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Woody Allen

Rubrik: Berlinale Blog - 10 Artikel

Beherrscht die Kunst der Zeitmodulation: Mia Hansen-Løves 'L' avenir' (Wettbewerb)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2016 […] generöses Starkino: Hupperts Spiel wird nie als Attraktion ausgestellt, bleibt stets ein Mittel, die Welt auf eine bestimmte Art und Weise zu erschließen. Einmal zum Beispiel über einen mitgesummten Woody-Guthrie-Song - die Musikauswahl ist wieder einmal ganz besonders exquisit. Nicht zuletzt überzeugt der Film als book porn. "L'avenir" spielt in einer Welt, die mit Büchern vollgestellt, regelrecht […] Von Lukas Foerster

Solo für Greta: Noah Baumbachs 'Frances Ha' (Forum)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2013 […] Nouvelle-Vague-Film. Es ist eher Screwball-Comedy oder Sitcom. Und deswegen scheknt Regisseur Baumbach seiner unerschütterlichen Heldin wunderbare Momente jugendlichen Reinfalls. Hübsch böse und sehr Woody-Allen-haft ein Essen auf der Upper West Side bei Freunden ihrer Tanzkollegin. Alle sind arriviert, die ersten haben Kinder und es in der Bank zu was gebracht, in der Anwaltskanzlei oder beim Journal […] Von Thekla Dannenberg

Zwischen zwei Phasen in Permanenz: Miranda Julys 'The Future'

Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2011 […] wie Fremde im Transit: Anklopfen ja, nur rein kommt man die Bürgerwelt von dereinst nicht mehr. Wenn man so will ist die Allround-Künstlerin Miranda July für Indiepop-geschulte Twens etwa das, was Woody Allen womöglich für das Susan-Sontag-New-York der 70er zwischen Fotoausstellung und Freud-Seminar gewesen ist: Auf Augenhöhe mit dem (hier noch etwas kalkulierter anvisierten) Zielpublikum und dessen […] Von Thomas Groh

Kaputt in Indiewood: Greenberg von Noah Baumbach (Wettbewerb)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2010 […] , man lernt: er war früher, vor seinem Nervenzusammenbruch, kaum anders. Das alles steht ausgekippt im Raum versammelt, weil "Greenberg" viel von allem will, aber nichts so richtig: Ein bisschen Woody Allen für die Indie-Welt, ein bisschen post-neurotische Rückschau für die 90er Grunge-Generation, einen sachten Geschmack von mumblecore für die Festival-Crowd, einige krasse Momente für das pubertäre […] Von Thomas Groh

Berlinale 8. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2009 […] allerdings trägt der Text diesen Ernst nicht so ganz. Völlig anders und als auf beknackte Weise in der Tat komischer Kontrapunkt an zweiter Stelle Dani Levy, dessen surreale Komödie sich manches von Woody Allens Kurzfilm "Oedipus Wrecks" abgeguckt hat und alles an antisemitischen und anderen deutschen Traumata so sehr auf die Spitze treibt, dass sein Sohn Joshua nicht nur wie Ozons Ricky durch die Gegend […] Von Thekla Dannenberg, Lukas Foerster, Ekkehard Knörer

Berlinale 8. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2008 […] Komplexen: Amos Kolleks "Restless" (Wettbewerb) New York ist gar nicht die Hauptstadt der Psychiater, das wissen wir mittlerweile. Die Einwohner von Buenos Aires benötigen viel mehr Seelenklempner. Doch Woody Allen zählt mehr als dürre Zahlen, und so spielt "Restless" ganz zu Recht am Hudson. Denn dieser Film ist eine einzige Therapiesitzung. Auf der Couch finden sich nicht nur ein Vater und sein vernac […] Von Thekla Dannenberg, Ekkehard Knörer, Christoph Mayerl

Berlinale 6. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2007 […] Gere nicht die Hauptrolle spielt. Woody Harrelson macht seine Sache gut, aber ihm fehlt die sexuelle und moralische Zweideutigkeit, die Gere als Julian Kaye ausstrahlte. Carter Page III. ist unter seinem blasierten Getue ein sehr netter und guter Mensch. Das ist schön, aber es macht ein bisschen müde. Anja Seeliger "The Walker". Regie: Paul Schrader. Mit Woody Harrelson, Kristin Scott Thomas, […] Sklavenhandel und Großvaters Tabakanbau zu Geld und mit Vaters politischer Karriere zu Ruhm gekommen ist. Daran gemessen ist Carter Page III. ein Versager, auszumachen scheint ihm das nicht allzu viel. Woody Harrelson spielt ihn mit steifem Körper und beweglichem Geist. Er ist so blasiert, dass er die Konsonanten wegfallen lässt. Es gibt einen Mord, der aufgeklärt werden muss, aber der ist nur Vorwand […] Von Ekkehard Knörer, Christoph Mayerl, Anja Seeliger

Berlinale 5. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2006 […] Moderator, der eine Mischung aus Max Raabe und Wim Thoelke ist. Harmlose Unterhaltung. Leider jault Meryl Streep kein zweites Mal. Christoph Mayerl "A Prairie Home Companion". Regie: Robert Altman. Mit Woody Harrelson, Tommy Lee Jones, Meryl Streep, Lily Tomlin, Kevin Kline u.a., USA 2006, 100 Minuten (Wettbewerb) Schnell, bunt, dünn: Chen Kaiges "The Promise" (Wettbewerb, außer Konkurrenz) Chen Kaige […] Von Thekla Dannenberg, Ekkehard Knörer, Christoph Mayerl

Dieter, Dominick und Detlev

Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2006 […] anzusehen, aber für das jüngste Werk des großen Robert Altman mit dem Titel "A Prairie Home Companion" sprechen, so ist zu hoffen, auch andere Gründe als die Starbesetzung mit Meryl Streep, Lily Tomlin, Woody Harrelson, Kevin Kline etc. Dem Wettbewerb, aber nicht der Konkurrenz um die Bären stellen sich die Satire "Syriana" mit George Clooney, die nach ersten Testvorführungen hoch gehandelte Alan-Moore- […] Von Ekkehard Knörer