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China

Rubrik: Efeu - 49 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 4
Efeu 10.03.2021 […] In China läuft ein von oberen Stellen lancierter Shitstorm gegen die in den USA lebende und arbeitende, chinesische Filmemacherin Chloe Zhao, die in ihrer Heimat gerade noch für ihren Golden-Globes-Erfolg mit "Nomadland" gefeiert wurde, bis allerdings ein Interview im Filmmaker-Magazine aus dem Jahr 2013 die Runde machte, in dem sie China als "ein Land voller Lügen" bezeichnete (hier eine Kopie des […] des ursprünglichen Artikels, aus dem Originalinterview wurde die Passage mittlerweile gestrichen). Zwar wäre "Nomadland" in China wohl eh kein großer Hit geworden, aber Hollywood könnte dennoch davon getroffen werden, erklärt Jamin Schneider in der Welt: "Im November soll in Amerika 'The Eternals' aus Disneys Marvel-Studio erscheinen. 'The Eternals' ist in ein in klassischer Marvel-Manier aufwendig […]
Efeu 17.04.2020 […] Li Xinggang. Foto aus Alberto Bolognas Buch "Chinese Brutalism Today"Brutalismus - das ist diese inzwischen recht gefeierte Betonarchitektur, die in Berlin lieber abgerissen wird - gibt es auch in China, lernen wir aus einem Buch Alberto Bolognas zum Thema. Lizzie Crook stellt es in Dezeen vor: "Das Buch untersucht die Gründe, Kulturen und Haltungen hinter dem Trend zur konkreten Architektur, indem […] indem es Gebäude namhafter chinesischer Architekten analysiert. Laut Bologna, Assistenzprofessor am Politecnico di Torino in Italien, wollte er den Trend dokumentieren, weil er seine Langlebigkeit in China für so ungewöhnlich hält." Ungewöhnlich ist auch die Verbindung von Beton mit einer Holzschalung wie in der Sporthalle des neuen Campus der Tianjin Universität: "Wenn Sie sich dieses Gebäude ansehen […] benötigt werden. Daher hat die westliche Welt viele architektonische Formen und strukturelle Systeme verloren, wie sie nur durch die Verwendung dieser speziellen Schalung erzeugt werden können. Auch in China wird sie in einigen Jahren verschwinden", sagt Bologna im Gespräch mit Crook. (Mit dem richtigen Licht kann Brutalismus auch ganz schön psychedelisch aussehen, zeigt uns ein anderes Brutalismus-Gebäude […]
Efeu 05.03.2020 […] Michael Soi, Kenya China Loves Africa, No. 63In der New York Times stellt Abdi Latif Dahir den kenianischen Künstler Michael Soi vor, dessen Serie "China Loves Africa" den Unmut der Chinesen erweckt hat, die wiederum der größte Handelspartner Kenias sind. "'Niemand ist ohne ersichtlichen Grund philanthropisch. All diese Großzügigkeit ist verdächtig', sagt Soi. Sie wussten, dass sie aus den schlechten […] schlechten Regierungen, die es in Afrika gibt, Kapital schlagen können' ... Kaum ein Jahr nach Beginn des Projekts 'China liebt Afrika' waren Soi und andere kenianische Künstler empört, als für den kenianischen Pavillon der Biennale 2015 in Venedig mehrheitlich chinesische Künstler ausgewählt wurden, die noch nie in Kenia gewesen waren oder in ihrer Kunst keinen Bezug dazu hatten. Auch der erste kenianische […] überwiegend chinesisch. Als Antwort darauf legte Soi 'Shame in Venice' vor, eine Sammlung, die die Korruption und das Missmanagement hervorhob, die seiner Meinung nach die Beziehung zwischen Kenia und China charakterisieren. 'Die Chinesen kamen als Götter hierher', sagt Soi. 'Sie glauben, dass sie alles haben können, was sie wollen, und in vielen Fällen können sie es auch. Aber es ist wichtig für sie zu […]
Efeu 17.01.2019 […] auf Weibo gelesen. Viele Leute erwähnten Japan und Chinas Kriegsgeschichte und die japanische Besetzung. 'Hat Taiwan vergessen, was Japan uns angetan hat? Wissen sie, was das Massaker von Nanjing ist?' fragte ein Benutzer auf Weibo und bezog sich auf ein äußerst heikles Thema. 1937 drangen japanische Truppen in die östliche Stadt Nanjing ein. China sagt, dass mehr als 300.000 Menschen massakriert wurden […] Dieses Werk repräsentiert das Herz und die Seele Chinas.... und sie schicken es nach Japan. Das ist eine Beleidigung für unsere Vorfahren", sagte ein anderer Weibo-Nutzer. Andere äußerten mehr Wut auf Taiwan. 'Das war's jetzt. Lasst uns Taiwan zur Wiedervereinigung zwingen', forderte ein Weibo-Nutzer in einem Kommentar. Soziale Medien werden in China stark kontrolliert. Kommentare zu sensiblen Themen […] Yan Zhenqings Kalligrafie "Requiem to My Nephew". Bild: National Palace Museum, Taiwan In China gibt es einen kleinen Aufstand in den sozialen Medien, weil Taiwans National Palace Museum eine 1.200 Jahre alte Kalligrafie des chinesischen Künstlers Yan Zhenqing, "Requiem to My Nephew", für eine Ausstellung nach Japan ausgeliehen hat, berichtet Yvette Tan in der BBC: "Seit Dienstag wurde der Hashtag […]