anderem für ein großes Opernhaus - in Dubai gediehen sind. "Mit Sicherheit erspart bleibt Schindhelm ein öffentlicher Diskurs über sein Kulturprogramm." Mit Befremden blickt Marc Zitzmann auf Nicolas Sarkozys Pläne, das Strafrecht zu verschärfen ("Die Menschenrechte, das sind für mich vor allem die Rechte der Opfer"). Markus Jakob stellt den katalanischen Filmemacher Jose Luis Guerin vor. In der Reihe "Die Zukunft von gestern" widmet sich Manfred Schneider Kurd Lasswitz' Roman «Marsianer»

Besprochen werden Ernst Beyelers "Andere Sammlung" in Riehen und jede Menge Bücher, darunter Michael Lentz' laut Roman Bucheli "hinreißender Roman über die deutschen Emigranten in Pacific Palisades "Pazifik Exil" und Hans Jaegers Roman "Kristiania-Boheme".

In der Beilage Literatur und Kunst liest Ulrich M. Schmid Joseph Conrad mit Hinblick auf dessen polnische Herkunft: " Polen stellt also für Conrad sowohl eine Belastung als auch ein hehres Ziel dar. Die exotischen Landschaften des Kongo oder Südostasiens werden vor diesem Hintergrund lesbar als Metaphern eines Exils, das für das schiffbrüchige Individuum gleichzeitig eine Erinnerung an die zurückgelassene Heimat und ein Glücksversprechen bedeutet. Ganz in die Leere zielt aus diesem Grund der Rassismusvorwurf, der vom nigerianischen Schriftsteller Chinua Achebe an die Adresse Conrads erhoben wurde. Joseph Conrad sei ein typischer Vertreter einer kolonialistischen Abwertung des 'finsteren' Afrika, das von 'Wilden' bewohnt werde... Schließlich wären nicht in erster Linie die Afrikaner, sondern die Russen zum Protest gegen Conrad berechtigt. Conrad verdammte immer wieder die Kulturlosigkeit Russlands, das in keiner einzigen Frage das Recht habe, über die moralische Zukunft der Menschheit mitzubestimmen. "

Desweiteren preist Martin Meyer Dieter Richters Geschichte des Vesuv. Ausführlich besprochen werden auch ein Wörterbuch der philosophischen Metaphern, zwei Bücher zu Galileo Galilei von Hans Bieri und Horst Bredekamp und Romane von Sjon (mehr in unserer Bücherschau des Tages).

SZ, 01.09.2007

Die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff ist begeistert von der großen Karl-May-Ausstellung im Deutschen Historischen Museum in Berlin: "Warum ist aus der Figur Karl May so viel herauszuholen? Warum ist die Ausstellung so gut? Karl May wurde eines jener seltenen Schicksale zuteil, in denen die Laster, Sehnsüchte und Begierden einer Epoche wie durch ein Brennglas Feuer fangen. Ein Einzelleben, das stellvertretend für Millionen, die ähnlich träumen, sich ähnlich bedrückt fühlen, sich ähnlich belügen, beredt ist. Wenn man es erst aus seiner schwindelhaften Höhe in Luftschichten holt, wo ruhig geatmet und klar gesehen wird, wenn es behutsam geschieht, ohne Häme und törichte Besserwisserei, dann kommt ein Meisterstück heraus, wie es den klugen Arrangeuren der bewundernswerten Ausstellung gelungen ist."

Weitere Artikel: Gustav Seibt findet Kardinal Meisners Kritik an Gerhard Richters Domfenster auch theologisch befremdlich, da das "gestaltlose Leuchten" in den Kernbereich der christlichen Tradition gehört. Über den Wandel der russischen Blatnaja-Musik "von der Folklore der Gauner zum Pop mit subversiven Untertönen" schreibt Sonja Zekri. Susan Vahabzadeh hat in Venedig unter anderem "Lust, Caution" von Ang Lee und "Sleuth" von Kenneth Branagh gesehen. Henrik Bork berichtet von der Buchmesse in Peking, bei der Deutschland einen Auftritt als Gastland hat. Heinz-Elmar Tenorth gratuliert dem Erziehungswissenschaftler Wolfgang Klafki zum Achtzigsten, Till Briegleb dem Pop-Art-Künstler Allen Jones zum Sechzigsten.

