Magazinrundschau

Er war Bing Crosby aus der Hölle

Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag
15.06.2021. Die London Review erzählt die Geschichte des Konflikts um Nagorny-Karabach und fragt: Wann beginnt ein Bürgerkrieg? In Magyar Narancs erzählt Peter Nadas, warum Andersartigkeit die Essenz seiner Freundschaft mit Peter Esterhazy war. In Persuasion erzählt der Venezolaner Carlos Hernández von seiner Flucht nach Kolumbien. MicroMega würde Matteo Salvini gern "Bella Ciao" singen hören. In epd film blickt Georg Seeßlen zurück auf die große Zeit des Hongkong-Kinos. Bloomberg Businessweek recherchiert Trumps nicht abnehmenden Einfluss auf die Republikaner.

London Review of Books (UK), 17.06.2021

Ghaith Abdul-Ahad rekonstruiert ausführlich den Konflikt um Nagorny-Karabach, der im vorigen Herbst zum Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan führte. Es ist eine traurige, hundertjährige Aneinanderreihung von Pogromen, Vertreibungen und kultureller Zerstörung, von der am Ende nur die Türkei und Russland profitieren: "Wann beginnt ein Bürgerkrieg? Wann schlägt die Rhetorik des Hasses in Gewalt um? Irgendwann kommt der Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt, und die Menschen schauen ungläubig auf die verkohlten Überreste eines Nachbarhauses und sagen, dass sie nie gedacht hätten, dass es so weit kommen würde. Für die Armenier kam dieser Moment im Jahr 1988. Am 20. Februar demonstrierten Zehntausende Armenier in Stepanakert, und der Oberste Sowjet von Berg-Karabach reagierte mit dem Beschluss, der Armenischen Sowjetrepublik beizutreten. Eine Woche später fanden in Sumgait, einer trostlosen Industriestadt dreißig Kilometer nördlich von Baku, Demonstrationen statt, bei denen die Menschenmenge die Vertreibung der ethnischen armenischen Bevölkerung der Stadt forderte. Mit seinen niedergehenden Fabriken der Petrochemie an den Ufern des Kaspischen Meeres und der hohen Arbeitslosigkeit war Sumgait der Inbegriff der sozialen Misere in den späten Sowjetjahren. Ein wütender Mob begann, Armenier auf der Straße anzugreifen und ihre Wohnungen zu plündern. Menschen wurden mit Äxten und Messern verstümmelt, Frauen überfallen und vergewaltigt. Die örtliche Polizei griff nicht ein, als die Armenier gezwungen waren, bei russischen oder aserbaidschanischen Nachbarn Schutz zu suchen. Die Behörden in Moskau, gelähmt durch Unentschlossenheit, debattierten, ob ein neues außerordentliches Parteiplenum notwendig sei, um die sowjetische Nationalitätenpolitik neu zu definieren, bevor sie drei Tage später beschlossen, die Armee zu schicken und eine Ausgangssperre zu verhängen. Dutzende wurden getötet, und fast 14.000 Menschen flohen aus der Stadt. Sumgait war die erste Katastrophe in einem Krieg, der eskalierende Gräueltaten auf beiden Seiten sehen sollte."

Lucie Elven vergnügt sich mit dem Band "I Used to Be Charming", den gesammelten Reportagen der kalifornischen Autorin Eve Babitz, die sich am liebsten in den Künstlerkreisen von Los Angeles tummelte, aber von Ed Ruscha kategorisch gegen den Vorwurf verteidigt wurde, ein Groupie zu sein: "Selbst wenn sie sich wie eines verhielt, war sie es nicht. Groupies sind passiv, werden gar nicht wahrgenommen. Aber Eve war eine Persönlichkeit - geistreich, talentiert und immer auf Streit aus. Gott, war sie streitlustig." Elven findet das bestätigt: "In einem der besten Texte des Bandes, der zuerst in Esquire erschien, beschreibt sie, wie sie Jim Morrison aufgabelte ('Er war Bing Crosby aus der Hölle') und ihn dazu bringen wollte, einen anderen Namen für die Doors zu finden: 'Ich schleppte ihn ins Bett, bevor sie über den Namen entschieden und versuchte ihn, davon abzubringen. Es war doch abgeschmackt, sich selbst nach etwas zu benennen, was Aldous Huxley geschrieben hatte. Ich meine, 'Pforten der Wahrnehmung' ... was für eine uncool-esoterische-Töpftertanten-Idee war das denn?"

