Stichwort

Der Spiegel

Rubrik: Blog - 11 Artikel

Ohne Transparenz keine WM-Gelder

Redaktionsblog - Im Ententeich 28.05.2015 […] Das wäre schon mal der erste Schritt zur Transparenz. Und es ließe etwa die ausgezeichnete WDR-Dokumentation über FIFA-Korruption, die gestern Abend nochmal in der ARD lief, ganz anders dastehen. Der Spiegel nennt nur "senderinterne Informationen", wonach ZDF und ARD jeweils um 200 Millionen Euro an Rechten für die letzte und künftige WM zahlen. So mutig und scharf der WDR gestern informierte: Solche […] Von Thierry Chervel

Warum ich die Krautreporter unterstütze

Redaktionsblog - Im Ententeich 03.06.2014 […] Kontakte suchten. Wie sollte Mercedes sonst mitteilen, dass es ein neues Modell gibt? Die Magazine hatten eine Rente aus ihren TKPs – den Preisen, die Werbetreibende für tausend Kontakte bezahlten. Der Spiegel hatte eine Million Auflage. Der TKP für eine Seite lag bei 50 Euro. Preis für eine ganzseitige Anzeige: 50.000 Euro. Das ist vorbei. Private Fernseh- und Radiosender spielen für die von mir hier […] Von Thierry Chervel

Der Medienwandel als interne Revolution

Redaktionsblog - Im Ententeich 11.04.2013 […] übersehen in der großartigen Geste, mit der sie das neue Modell propagieren, dass die New York Times unter ganz anderen Bedingungen agiert als etwa der Spiegel: Die New York Times ist eine globale Medienmarke. Sie hat einen Markt von Milliarden von Lesern. Der Spiegel verfügt über einen Resonanzraum von neunzig oder hundert Millionen Personen, wenn man Österreich und die Schweiz mit hineinrechnet. Kein deutsches […] e geöffnet wird und der Spiegel mit all seinen Abteilungen als Ganzes agiert. Das heißt, die Print-Leute müssen etwas abgeben. Auch die anderen müssen profitieren können. Die eigentliche Arbeit kann darum gar nicht von den Chefredakteuren geleistet werden: Es sind vor allem arbeitsrechtliche Fragen und die Frage der Eigentumsstruktur, die beantwortet werden müssen. Der Spiegel muss den Medienwandel […] sich gegen eine Schranke, die den ganzen von ihm maßgeblich gestalteten Erfolg von Spon gefährdet, mit Händen und Füßen wehrte. Spiegel Online, hieß es bisher ja immer, sei immerhin profitabel. Der Spiegel war das einzige Institut, das frühzeitig eine Online-Entwicklung zuließ. Die anderen setzten ein paar traurige Jungjournalisten mit Werkverträgen in die Garage und sind frühestens vor fünf Jahren […] Von Thierry Chervel

Leistungschutzrechte? Wofür denn??

Redaktionsblog - Im Ententeich 15.12.2010 […] Post etwa zu den Ereignissen im Iran oder jüngst zu Wikileaks präsentiert haben? Die meisten Online-Ableger deutscher Printmedien liefern einen fantasielosen Abklatsch von Printformaten. Selbst der Spiegel ist etwa bei Blogformaten extrem zurückhaltend. Wofür genau wollen die Zeitungen also Leistungsschutzrechte? Meist sind die Inhalte bereits jetzt so gut geschützt, dass ein Leistungsschutzrecht […] Von Thierry Chervel

Wikileaks' Julian Assange verhaftet

Redaktionsblog - Im Ententeich 07.12.2010 […] 960 der 251.297 Diplomaten-Depeschen veröffentlicht. Fast jede dieser Depeschen wurde zuerst von einem der Medienpartner [von Wikileaks] veröffentlicht (dem Guardian, der NYT, El Pais, Le Monde, Der Spiegel). Mehr noch, die Depeschen, die von Wikileaks ins Netz gestellt wurden, haben nicht nur diese Zeitungen zuerst veröffentlicht, sie sind auch genau die Ausgaben, die diese Zeitungen veröffentlicht […] Von Anja Seeliger

Die Logik der Beschwichtigung

Redaktionsblog - Im Ententeich 18.11.2010 […] Amt nicht. Und bei den deutschen Medien ist eigentlich auch keine rechte Empörung zu verspüren. Liegt es daran, dass es Journalisten der Bild-Zeitung sind? Dass sie im Iran unerfahren sind, wie der Spiegel in einem englischsprachigen Artikel berichtet? (Nachtrag vom 21. November: Der Artikel steht auch auf deutsch im Netz, hier, er ist aus Spiegel Nr. 42 vom 18. Oktober). Dass man Rücksicht nimmt auf […] Von Thierry Chervel

Found Footage: Im Angesicht des Verbrechens.

Redaktionsblog - Im Ententeich 28.04.2010 […] Freitag, etwas verspult die Welt (einer deutschen Serie den Vorwurf zu machen, sie sei überambitioniert, muss man auch erstmal hinkriegen ohne rot zu werden), die FAZ ("spannend und bewegend"), der Spiegel ("The Godfather made in Berlin"), die Süddeutsche, die Telepolis ("atemberaubendes Kriminalepos"), das Neue Deutschland ("grandiose Fernsehreihe"), der Tagesspiegel ("meisterhafte TV-Serie"). Daneben […] Von Thomas Groh

Fantasie über die Zukunft des Schreibens

Redaktionsblog - Im Ententeich 14.03.2010 […] Sie kündigen Paywalls und Abomodelle an, an die sie selber nicht glauben. Atemlos sehen sie dem Kampf der Giganten Google, Apple, Amazon zu, in dem selbst Nokia und Microsoft wie Statisten wirken. Der Spiegel ist von 400 auf 150 Seiten geschrumpft, die Süddeutsche entlässt unauffällig Jahr für Jahr ein paar Journalisten mehr. Man engagiert sich ermüdete Pioniere wie Jaron Lanier und lässt sie Sätze schreiben […] Von Thierry Chervel

Die Negationisten und der Papst - französische Journalistinnen dementieren

Redaktionsblog - Im Ententeich 05.02.2009 […] nichts an der Affäre. Wenn Journalisten kein Problem haben, von den negationistischen Überzeugungen Williamsons zu erfahren, wie kann der Papst dann behaupten, dass er sie gerade erst entdeckt?" (Der Spiegel schien übrigens schon am 19. Januar von dem Fernseh-Interview zu wissen und zitierte daraus.) Am 31. Januar hat Fourest dem Papst in einem Kommentar in Le Monde vorgeworfen, der "Versuchung des […] Von Thierry Chervel