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Farmer

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Leseprobe zu Miriam Toews: Kleiner Vogel, klopfendes Herz. Teil 2

Vorgeblättert 20.06.2011 […] Campo ziehen konnte, um den Leuten einzutrichtern, nur ja die alten Traditionen hochzuhalten, auch wenn uns die Dürre halb umbrachte. Sobald meine kleinen Brüder älter wären, könnten sie ihm auf der Farm helfen, so der Plan meines Vaters, dann würde er Jorge und mich vor die Tür setzen. Jorge meinte aber, er fände das gar nicht so schlimm, er könnte sein Geld auch anders verdienen, außerdem könnten […] der Suche nach Frieden, Freiheit, Einsamkeit und Käseverkaufsmöglichkeiten. Immer wieder nehmen uns Länder auf, sofern wir uns verpflichten, keinen Ärger zu machen und in stiller Abgeschiedenheit als Farmer die Wirtschaft in Schwung zu halten. Wir leben wie Gespenster. Wenn das jeweilige Land dann plötzlich beschließt, wir müssten nun doch richtige Bürger werden, und uns zwingt, zur Armee zu gehen und […]

Leseprobe zu Miriam Toews: Kleiner Vogel, klopfendes Herz. Teil 3

Vorgeblättert 20.06.2011 […] Mennonitenfamilie aufs Auge, die ihn adoptierte und mit nach Kanada nahm, damit er beim Vieh und beim Heuen mithalf. Er war todunglücklich in seiner Adoptivfamilie und lief mit zwölf weg, auf eine andere Farm, wo er meine Mutter kennenlernte und schließlich heiratete. Mehr weiß ich darüber nicht, denn als ich auf die Idee kam, ihn darüber auszufragen, redete er schon nicht mehr mit mir. Ich versuchte, meiner […]

Darf ein Esel zum Pferderennen?

Mord und Ratschlag 18.05.2011 […] muss sich auch um einen brutalen Dreifachmord kümmern, dessen Opfer erst gefoltert und dann sadistisch verstümmelt wurden. Waldbrände fressen sich immer näher an die Stadt heran. Der Vater will die Farm nicht verlassen, die Frau sich scheiden lassen, und die Tochter reißt aus. Die Hitze steigt, die Medienmaschinerie läuft heiß. Seine Wucht entfaltet Temples Thriller dabei nicht allein durch diese […] Von Thekla Dannenberg

Von Einstieg bis Aufprall

Im Kino 11.05.2011 […] müssen, die Vampire sind die Entsprechung des indianisch Fremden, zwischendurch taucht sogar ein Quacksalber auf, der wie im klassischen Western ein fragwürdiges Wunderheilmittel an leichtgläubige Farmer zu verkaufen versucht. Paul Bettanys Hauptfigur ist eine Art entfernter Verwandter von Ethan Edwards aus John Fords "The Searcher", freilich gekürzt um alle moralischen Ambivalenzen: Wenn der antisoziale […] Von Lukas Foerster, Ekkehard Knörer

Leseprobe zu Lorrie Moore: Ein Tor zur Welt. Teil 1

Vorgeblättert 03.03.2011 […] versenken, das ich gerade im Rucksack hatte. Ich hoffte vor allem auf frühes Zubettgehen und lange Mittagsschläfchen. Ich war aus Dellacrosse, von der Central Highschool beziehungsweise von einer kleinen Farm an der alten Perryville Road, in die Universitätsstadt Troy gekommen, "Troja, das Athen des Mittleren Westens", wie aus einer Höhle, wie das Priesterkind eines kolumbischen Eingeborenenstamms, über […] von World Book mit ihren wunderschönen Farbgrafiken über die internationale Weizenproduktion und den abgebildeten Geburtshäusern der Präsidenten. Die flache grüne Welt der schwein- und pferdelosen Farm meiner Eltern - die Ödnis, die Fliegen, die Stille, die täglich vom Qualm und Lärm der Maschinen zerrissen wurde - entschwand und entließ mich in ein funkelndes Stadtleben voller Bücher und Filme und […] en kaufen, an hastig entlang der Autobahn errichteten "Pflanzenöl"-Ständen - mit Schildern wie "Hier geht's zum PanoRAMA" - gleich hinter der Willkommenstafel des Gouverneurs von Illinois, und die Farmer brummelten, nur Juden würden da kaufen). Und so übte jetzt dieses seltsame chinesische Gemüse - pilzartig und verwachsen in seiner braunen Soße - auf mich die Anziehungskraft eines Abenteuers oder […]

Leseprobe zu Lorrie Moore: Ein Tor zur Welt. Teil 2

Vorgeblättert 03.03.2011 […] Püppchen, Puppele oder Tassele. [9] "Ich wollte kein großes Gewese um dich machen." Mir ist nie eine andere jüdische Frau begegnet, die sich so verhielt. Sie hatte als Jüdin allerdings einen lutherischen Farmer namens Bo geheiratet, vielleicht legte sie deshalb dieselbe gleichgültige Reserviertheit an den Tag wie die Mütter meiner Freundinnen. Irgendwann auf halber Strecke meiner Kindheit schwante mir, dass […]

Wer öffnet heute noch nackt die Tür?