Magyar Narancs (Ungarn), 09.06.2021

Im Interview mit Orsolya Karafiáth spricht der Schriftsteller und Fotograf Péter Nádas unter anderem über Andersartigkeit als Essenz seiner Freundschaft zum verstorbenen Péter Esterházy. "Für mich ist das Anderssein wichtiger. Die Mehrheit erträgt das nur schwer, erhebt ihre Stimme dagegen, verfolgt und bestraft es. Ich genieße es. (...) Die Wortführerin der Freundschaft mit Esterházy war die Andersartigkeit. Wir haben es beide schrecklich genossen, dass wir beide in fast allen Angelegenheiten über fast alles anders dachten. Und darin ähnelten wir uns sehr. (...) Jeder ist ein Rassist, ein Nationalist, verachtet den anderen, das andere Geschlecht oder das eigene, die eigene Mutter, den Vater. Leider muss ich sagen, dass dies zu den menschlichen Konstanten gehört. Die Frage ist nur, was ich damit anfange, was ich dagegen tue. Natürlich hätte ich es gerne, wenn jeder so denkt, wie ich. (...) Doch bei uns war der Anschluss genau anders. Und wenn ich die Andersartigkeit nicht genießen kann, dann gibt es ein großes Problem, dann genieße ich die Andersartigkeit und auch die Alleinexistenz des anderen Wesens nicht. Übrigens ist dies die Grundlage jeder Kunst und jeglicher Literatur."

Ceska pozice (Tschechien), 11.06.2021

"Ein Gespenst geht wieder um in Europa. Das Gespenst grüner Politik." Nach dem ersten Abfallen des Grünen-Hypes diagnostiziert der tschechische Journalist Petr Fischer bei den Deutschen Angst vor der eigenen Courage. "Die Deutschen mögen die Grünen, haben aber Angst, sie an die Regierung zu lassen." Und die Konkurrenz schüre diese Angst heftig in allen Medien. Paradoxerweise, denn die Grünen, die heute die Partei anführten und um die Kanzlerschaft kämpften, seien eigentlich der gemäßigte Teil der Partei. "Es sind eher liberale Städter, die sich nach einem ruhigen Leben in einem schönen städtischen Umfeld sehnen, also etwas wie die tschechischen Piraten, deren revolutionäre Radikalität auch ihre kleinbürgerlichen Grenzen hat. Diese deutschen Grünen versuchen einen ökologischen Wandel der Lebensweise durchzusetzen, der sich in Deutschland zum großen Teil schon durchgesetzt hat, sodass sie eigentlich offene Türen einrennen." Aber den Deutschen werde offenbar etwas mulmig bei der Erkenntnis: "Dieses Gespenst erschaffen wir selbst. Dieses Gespenst sind wir."
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Stichwörter: Die Grünen