Auf der Literaturseite gibt es Rezensionen zu Rüdiger Safranskis Buch über die Romantik (ein "Parforceritt" voller gedanklicher "Unschärfen" findet Lothar Müller) und Katja Lange-Müllers Roman "Böse Schafe" (mehr dazu in der Bücherschau ab 14 Uhr).

Besprochen werden Willy Deckers Inszenierung von Frank Martins Oratorium "Le vin herbe" bei der Ruhrtriennale, Philip Tiedemanns Inszenierung von Brechts "Trommeln in der Nacht" am Berliner Ensemble, Mika Ninagawas Film "Sakuran", ein Violinkonzert von Sofia Gubaidulina mit Ann-Sophie Mutter in Luzern.

Im Aufmacher der SZ am Wochenende erklärt uns Andreas Hoffmann die Finanzmärkte, beziehungsweise warum wir ihnen ausgeliefert sind: "Das Problem der Börsenwelt ist der gesunde Menschenverstand: Er hilft einfach wenig." Ijoma Mangold porträtiert den Pret-a-diner-Caterer Klaus Peter Kofler. In einer Reportage berichtet Esma Anemon Dil, wie man mit dem Selbsthilfe-Buch plus DVD "The Secret" in den USA jetzt das Böse weglächelt. Viola Schenz beschreibt den amerikanischen Swimmingpool als Sozial-Tranquilizer. Auf der Historien-Seite geht es um Moskaus Aufstieg zur Metropole im 13. Jahrhundert. Abgedruckt wird Giwi Margwelaschwilis Erzählung "Gerechtigkeit nach dem Tod". Im Interview spricht der Ökomanager und Babynahrungs-Hersteller Claus Hipp unter anderem darüber, dass man während langweiliger Reden am besten nicht zuhört, sondern Georgisch lernt.
Anzeige

FR, 01.09.2007

Christian Thomas erklärt Wolfgang Schäubles tiefes Misstrauen gegen das Individuum aus seiner christlich geprägten Anthropologie: "Schäubles christliches Menschenbild mag für die Zukunft einer jenseitigen Gerechtigkeit noch Hoffnung haben. Alles Diesseitige kann diese Hoffnung jedoch nicht ohne das Böse denken - die nicht erst seit der Bundesrepublik existierende Trinität des Bösen: das metaphysisch Böse, das natürlich Böse, das moralisch Böse. Schäubles christliches Menschenbild mag an die Herrlichkeit der geretteten Seele glauben - die eines Tages jedoch nicht hienieden aus einer Gesellschaft der Fehlbaren und Verdammten heraustreten und aufsteigen wird. Schäubles Konservatismus, mit dem er als Innenminister die Debatte über die innere Sicherheit beherrscht, basiert auf einem rigoros christlichen Pessimismus. Nicht der Bundestrojaner ist das Böse - das Böse tritt auf in Gestalt eines Trojaners, den der Dämon in die Welt gesetzt hat."

Weitere Artikel: Ina Hartwig sieht den Bücherherbst als Herbst der Großbiografien. Daniel Kothenschulte zeigt sich in seinem ersten Venedig-Bericht beeindruckt von Brian de Palmas Irakkriegs-Abrechnung "Redacted". Marcia Pally weiß, warum sich in den USA niemand über Moscheen aufregt. Hannes Gamillscheg berichtet über Proteste gegen eine schwedische Mohammed-Karikatur. In einem times mager erzählt Sylvia Staude von der Begegnung mit einer großen alten Schriftstellerin.

Besprochen werden Wanda Golonkas Frankfurter Inszenierung von Goethes "Iphigenie auf Tauris", die LaLala Human Steps Tanz-Choreografie "Amjad".

