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Comedy

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Das undankbare 13. Jahrhundert

Im Kino 07.07.2010 […] zu Unrecht: Die britische Sitcom "The Office" - die einen amerikanischen und unter dem Titel "Stromberg" auch einen deutschen Ableger nach sich zog - zählt heute noch zu den Sternstunden der awkward comedy. Und Gervais' David Brent, diese fleischgewordene Überidentifikation mit den ideologischen Vorgaben des Dienstleistungskapitalismus, zu den denkwürdigsten Figuren der jüngeren Fernsehgeschichte. […] Von Lukas Foerster, Ekkehard Knörer

South Park: MTV ist nicht bedroht, zensiert aber trotzdem

Redaktionsblog - Im Ententeich 26.04.2010 […] nicht im Fernsehen ausstrahlen, bestätigt MTV auf Anfrage des Perlentauchers. Man bestätigt auch, dass die deutsche Abteilung des Unternehmens Viacom, zu der MTV Deutschland und die Entertainment-Marke Comedy Central gehören, nicht auf Vorgabe der amerikanischen Unternehmenszentrale gehandelt hat. Dort wisse man im einzelnen auch nicht, wie der deutsche Ableger des Konzerns in solchen Fragen agiere. In […] Propheten Mohammed durch Bleep-Töne überblendet. Die Erfinder von South Park haben sich in einer Erklärung gegen diese Zensur ausgesprochen. Auch ihr Kollege Jon Stewart, dessen Daily Show ebenfalls zu Comedy Central gehört, hat sich in einer scharfen Satire mit seinen Kollegen solidarisiert. Der deutsche Ableger des Viacom-Konzerns geht also noch einen Schritt weiter als die amerikanische Zentrale […] Von Thierry Chervel

Mohammed im Bärenkostüm - wer bringt das Bild?

Redaktionsblog - Im Ententeich 23.04.2010 […] Bärenkostüm auf, um das Bilderverbot zu respektieren. Die Folge wurde bei Comedy Central nch Drohungen der ominösen Gruppe Revolution Muslim zensiert.Das Wort Mohammed wurde durch Pfeifgeräusche übertönt. Mehr dazu in unserer Feuilletonrundschau. Jörg Lau liefert in seinem Blog Hintergründe zur Islamistengruppe, die Comedy Central zur Zensur trieb. Auf der deutschen Website von South Park war heute […] Neu aktualisiert am 24. April 2010, 10 Uhr. Dass Mohammed im Bärenkostüm sich am Ende als Weihnachtsmann entpuppt, ist keine Zensurmaßnahme von Comedy Central, sondern ein Gag der Autoren selbst - wir hatten das gestern missverstanden und korrigieren es hiermit. Die Zensur besteht vor allem in Pieptönen und Netzsperren. Die 200. Folge ist jetzt auch für deutsche Nutzer nicht mehr zu sehen. Mehr dazu […] Von Thierry Chervel

The Dorks Shall Overcome: 'Gentlemen Broncos' von Jared Hess in Generation 14plus

Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2010 […] Entdeckung Jon Heder ("Napoleon Dynamite"). Angarano erinnert eher an Michael Cera oder Jesse Eisenberg: Ein milchgesichtiger, netter, etwas linkischer Typ von nebenan, wie geschaffen für "awkward comedy" der harmloseren Art, aber in der Welt des Jared Hess, die ganz entschieden beyond awkward ist, grundsätzlich falsch aufgehoben. Hier schämt sich niemand für nichts. Umgeben ist dieses Allerweltsgesicht […] Von Lukas Foerster

Berlinale 4. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2007 […] Unis vor allem, wie sich das gehört (Zum Thema Jugenschutz: "Wer alt genug ist zu wissen, dass etwas wie 'Naked Lunch' existiert, der ist auch alt genug, es zu lesen"). Jeff Garlin, der selbst als Comedy-Schauspieler arbeitet, nämlich in der fantastischen Fernsehserie "Curb your Enthusiasm", hatte eine prima Idee, als er seine Digitalkameras bei einem der Auftritte in New York auf den Performer John […] Von Ekkehard Knörer, Christoph Mayerl

Berlinale 1. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2006 […] andere Sorgen: die Gästeliste fürs Dinner, eine morphiumsüchtige Schwester, den Leoparden der Tante oder die Nazis. Dass man dabei auch einen tollen Kerl traf, war schön, aber weder in der Screwball-Comedy noch im Film Noir das Ziel aller Frauenträume. So unabhängig, so selbstgewiss waren die Filmfrauen der Fünfziger nicht mehr. Sie waren ärmer, durchschnittlicher und unsicherer. Aber genau das ist […] Von Thekla Dannenberg, Ekkehard Knörer, Christoph Mayerl

Berlinale 5. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2004 […] Wohnungsbesichtigung - es gibt eine ganze Reihe - öffnet einer den Kühlschrank, stellt erstaunt fest: Er ist leer. Replik: Man kann ihn füllen. Wer weiß, vielleicht wäre der Film gerne eine Screwball-Comedy. Er ist es nicht. Leid tut einem Sylvie Testud, die hier zu Gekasper gezwungen wird, weit unter ihrem darstellerischen Niveau. Am Ende zieht im übrigen die Mutter aus, die Frau, die jeden Tag Sex hatte […] Von Ekkehard Knörer, Anja Seeliger