Stichwort

Google

Rubrik: 9punkt - 227 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 16
9punkt 21.11.2019 […] wenn man Zugang hätte zu den Suchanfragen auf Google: Wenn dort jemand nach Methoden sucht, um sich umzubringen, oder ein Kind fragt, ob es normal sei, dass es von einem Erwachsenen an den Genitalien angefasst worden sei, dann könnte die Suizid- und Missbrauchsprävention einschreiten. Aber das gäbe natürlich einen riesigen Aufschrei der Datenschützer." Google hat hat inzwischen mehr Wissen über die Bürger […] (legitime) Staat bloß noch zu einem leeren Gehäuse? Was wäre, wenn Google Hinweise auf einen Staatsstreich hätte? Wäre das Unternehmen auskunftspflichtig? Inwieweit ist öffentliche Herrschaft unter dem Datenregime noch möglich?" (Selbstverständlich kann beispielsweise die amerikanische Regierung die Herausgabe von Nutzerdaten bei Google verlangen, sogar ohne richterliche Verfügung - zum Beispiel unter […]
9punkt 27.09.2019 […] einige Nachrichtenlinks gebe, werde es künftig bloß den Titel der Seite und einen Link geben. Dies gelte nicht nur für Google News, sondern für alle Google-Dienste.  In Frankreich sorgte die Ankündigung für einen Aufschrei. 'Ich fordere eine echte, globale Verhandlung zwischen Google und den Verlagen: Die einseitige Festlegung der Spielregeln steht sowohl im Widerspruch zum Geist der Richtlinie als auch […] In Frankreich baut der Suchkonzern Google seine Darstellung von News-Inhalten bereits so um, dass er kein Geld für Leistungsschutzrechte bezahlen muss, ergänzt Alexander Fanta in Netzpolitik die gestrige Meldung, dass Google grundsätzlich nicht Leistungsschutzrechte bezahlen will (unser Resümee) - Hintergrund ist, dass in Frankreich das neue europäische Recht bereits umgesetzt wird: "Statt einem A […]
9punkt 26.09.2019 […] Richard Gingras, Vizepräsident von Google, erklärt in einem Blogpost, warum Google Verlegern kein Geld für Snippets zahlen wird - falls sich diese noch Illusionen machten, dass sie von Google Geld für Leistungsschutzrechte eintreiben könnte. Google liefere seine Suchergebnisse nach Relevanz aus, behauptet er (falls man sie unter dem Wust der Anzeigen und der Verweise auf eigene Adressen noch findet) […] verkaufen Anzeigen, nicht Suchergebnisse, und jede Anzeige bei Google ist deutlich gekennzeichnet. Deshalb bezahlen wir auch keine Verlage, wenn Menschen in einem Suchergebnis auf ihre Links klicken." Bei politico.eu berichtet Laura Kayali über die Politik von Google gegenüber den Verlegern. Ganz so düster, wie offenbar in seinem gerade auch auf Deutsch erschienenen Buch "New Dark Age" blickt der britische […] findet). Und fährt fort: "Die Menschen vertrauen darauf, dass Google ihnen hilft, nützliche und zuverlässige Informationen aus den verschiedensten Quellen zu finden. Um dieses Vertrauen zu wahren, müssen die Suchergebnisse nach Relevanz bestimmt werden - nicht durch eine kommerzielle Partnerschaft. Darum akzeptieren wir von niemandem Zahlungen,um in die Suchergebnisse aufgenommen zu werden. Wir verkaufen […]