TAZ, 01.09.2007

Zum Deutschen Herbst widmet die taz der RAF ein großes Dossier. Der Politologe Herfried Münkler erläutert die verschiedenen Ausprägungen des Terrorismus: "Etwas vereinfacht lässt sich zwischen einem nationalrevolutionär-ethnoseparatistischen und einem sozialrevolutionären Terrorismus unterscheiden. Beispiele für ersteren Typus waren in Europa zuletzt die IRA und die ETA, während für letztgenannten Typus die Brigate Rosse in Italien oder die Rote Armee Fraktion (RAF) in Deutschland stehen. Als Drittes lässt sich ein vigilantistischer Terrorismus unterscheiden, für den der Ku-Klux-Klan in den USA ein Beispiel ist: Hier soll der Schrecken nicht dem Umsturz, sondern der Erhaltung der bestehenden Strukturen dienen." Sonst geht es in dem Dossier unter anderem um den Hochsicherheitstrakt in Stammheim, der jetzt abgerissen werden soll, um die Sprache der RAF, darum, dass die RAF maßlos überschätzt wird und um das Desinteresse der Linksradikalen von heute an der RAF.

Im Kulturteil berichtet Cristina Nord aus Venedig, wo sie Minutenfilme von Alexander Kluge und Brian de Palmas narrativ leider "bestürzend schlichte" Irakkrieg-Abrechnung "Redacted" gesehen hat. Dirk Knipphals war am frühen Nachmittag im Spreebogen unterwegs - der Saxofonspieler war auch nach vier Wochen Urlaubspause wieder da. Besprochen werden Patrick Orths Film "Karger" und Frank Blacks neues Soloalbum "Bluefinger".

In der zweiten taz porträtiert Sascha Zastiral den soeben wegen illegalen Waffenbesitzes zu sechs Jahren Haft verurteilten Bollywood-Star Sanjay Dutt. Jon Mendrala informiert über eine Initiative zur "Ortsnahen Rundumversorgung", die auch älteren Menschen auf dem Land die Möglichkeit geben will, Einkäufe selbst zu erledigen. Reinhard Wolff berichtet über den schwedischen Karikaturenstreit.

Im Dossier des taz mag scheibt Sebastian Moll über den Niedergang der New Yorker Bade-Vergnügungs-Meile Coney Island. taz-Korrespondenten in aller Welt haben sich zum Herbstanfang auf die Suche nach etwas Restsommer begeben. Wolfgang Müller liefert Isländer Allerlei. Thomas Mauch findet, man muss auch versagen können. Vorabgedruckt wird ein Aufsatz von Oliver Krüger über die Abschaffung des Todes im Post- und Transhumanismus. Rezensionen gibt es - auf der Sachbuchseite - zu Hiltrud Schröters Studie "Das Gesetz Allahs" zu Islam und Feminismus, die zu dem Ergebnis kommt, dass beides nicht vereinbar ist. In der Belletristik geht es um Gerhard Roths autobiografischen Band "Alphabet der Zeit" und neue Krimis von Christine Lehmann und Astrid Paprotta, auf den Kulturseiten um Jay McInerneys Roman "Das gute Leben".

Und Tom

Berliner Zeitung, 01.09.2007

Der ehemalige FDP-Innenminister Gerhart-Rudolf Baum räumt im Interview mit Damir Fras und Holger Schmale ein, damals überzogen auf die Entführung von Hanns-Martin Schleyer durch die RAF reagiert zu haben. "Ich verstehe bis heute nicht, dass immer noch Leute wie zum Beispiel Helmut Schmidts damaliger Berater und Sprecher Klaus Bölling sagen, unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung sei gefährdet gewesen. Die war keine Sekunde gefährdet. 30 Desperados haben nicht unsere damals schon sehr gefestigte Demokratie gefährdet. Wir waren aber in hohem Maße schockiert von diesem neuen Tätertyp, der mit politischer Motivation kriminelle Taten verübt und herausragende Repräsentanten von Staat und Gesellschaft ermordet hat. Wir waren in einer gewissen Schockstarre und daraus ergaben sich Überreaktionen der Politiker, der Gesellschaft. Ich nehme mich nicht aus."

