Stichwort

Antisemitismus

707 Presseschau-Absätze - Seite 2 von 48
9punkt 07.08.2020 […] dass wir keine Hierarchisierungen einführen sollten im Kampf gegen Antisemitismus. Ob linker, rechter oder islamistischer Antisemitismus - ich halte jede Form für gefährlich, und auch den in der Mitte der Gesellschaft. Das alles benenne ich, dafür bin ich Beauftragter. Es greift zu kurz, wenn man nur den eindeutigen Antisemitismus von ganz rechts benennt. Den zu bekämpfen, darauf können sich alle in […] Gesellschaft einigen. Wir dürfen aber nicht nur auf andere zeigen. Auch Linke, auch Intellektuelle müssen in ihrem eigenen Umfeld und bei sich selbst schauen, wie sie Antisemitismus bekämpfen können. Der linksliberale Antisemitismus ist sehr subtil. Gerade wenn er sich gegen Israel richtet, ist er sehr verbreitet. Oft ist es eine Umweg-Kommunikation: Man greift Israel an, obwohl man eigentlich Juden […]
9punkt 04.08.2020 […] befasst, wie man glaubwürdig im Namen der Meinungsfreiheit ein Sprechverbot für Herrn Klein erlassen soll." Ziemlich verwundert legt Ralf Balke in der Jüdischen Allgemeinen das Buch "Streitfall Antisemitismus" zur Seite, das vom ehemaligen Antisemitismusforscher Wolfgang Benz herausgegeben wurde. An sich versprach er sich eine anregende Lektüre über das komplexe Thema: "Doch nach wenigen Seiten bereits […] einschätzen zu können.'" Im Interview mit der FR erklärt Micha Brumlik, warum er den offenen Brief der sechzig Intellektuellen an Angela Merkel mit unterschrieben hat, der den den Umgang mit Antisemitismus-Vorwürfen und mit Israel-Kritik in Deutschland kritisiert: "Das geht so weit, dass eine jüdisch-israelische Sängerin vor ihrem Auftritt unterschreiben sollte, dass sie nicht BDS-nah sei", empört […]
9punkt 17.07.2020 […] 'cultural appropriation'." Israelkritik und Antizionismus sind nicht mit Antisemitismus gleichzusetzen, ärgern sich im Tagesspiegel Moshe Zimmermann und Shimon Stein, auch mit Blick auf den Verfassungsschutzbericht, der zwar antizionistisch motivierte Feindschaft gegen Juden im Rechtsextremismus als Antisemitismus definiert, Antisemitismus im Linksextremismus aber erst gar nicht erwähnt. Gegen eine Umbenennung […] Umbenennung des U-Bahnhofs "Mohrenstraße" in "Glinkastraße" hätten sie nichts einzuwenden gehabt: "Michael Glinka war ein Sohn seiner auch von Antisemitismus geprägten Zeit. Und kennt man die Geschichte des Antisemitismus in Berlin, so stellt sich die Frage, ob die Umbenennung des Richard-Wagner-Platzes, der Treitschkestraße oder des Jahn-Stadions nicht viel dringlicher wären. Genauso gut könnte man von […]