9punkt 12.07.2019 […] ysteme von Google werden auch von Menschen abgehört. Herausgefunden haben es Journalisten des belgischen Senders Vrt Nws. Unter anderen berichtet Markus Reuter in Netzpolitik: "Laut den Daten, die Vrt Nws vorliegen, sprang in etwa 15 Prozent der Fälle der Mitschneidemodus des Systems an, obwohl die Nutzer:innen nicht 'OK, Google' sagten. Das ist insbesondere bedeutsam, da für den Google Assistant gar […] und Smartphones zuverlässig deinstalliert. Google steht dazu, schreibt Bavo Van den Heuve bi Vrt Nws: "In einer Reaktion auf den Vrt-Bericht, gesteht Google ein, weltweit mit Sprachexperten zu arbeiten, um die Sprachtechnologie zu verbessern. 'Dies geschieht, indem wir Transkripte einer kleinen Zahl von Audiosateien anfertigen', sagt der belgische Google-Sprecher. Er fügt hinzu, dass 'diese Arbeit […] Arbeit von entscheidender Bedeutung ist, um Produkte wie google Assistent zu entwickeln'." […]
9punkt 08.02.2019 […] Jahren macht." Was für Facebook gilt, sollte auch für Google gelten, findet Lisa Hegemann bei Zeit Online: "Auch Google hat eine monopolartige Stellung in Deutschland, 95 Prozent aller Suchanfragen laufen hierzulande über die amerikanische Suchmaschine. Hinzu kommen die Daten aus anderen Diensten: Legt sich jemand ein Google-Konto an, speichert Google nicht nur sämtliche Kommunikation über Gmail oder Docs […] Docs. Sondern auch, was diese Person auf YouTube sucht, welche Videos sie anguckt, welche Geräte sie verwendet und welchen Wegbeschreibungen sie in Google Maps folgt. Und mit Google Analytics kann das Unternehmen zu Werbe- und Analysezwecken genau wie Facebook sehen, was Nutzerinnen auf anderen Websites anklicken." In der SZ wendet Jannis Brühl ein, dass sich das Kartellamt damit ermächtige, auch […]
9punkt 18.01.2019 […] (Via turi2) Google wehrt sich zur Zeit mit einer Werbekampagne gegen das drohende europäische Leistungsschutzrecht (das von Mathias Döpfner neulich in einem Interview noch wärmsten begrüßt wurde, mehr hier). Das googlewatchblog präsentiert einige Suchergebnisse bei Google und Google News, wie sie aussehen könnten, wenn das Leistungsschutzrecht eingeführt ist. Zum Beispiel so: "Was aussieht wie eine […] eine nicht vollständig geladene Google-Suchergebnisseite ist derzeit tatsächlich bei vielen Nutzern zu sehen: Die Websuche zeigt sowohl im News-Karussell als auch bei den normalen Ergebnissen keine zusätzlichen Informationen mehr an." In der NZZ geißelt Slavoj Zizek die Zensur im Netz, die sich von Russland bis Amerika verbreite: "Insofern sollten wir uns freuen über jeden Datendiebstahl, über jeden […]
9punkt 19.12.2018 […] (Via turi2) Amazon wird für die Werbeindustrie immer wichtiger, macht inzwischen mit Werbung 6,7 Milliarden Dollar Umsatz im Jahr und könnte Google als dominierenden Player ablösen, weil viele Nutzer ihre Produktsuchen von vornherein auf Amazon starten, berichtet Catrin Bialek im Handelsblatt: "Für Christian Gast, Strategiechef der Hamburger Agentur Jung von Matt, hat Amazon einen großen Vorteil: 'Amazon […] ess.' Das Unternehmen weiß nicht nur, was die Nutzer suchen, sondern auch, was sie letztlich bestellt haben. 'Das ist ein großer Unterschied im Vergleich zu den beiden anderen Playern Facebook und Google.'" Dazu passt eine größere Recherche der New York Times, die zeigt, dass die Konzerne ihre Daten zum Teil sogar teilen - wieder mal ist Facebook der böse Bube Nummer 1, denn der Dienst gab großen […]
9punkt 18.12.2018 […] Google stellt sein Projekt einer zensierten chinesischen Suchmaschine (unsere Resümees) ein, nachdem Mitarbeiter nach Presseberichten über das Projekt protestiert hatten, berichtet Ryan Gallagher bei The Intercept: "Der Vorfall ist ein großer Rückschlag für die Topmanager von Google, einschließlich CEO Sundar Pichai, die aus dem Projekt in den letzten zwei Jahren eine ihrer Prioritäten gemacht hatten […] hatten. Der Streit begann Mitte August, nachdem The Intercept enthüllt hatte, dass Google-Mitarbeiter, die 'Dragonfly' entwickelten, eine in Peking basierte Website benutzten, um schwarze Listen für die zensierte Suchmaschine zu erstellen." "Wir wissen nicht, von was wir reden, wie wir es erkennen, welchen Einfluss es hat - aber wir müssen es regulieren. Hart. Irgendwie. Und vor allem ganz ganz schnell […]