Mord und Ratschlag 17.01.2011 […] Polizeireporter, Wahlkämpfer und Abgeordneter gearbeitet, heute möchte er seine Zeit in der Politik so gern vergessen wie ein sizilianischer Geschäftsmann seine Anfänge als Auftragsmörder. Auf seiner Farm in Virginia züchtet er Bienen, Ziegen und Weihnachtsbäume, baut und lässt sich einen Bart wie William Powell stehen. Seiner Frau gefällt's, sagt er, sagt sie. Sie malt Glückwunschkarten, manchmal dichtet […] Von Thekla Dannenberg

Ganz spezielle Starkörper

Im Kino 05.05.2010 […] puritanisch-gottesfürchtig die der anderen Seite. Eine Gruppe Soldaten, nach einigem Hin und Her auf die Insel gelockt, sorgt schlussendlich für das Quentchen eskalativer Sprengkraft - stilecht auf der Farm zwischen Scheune und Koppel. Und wenn am Ende ein Überlebender des abschließenden und sinnlosen Massakers gallig bemerkt, dass in einer Welt, in der der eine seine Flagge aufstellt und ein anderer sie […] Von Lukas Foerster, Thomas Groh, Ekkehard Knörer

Daniyal Mueenuddin: Andere Räume, andere Träume

Vorgeblättert 06.04.2010 […] Berlin 2010 289 Seiten, gebunden, Euro 19,90 Erscheint am 19. April 2010 Hier zur Leseprobe Bestellen bei buecher.de Mehr Informationen bei Suhrkamp Klappentext: Eine Villa in der Hauptstadt, eine Farm auf dem Land - der betagte K. K. Harouni ist ein vermögendes und einflußreiches Mitglied der pakistanischen Landbesitzerklasse. Verständlich, daß seine Beziehung zu einer Frau, die gesellschaftlich […] Pakistan, und Elroy, Wisconsin, auf und studierte am Dartmouth College und an der Yale Law School. Nach mehreren Jahren als Jurist in New York lebt und arbeitet er heute, als Autor und als Bauer, auf einer Farm in Khanpur, Pakistan. […]

Leseprobe zu Daniyal Mueenuddin: Andere Räume, andere Träume. Teil 2

Vorgeblättert 05.04.2010 […] nicht durch Zurückhaltung definierte - worauf sie sich verstand -, sondern durch Zartgefühl. Dann kam ihr das Schicksal zu Hilfe. Jedes Jahr fuhr K. K. Harouni zur Weizenernte für eine Woche auf seine Farm in Dunyapur am Ufer des Indus. In diesem Jahr begleitete ihn seine Tochter, Begum Kamila, und so war auch Saleema mit von der Partie.      Am frühen Morgen des Abreisetages standen die beiden Wagen […] sind das die Spiele, die die Verwalter so treiben. Je besser Haus und Gärten aussehen, je bequemer er es hat, desto weniger kommt Mian Sahib den vielen Tricks auf die Schliche, zu denen sie auf den Farmen greifen. Ich weiß nicht, was sie damit bezwecken, sie stehlen Dünger und Wasser und fälschen die Bücher. In den alten Tagen hat das keiner gewagt. Mian Sahib hat diese Leute zu dem gemacht, was sie […] Draußen beim Feuer hörte sie, wie die Männer einander Geschichten über rücksichtslose frühere Verwalter und langfingrige Bedienstete erzählten, die inzwischen tot waren, oder über Geschehnisse auf der Farm, Viehdiebstähle, Mitgift. Hassan und Rafik und sogar die Fahrer, die alle auch schon seit fünfzehn und mehr Jahren in Dienst standen, hatten hier alte Freunde.      Während sie in dem Eimer die Kleider […]

Leseprobe zu Daniyal Mueenuddin: Andere Räume, andere Träume. Teil 3

Vorgeblättert 05.04.2010 […] namens bhang und gab sie heimlich dem einen oder anderen der Bediensteten ins Essen. Manchmal schmeckten sie es und hörten auf zu essen, häufig nicht.      Ein paar Wochen nach dem Besuch auf der Harouni-Farm in Dunyapur begann Rafik, mit Saleemas Hilfe heimlich eine Portion dieser Mixtur zuzubereiten. Kamila Bibi war nach New York zurückgekehrt, doch Saleema hatte man auf Grund von Rafiks Eingreifen behalten […] t. Nun schlief sie jede Nacht in Rafiks Bett und überließ ihren Mann seiner Sucht. Herbst und Winter kamen, die Blätter fielen, nachts schliefen sie unter einem schweren Quilt, den die Leiter der Farm Rafik als Geschenk geschickt hatten. Sie schlief nackt, was ihm auch nach fünf Monaten noch unangenehm war. Rafik wachte auf, bevor es hell wurde, um seine Gebete zu sprechen, dann ging er in die Küche […]

Berlinale 2. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2008 […] nach außen hin hart und stachlig ist, wer keine Schwäche zeigt und keine Schwäche zulässt. Daniel Plainviews große Schwäche ist die Familie, die er nicht hat. Sein Ziehsohn ist nur dazu da, um die Farmer einzulullen und sie zum Verkauf ihres Lands zu überreden. Plainview wird ihn verraten, wenn er nicht mehr nützlich ist. Die fehlende Verankerung in der Familie macht Plainview zunächst zu einem le […] Von Thekla Dannenberg, Ekkehard Knörer, Christoph Mayerl