Stichwort

11. September

Rubrik: Magazinrundschau - 6 Presseschau-Absätze
Magazinrundschau 01.09.2016 […] 15 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September fragt sich The Atlantic, wie es heute um die objektive Sicherheit in den USA bestellt ist. Ein Jahr lang hat Steven Brill daher minutiös recherchiert und ein wahres Faktenkonvolut hervorgebracht, das sich seinem Gegenstand zwar nicht immer kritisch nähert, aber wegen seiner Detailfreude und Informiertheit einen Lektüregewinn darstellt. Unter anderem erscheinen […] erscheinen die großzügigen Investitionen in den Jahren nach dem 11. September dabei auch als orientierungslose Maßnahme zum umfangreichen Geldverbrennen: Zu beobachten sei ein regelrechtes "Jack-Bauer-Syndrom": "'Wenn man geschockt ist und Angst hat, wenn man weiß, dass da draußen eine Bedrohung lauert, dann macht man alles und legt jede Summe auf den Tisch, um damit zurecht zu kommen', erklärt ein […]
Magazinrundschau 01.10.2002 […] Weißen Hauses" und "die lakaienhaften Medien". "Ist es möglich, die Vereinigten Staaten zu verstehen?", seufzt Weinberger und erklärt, warum diese Frage gerade der Bush-Administration gilt: Der 11. September "brachte einer der arrogantesten und aggressivsten Regierungen in der amerikanischen Geschichte hervor, eine Regierung, die bereits ihre Unduldsamkeit oder Abneigung gegen solche Grundlagen der […] Samuel Weber bemerkt, dass neuerdings auch der Begriff 'Spektakel' mit den Begriffen 'Krieg' und 'Terrorismus' in Verbindung gebracht wird, und erforscht diesen neuen Zusammenhang am Beispiel des 11. September und Tariq Ali warnt vor einem 'Kampf gegen den Terrorismus', der, als leere Rhetorik, der Durchsetzung geopolitischer Interessen dienen würde. Totgesagte leben länger, doch das müssen sie erst […]
Magazinrundschau 31.08.2002 […] Bush jüngst mal wieder als Subventionen an seine Bauern ausgeschüttet hat, und in der Sympathiewerbung nach dem 11. September: "Ein Engagement in Entwicklungs- und Umweltfragen wirkt immer so positiv." Auch der Leitartikel befasst sich mit dem Gipfel. Negativ wirkte der 11. September allerdings auf die bürgerlichen Freiheiten, wie der Economist in einer längeren Analyse feststellt. "Die Welt ist […] ist heute ohne Zweifel weniger frei als am 10. September." Alle Länder haben ihre Gesetzgebungen um teilweise recht willkürliche Eingriffsmöglichkeiten ergänzt: "Der 11. September hat den Diktatoren in der ganzen Welt einen Vorwand gegeben, ihre Kritiker als Terroristen zu brandmarken." Auch die USA bekommen ihr Fett weg: Wer gedacht hat, dass so etwas wie der Maccarthyismus nicht mehr möglich sei, wird […]