9punkt 28.11.2018 […] Ursula Pachl, stellvertretende Generaldirektorin des europäischen Verbraucherschutzverbands, erklärt im Interview mit SZ-Online, warum sie Beschwerde gegen Googles Erhebung der Standortdaten der Android-Nutzer einlegen will: "Nur wenige wissen, dass Google die ganze Zeit aufzeichnet, wo sich ein Nutzer gerade befindet, selbst wenn derjenige die App, der er die Standorterfassung erlaubt hat, gerade gar nicht […] (Via turi2) Google-Mitarbeiter wenden sich in einer Petition gegen das "Projekt Dragonfly", also das Vorhaben der Firma, eine zensierte Suchmaschine für den chinesischen Markt aufzubauen (unsere Resümees), berichtet Zoë Bernard im Business Insider, wo auch der volle Text des Aufrufs zu lesen ist - ein Auszug: "Unsere Ablehnung von Dragonfly bezieht sich nicht auf China: Wir lehnen Technologien ab, […]
9punkt 27.11.2018 […] Langsam wird die Behauptung, dass Forschung an Universitäten unabhängig sei, zur Fake News. Vor Jahren hat Google mit Berliner Universitäten "Institut für Internet und Gesellschaft" gegründet. Nun gründet die VG Media, die das Leistungsschutzrecht gegen Google durchsetzen will, ein eigenes Institut an der Humboldt-Uni, das den  Fokus auf  "Eigentum und Urheberrecht in der Demokratie" setzen soll - […] und Voraussetzung für Pressevielfalt in der Demokratie', wie es in der Aufgabenbeschreibung des Instituts heißt. Geleitet wird es von HU-Vizepräsidentin Eva Inés Obergfell." Aber das macht ja nichts, Google schmiert mit seiner "Digital News Initiative" ja auch wiederum die Zeitungen! […]
9punkt 27.11.2018 […] Google verstößt möglicherweise gegen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), weil es Daten zu den Aufenthaltsorten der Nutzer sammelt, ohne diese ausreichend über ihre Optionen aufzuklären. Der europäische  Konsumentendachverband BEUC willl dagegen aktiv werden, schreibt Alexander Fanta bei Netzpolitik: "Google nutzt nach Angaben von BEUC verschiedene Tricks und Praktiken, um sicherzustellen, dass […] dass Nutzende die Einstellung zum Datensammeln aktiviert hätten. Der Konzern gebe nicht ausreichend Informationen darüber, wozu sie genutzt werden. Das sei mit der DSGVO nicht vereinbar, da Google keine ausreichende rechtliche Grundlage für das Sammeln der Daten besitze." Bei Golem ist man schon einen Schritt weiter: Anna Biselli stellt eine neue Technologie aus Indien vor: "Tracking funktioniert längst […]
9punkt 23.11.2018 […] Richard Gingras, Chef von Google News zeigt im Gespräch mit Alexander Armbruster von den Wirtschaftsseiten der FAZ, wie diplomatisch man drohen kann. All jenen, die nach dem europäischen Leistungsschutzrecht aus irgendwelchen Gründen nicht bei Google gelistet sind oder sein wollen wollen, macht er folgende Rechnung auf: "Nach Einschätzung von Deloitte liegt der wirtschaftliche Wert eines Zugriffs zwischen […] beträchtlichen Wert geht, möchten wir sicherstellen, dass jeder Publisher unabhängig von seiner Größe weiterhin die Möglichkeit hat, vom Traffic und der Auffindbarkeit zu profitieren, welche die Google-Suche und Google News bieten." […]