Stichwort

Chemnitz

Rubrik: 9punkt - 46 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 4
9punkt 11.01.2021 […] Vorsitzende der internationalen Expertenjury für die Auswahl der Europäischen Kulturhauptstadt 2025, wissen, wie es zur Wahl von Chemnitz kam, berichtet Uwe Ritzer in der SZ: "Neue Recherchen der Süddeutschen Zeitung legen den Verdacht nahe, dass die fragwürdigen Umstände der Chemnitz-Kür keine Einzelfälle waren. Auch in Zusammenhang mit der diesjährigen Europäischen Kulturhauptstadt Temeswar herrscht Au […] tragen wird, war und ist ein Beziehungsgeflecht am Werk, in dem die Protagonisten ihre Rollen in Windeseile wechseln. Auch dort gibt es geschäftliche Verbindungen bis in die Jury hinein. Und wie in Chemnitz tauchen auch in Temeswar die Namen von Ulrich Fuchs, Sylvia Amann, Mattijs Maussen und Jiří Suchánek auf." In der Welt lobt Maram Stern, Vizepräsident des Jüdischen Weltkongresses, die EU für ihre […]
9punkt 29.12.2020 […] Chemnitz ist zur Kulturhauptstadt 2025 auserkoren worden. Die SZ hatte in mehreren Berichtetn allerdings Zweifel am Auswahlverfahren angemeldet (unsere Resümees). Nun droht Bayern, das Votum der Jury für Chemnitz auch in der Kultusministerkonferenz nicht zu bestätigen, berichtet Stefan Locke in der FAZ. Dabei habe die SZ überhaupt keine Belege für ihre Behauptungen geliefert. "Die Verantwortlichen […] in Chemnitz sind ob der unerwarteten Entwicklung schwer enttäuscht, aber nicht entmutigt. 'Die Vorwürfe sind schon makaber', sagt der Leiter der Chemnitzer Bewerbung, Ferenc Csák, der FAZ. 'Es gibt ein Reglement, das alle Bewerber kennen, daran haben wir uns jederzeit gehalten.'" […]
9punkt 16.12.2020 […] Mattjis Maussen, das großen Einfluss auf die Vergabe des Titels Europäische Kulturhauptstadt haben soll. "So mehren sich die Hinweise, dass es nicht nur bei der Vergabe des Kulturhauptstadt-Titels an Chemnitz fragwürdig zuging, wie die SZ berichtete. Auch bei früheren ECoC-Vergaben waren bis in die Jury hinein Seilschaften von stets denselben Kulturmanagern am Werk, die sich wechselseitig unterstützen […] h ist viel zu holen. Schon im mehrjährigen Bewerbungsverfahren geben Kommunen Unsummen aus, und wer es am Ende zum Titel schafft, bekommt noch mehr Geld, um sich als ECoC aufzuhübschen. So erhält Chemnitz für 2025 allein 51,5 Millionen Euro Zuschüsse von Bund, Land und EU. So viel Geld lockt Geschäftemacher an." […]
9punkt 29.10.2020 […] Chemnitz soll 2025 die deutsche Kulturhauptstadt werden. Auf Zeit Online begrüßt Steffi Hentschke die Entscheidung: "Es ist kein Zufall, dass nun ausgerechnet eine Stadt, die zu einem Synonym für den Rechtsruck in Deutschland geworden ist, mit dem Titel Kulturhauptstadt ausgezeichnet wird. Die Ernennung ist implizit auch eine Würdigung der Chemnitzer Zivilgesellschaft, die sich damals gegen die Rechten […] Rechten aufgebäumt hat, Gegendemonstrationen und Konzerte organisierte und seitdem ohne Pause an einem besseren Bild von Chemnitz gearbeitet hat." […]
9punkt 28.10.2019 […] Die Stadt Chemnitz bewirbt sich um den Titel "Europäische Kulturhauptstadt" für 2025, und ihre Bewerbung ist bemerkenswert ehrlich, berichtet Julian Weber in der taz: "Die Industriestadt ist bekannt für Innovationen, hier wurde die Thermoskanne erfunden. Aber zunächst wird im Bidbook der Song 'Karl-Marx-Stadt' der Band Kraftklub zitiert, der die jüngere Stadtgeschichte selbstmitleidlos aufspießt. 'Ich […] Gästeliste, bin nicht mal cool / In einer Stadt, die voll Nazis ist, Rentner und Hools'. Rechtspopulismus hat die Gesellschaft gespalten. Die Abwanderung nach der Wende, der demografische Wandel haben in Chemnitz riesige Lücken hinterlassen." […]
9punkt 06.12.2018 […] nachtkritik und danken dem "Zentrum für politische Schönheit" dafür, dass sich Zivilgesellschaft, Medien und Politik nun öffentlich zum Thema Rechtsextremismus positionieren müssen. Kritik an "Soko Chemnitz" wischen sie vom Tisch: "Würde man dem Maler George Grosz vorwerfen, er habe damals zur Spaltung der Gesellschaft beigetragen? In den 1920er Jahren, als er das gruselige Personal seiner Zeit wie […] Tagesspiegel. Die Aktion sei ein "Honeypot" gewesen, eine Falle, um einen "riesigen Datenschatz" anzulegen, erklärte ZPS-Gründer Philipp Ruch dem epd. 1.500 Beteiligte an den rechten Demonstrationen in Chemnitz seien identifiziert worden: "'Das ist das Relevanteste, was es an Daten in Sachen Rechtsextremismus in Deutschland aktuell gibt', erklärte Ruch weiter. Dafür könnten sich auch zahlreiche Behörden […]