FAZ, 01.09.2007

In Venedig hat Michael Althen mit Brian de Palmas "Redacted" die "radikalste Antwort des Kinos auf Abu Ghraib" gesehen: "De Palma zeigt den Alltag eines amerikanischen Grenzpostens in Samara, die lähmende Routine, die allgegenwärtige Angst, die erzwungene Kameraderie - und wie der Stumpfsinn eskaliert in der Vergewaltigung eines fünfzehnjährigen irakischen Mädchens und der Ermordung ihrer Familie. Wo andere Kriegsfilme mit inszenierter Authentizität den Blick fesseln, da zersplittert De Palma die Wahrnehmung so nachhaltig, dass die Manipulation stets spürbar bleibt. Dass bei ihm der Realismus immer Mittel zum Zweck bleibt, macht seinen Film so verstörend und bösartig."

Weiteres: Für einen mit großer Geste zum Aufmacher gehievten Text hat sich Olaf Sundermeyer im thüringischen Hildburghausen umgetan, wo eigentlich alle ein bisschen rechts sind, nur keine Glatzen und Springerstiefel mehr tragen. In der Randglosse kommentiert "igl" Peter Handkes Interview (gestern in der FR), in dem dieser neben gewissen Ausfällen auch erklärte, er sei kein Schriftsteller, sondern schreibe. In seiner Geschmackskolumne beklagt Jürgen Dollase, dass "anspruchsvolle Ernährung" in der Politik keine Rolle spiele. Auf der Buchmesse in Peking, deren Gastland in diesem Jahr Deutschland ist, hat Mark Siemons erlebt, wie "verführerisch sauber und problemlos die Ästhetik der Öffentlichkeit" sein kann. Joseph Croitoru liest osteuropäische Zeitschriften, die sich mit dem Stand der europäischen Integration beschäftigen.

Edo Reents war dabei, als Thomas Karlauf in Marbach seine Stefan-George-Biografie vorstellte. Maria Holzmüller begrüßt die Initiative "Junge Freunde Kunstmuseen". Patrick Bahners gratuliert dem Germanisten Gerhard Kaiser zum Achtzigsten. Und schließlich gibt es aus Peter Demetz' neuem Buch "Mein Prag" das Kapitel "Das Mädchen mit dem Samthaarband" zu lesen. Für die Medienseite begutachtet Michael Hanfeld, wie vorbereitet Reinhold Beckmann für die neue Talkshow-Saison ist.

Besprochen werden Philip Tiedemanns Inszenierung von Brechts Zweitling "Trommeln in der Nacht" im Berliner Ensemble (die Gerhard Stadelmaier zu der Erkenntnis kommen ließ, dass noch das schlechteste Bett besser als als die beste Revolution sei), Elke Haucks Filmdebüt "Karger", Anne-Sophie Mutters Auftritt mit Sofia Gubaidulinas Violinkonzert in Luzern und eine Ausstellung zu Henri Fantin-Latour in Lausanne. Auf der Plattenseite werden unter anderem das neue Album von Manu Chao und Klavierstücke zu Ehren Messiaens vorgestellt.

In Bilder und Zeiten konstatiert Tilmann Lahme einen neuen Trend zur Distinktion und dem Internat: "Begann vor wenigen Jahren noch die Internatsdebatte im Elternhaus mit: konfessionell oder Landerziehungsheim, St. Blasien oder Salem?, lautet heute die erste Frage: Deutschland oder England?" Dietmar Dath untersucht, was Scientology-Gründer Ron Hubbard eigentlich als Science-Fiction-Autor taugt. Gerhard Rohde besichtigt die österreichische Operettenlandschaft. Im Interview mit Heinrich Wefing spricht Nicolas Berggruen über seine Pläne für Berlin, das Museum seines Vaters zu erweitern und ein weiteres für seine eigene Kunskolletion zu bauen.

Buchrezensionen widmen sich Thomas Glavinics Roman "Das bin doch ich" und Robert Menasses "Don Juan de la Mancha oder die Erziehung der Lust (mehr in unserer Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

In der Frankfurter Anthologie stellt Renate Schostack das Gedicht "Auf die Frucht-bringende Herbstzeit" von Catharina Regina von Greiffenberg vor:

"Freud'-erfüllter / Früchte-bringer / vielbeglückter Jahes-Koch /
Grünungs-Blüh und Zeitungs-Ziel / Werkbeseeltes Lustverlangen..."