Persuasion (USA), 14.06.2021

In Yasha Mounks Magazin Persuasion erzählt der Venezolaner Carlos Hernández, wie er über die Grenze nach Kolumbien floh, in der Hoffnung, wieder etwas wie ein Leben zu haben. Nachdem das Militär ihm bei Kontrollen fast alles Geld abgeknöpft hat und er auch noch von einem Taschendieb beklaut wurde, der seinen Pass mitgehen ließ, legt er die letzten Kilometer zur Grenze mit einem Schleuser auf dem Rücksitz eines Motorrads zurück. Auch hier werden sie immer wieder angehalten: "Zwei kleine Kinder, beide spindeldürr, haben einen umgestürzten Baumstamm über das einzige befahrbare Stück Feldweg gelegt. Es ist eine 'Mautstelle' und der x-te Shakedown auf meiner Reise. An den kurzen schwarzen Haaren und den runden Gesichtern kann man erkennen, dass es sich um Wayuus handelt, eine indigene Gruppe, die in dieser Gegend schon lebte, bevor es so etwas wie Kolumbien oder Venezuela gab, geschweige denn eine Grenze zwischen ihnen. ... Sie sagen etwas zu dem Fahrradfahrer in Wayuu, einer Sprache, die ich nicht verstehe. Er reicht ihnen ein paar kolumbianische Peso-Münzen. Ein Kind stößt ein kleines 'hehe' aus, als es die Münzen betrachtet, während das andere losrennt, um den Baumstamm wegzuschleppen, damit der Feldweg für uns frei wird. ... Die Häuser hier verraten eine tiefe Armut, wie ich sie in Puerto Ordaz selten gesehen habe. Fadenscheinige Lehmhütten, rohe Stöcke und einfache Zinkblechhütten säumen die Trochas. Die Wayuus entlang dieses Grenzabschnitts scheinen von allen verlassen zu sein. Es gibt keine Schulen, keine Straßen, keine Stromleitungen, nichts hier draußen. Diese Menschen haben hier schon gelebt, bevor Kolumbus auftauchte. Sie sollten zwei Länder haben, die sich um sie kümmern, aber sie haben keines."
Archiv: Persuasion
Stichwörter: Venezuela

MicroMega (Italien), 10.06.2021

Einige Parlamentsabgeordnete eher linker Parteien in Italien möchten das berühmte antifaschistische Widerstandslied "Bella Ciao" zu einer offiziellen Hymne machen, die am Tag der Befreiung Italiens, dem 25. April, bei der offiziellen Zeremonie gesungen werden soll. Francesco Filippi, Autor des Buchs "Ma perché siamo ancora fascisti? (Warum sind wir eigentlich immer noch Faschisten) findet im Gespräch mit Cinzia Sciuto, dass diese Idee eher ein Krisensymptom ist. Der Vorschlag hat auch seine komischen Seiten, wenn man sich vorstellt, dass etwa ein durchaus möglicher Premierminister Matteo Salvini von der Lega Nord einst gezwungen sein könnte, das Lied bei laufenden Kameras mitzusingen. Aber es geht noch schlimmer: "Sprechen wir von einer Partei, den Fratelli d'Italia, die in ihrem Parteisymbol immer noch die dreifarbige Flamme trägt, das Symbol des Movimento Sociale Italiano, der neofaschistischen Partei, die 1946 von Giorgio Almirante gegründet wurde, um sich in die Kontinuität des Faschismus zu stellen… Es wäre der x-te Beweis für die Schwierigkeit dieses Landes, mit einer Vergangenheit fertig zu werden, die nicht vergangen ist."

Und Milva können sie auch nicht mehr engagieren:

