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Wes Anderson

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Ein Goldener Bär zum Jubeln und einer zum Weinen

Außer Atem: Das Berlinale Blog 17.02.2002 […] erhält, überrascht nicht, ist aber sehr bedauerlich. Neben Billy Bob Thorntons Subtilität hätte ihr überzogenes Spiel doch eigentlich auffallen müssen. Beträchtlichen Vorschusslorbeer brachte Wes Andersons "The Royal Tenenbaums" aus Amerika mit - umso größer der Ärger, dass außer einem selbstgefällig ausgebreiteten Privatkosmos an Anspielungen und Bilderwitzchen nichts zu sehen war (Kritik). Allgemeine […] Von Ekkehard Knörer, Anja Seeliger

Berlinale 9. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2002 […] bemängelt aber, dass der Film nicht eindeutig Stellung zur individuellen Schuldfrage beziehe (mehr Berlinale hier). Und die Blätter, die es gestern noch nicht getan haben, besprechen heute Wes Andersons "Royal Tenenbaums, überwiegend gut. In der FAZ meint Bert Rebhandl: "'The Royal Tenenbaums' sind die erste relevante Antwort auf Quentin Tarantinos "Pulp Fiction", die Tarantino nicht selbst geben […] Von Sascha Josuweit, Ekkehard Knörer, Anja Seeliger

Berlinale 8. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2002 […] Mittwoch, 20.00 Uhr Kalt und bunt: Wes Andersons "The Royal Tenenbaums" (Wettbewerb) Tobias Kniebe stellt heute in der Süddeutschen Zeitung die entscheidende Frage: "Wer sind diese Leute, muss man also fragen, die sich der sublimen Größe dieses Magiers entziehen können?" Der Magier ist, seiner Meinung nach, der als neues amerikanisches Regie-Genie gefeierte Wes Anderson, die sublime Größe hat er in seinem […] Narration, auch die Figuren stillgestellt sind, tote Requisiten. Diese Requisiten, die die Figuren sind, müssen nun - ganz und gar künstlich und mühevoll - reanimiert werden durch einen Plot, der Wes Anderson im Grunde seines Herzens scheißegal ist, durch Schicksale, mit denen er einen Scherz um den anderen treibt. Unterteilt ist sein Film in acht Kapitel plus Epilog, eingeleitet wird jedes dieser Kapitel […] Protagonisten. Was man Todd Szolondz, der in Wahrheit einfach ein pessimistischer Humanist ist, bei seinem Meisterwerk "Happiness" immer vorgeworfen hat, gilt stattdessen ohne jede Einschränkung für Wes Anderson: Für einen guten Scherz verkauft er nicht nur seine Großmutter, sondern gleich die ganze Familie Tenenbaum. Ob Chas (Ben Stiller) und seine schreckliche Angst vor einem neuerlichen Unglück (seine […] Von Thekla Dannenberg, Sascha Josuweit, Ekkehard Knörer