Archiv: MicroMega

epd Film (Deutschland), 21.05.2021

Melancholisch blickt Georg Seeßlen in einem großen Essay auf das aufregende Hongkong-Kino und dessen verästelte Geschichte zurück: In der besonderen historischen Konstellation der Kronkolonie mit Ablaufdatum entstand ein ästhetisch einzigartiges, von einer besonderen Melancholie, aber auch Spielfreude durchzogenes Kino zwischen düster-zornigen Gewaltstoffen, der jugendlichen Frische eines Jackie Chan und der elegischen Nostalgie eines Wong Kar-wai. Wie in jeder zünftigen Filmindustrie gab es aber auch die Mavericks aus der dritten Reihe - kein Geld, aber jede Menge Herz und mit einer Extraportion Chuzpe ausgestattet. Einer davon Godfrey Ho, der das spekulative Billig-Genre des Ninjafilms maßgeblich prägte. Er "war ein Meister des Sampling: 1948 als Ho Chi Keung geboren, war er stellvertretender Direktor in den Shaw Brothers Studios, wo er unter anderem mit John Woo zusammenarbeitete, und wechselte dann zur Regie. ... Er ist wohl eines jener Kinotiere, denen das Filmemachen so viel Spaß macht, dass sie keine Zeit haben, sich auch noch für die Endprodukte zu interessieren. So entstanden trashige Low-Budget-Filme, in denen mit größter Sorglosigkeit Genialisches und Vermurkstes montiert wurde.... Zwischen 1983 und 1992 entstanden insgesamt 81 Filme unter seiner Regie (oder etwas Ähnlichem, denn oft montierte er aus zwei oder drei alten einfach einen neuen Film). Auch Filmark agierte als Billigproduktion weit über den Kreis des Stadtstaates hinaus; zu den Ninja-Stars zählten neben Chinesen, Koreanern, Philippinern auch Europäer und Amerikaner (ein gewisser Chuck Norris begann auf solche Weise seine Karriere), so dass die endlosen Prügeleien zwischen verschiedenfarbigen Ninja-Kämpfern in einer sonderbaren Nirgendwowelt der Vorglobalisierung stattfanden und in einer Gesellschaft, die sich nur noch auf anarchisch-kapitalistisch-kriminelle Weise selbst zu organisieren schien. Natürlich hatte Ho so etwas nie im Sinn, aber er und seine Mitstreiter filmten den Untergrund der Globalisierung." Diesen Irrsinn in Tüten muss man natürlich gesehen haben - stilecht in mieser Bildqualität und noch mieserer Synchronisation:

Archiv: epd Film

ČT Art (Tschechien), 09.06.2021


In seinem Nachruf auf die auch in Deutschland beliebte Schauspielerin Libuše Šafránková warnt der tschechische Journalist Josef Chuchma davor, die Schauspielerin auf ihre berühmte Aschenbrödel-Rolle zu reduzieren, und erinnert vor allem an ihre Theatertätigkeit, zumal in den schwierigen, eingeschränkten Zeiten der kommunistischen Normalisierung. "Šafránková konnte ihren Rollen etwas sehr Persönliches aufdrücken, das mit ihrem Wesen zu tun hatte, aber gleichzeitig blieben ihre Figuren 'auf dem Boden' einer allgemeineren Erfahrung. Nämlich der Erfahrung einer patriarchalisch geordneten Welt, in der Frauen ihren Stolz und ihre Würde mit Raffiniertheit statt mit Stärke verteidigen müssen." In den Nachwendezeiten habe sie sich mehr und mehr zurückgezogen, Schnelligkeit und Boulevardunterhaltung waren ihre Sache nicht.
Archiv: ČT Art

La Revue Nouvelle (Belgien), 15.06.2021

Seit den Terrorattacken von Islamisten in Frankreich, hat es unter Muslimen in französischsprachigen Ländern Diskussionen gegeben, die dazu führten, dass sich eine immer liberalere Richtung artikulierte, die den konservativen Muslimen vorwarf, keine Antwort auf die Jihadisten zu finden, erzählt Michaël Privot in einem Artikel, den Eurozine ins Englische übersetzt hat. Vor allem die sozialen Medien erlauben es, Dissens mit konservativen Muslimen zu formulieren, so Pivot: "Für die Online-Dissidenten geht es beim Aufbrechen des hegemonialen islamischen Diskurses darum, die Kontrolle über ihr Leben und ihr Schicksal zurückzugewinnen und sich wieder mit dem breiteren sozialen Gefüge oder sogar der Gesellschaft selbst zu verbinden. Sie können dann zu aktiven Akteuren werden, die sich für das Gemeinwohl einsetzen. Indem sie aus der 'islamischen Blase' heraustreten, können sie dazu beitragen, ein fast permanentes Gefühl der Dissonanz mit dem sozialen Umfeld zu beseitigen. Die Art und Weise, in der diese Stimmen verschiedene Diskurse mobilisieren, verdient es, gesondert analysiert zu werden. Dazu gehören die Ironie, die Religionswissenschaft, die Islamwissenschaft, die Erotik, die traditionelle islamische Gelehrsamkeit, die Spiritualität, die Soziologie, die Geschichte der sozialen Imaginarien und so weiter. Jede Stimme hat ihre eigene Methode, den totalisierenden, wenn nicht gar totalitären islamischen Diskurs herauszufordern und die Einheitlichkeit der Muslime zu untergraben.  In Ermangelung von Zwangsmechanismen sind dies die Formen des Widerstands, auf die sich der Dissens stützt. In der Zwischenzeit sind die einzigen Kräfte, die die Zustimmung zu konservativen islamischen Normen sicherstellen, die Angst vor der Hölle oder Gruppenzwang und die individuelle, fragmentierte Natur jeder Herausforderung der Autorität."

HVG (Ungarn), 11.06.2021

Kann es so etwas wie eine regierungstreue Kultur geben? Der Publizist Árpád W. Tóta glaubt nicht daran: "Das Schlüsselwort ist ein weitgehend abgenutzter Begriff: Souveränität. (...) Nun, bei der Souveränität geht es unter anderem darum, dass der Schriftsteller oder der Regisseur selbst seine eigene Weltansicht zusammenstellt, selbst sein Werk aufbaut und wenn er fertig ist, dann wird ihm applaudiert, wenn es denn gefällt. Das ist das Geheimnis der als Liberale beschimpften Künstler. Es gibt keine Fidesz-Kultur. (...) Die Partei betrachtet nur denjenigen als unterstützungswürdigen Künstler, der taktvoll und mit der Disziplin eines Zahnrades arbeitet. Alles andere gilt als uninteressant oder feindlich. (...) Doch der Künstler oder der Journalist kann nur dann ruhig schlafen, wenn er alles gegeben hat, was in ihm war. Und dies ist nur dann interessant, wenn außer Loyalität noch mehr in ihm steckte. Damit können die Parteimedien und die parteidienenden Künstler nicht mithalten."
Archiv: HVG
Stichwörter: Ungarn, Souveränität

Bloomberg Businessweek (USA), 14.06.2021

Von Donald Trump hört man zwar nichts mehr, aber seine Macht über die Republikaner scheint kein Jota weniger geworden zu sein, liest man die Reportage von Joshua Green. Man merkte es ja schon an der Behandlung der konservativen Trump-Kritikerin Liz Cheney. Zugleich sind immer mehr Republikaner nach Palm Beach gezogen, in den Dunstkreis von Trump, denn ohne Trump bleiben die Wähler zu Hause, wie Joe Budd, ein Komitee-Mitglied in Palm Beach County, erklärt: "Budds Vermutung, warum seine Partei kränkelt und wie man sie wieder auf Erfolgsspur bringen kann, gewann kurz nach den enttäuschenden Kommunalwahlen an Glaubwürdigkeit, als der Club 45 - der sich jetzt der Wiederwahl des trumpergebenen Gouverneurs von Florida, Ron DeSantis, im nächsten Jahr verschrieben hat - wieder an Fahrt aufnahm. Er buchte eine Trump-freundliche Liste von Rednern, einschließlich den konservativen Provokateur James O'Keefe und General Michael Flynn, Trumps nationalem Sicherheitsberater, der kürzlich Schlagzeilen machte, weil er vorschlug, das US-Militär solle einen Putsch inszenieren. Die Menschenmassen strömten zurück. 'Die Flynn-Tickets waren innerhalb von 15 Minuten ausverkauft', sagt er. Für Budd ist die Lektion klar: Die Partei braucht Trump, da gibt es keine zwei Möglichkeiten. Seine Erfahrung in Palm Beach bestätigt die Behauptung des GOP-Senators Lindsey Graham aus South Carolina: 'Wenn man versuchen würde, ihn aus der Partei zu vertreiben, würde er die halbe Partei mitnehmen.'"