Stichwort

Google

Rubrik: 9punkt - 236 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 16
9punkt 23.10.2020 […] Bürosoftware, allerdings nicht durchbrechen." Rudl macht auch auf Verflechtungen aufmerksam: Allein Apple verdient durch die Google-Suche Zwischen acht und zwölf Milliarden US-Dollar, was rund 15 bis 20 Prozent des weltweiten Jahresgewinns entspreche - nur durch die Voreinstellung der Google-Suche im Safari-Browser. […] Mit Skepsis blickt Tomas Rudl in Netzpolitik auf die amerikanische Kartellklage gegen Google. Parallele Initiativen der EU hätten bisher die Marktmacht des Konzerns nicht ankratzen können. Auch die Datenökonomin Aline Blankertz, die Rudl befragt, äußert Zweifel: "Oft diskutiert wird eine Zerschlagung des Konzerns, also die Aufteilung der unterschiedlichen Geschäftsbereiche in eigene Unternehmen. Blankertz […]
9punkt 25.09.2020 […] Expedia, Yelp oder einem Artikel aus der Zeitschrift People. Heute ist es wahrscheinlicher, dass Google Informationen oder Anzeigen aus seinen eigenen Computersystemen oder von den Websites anderer Unternehmen an prominenter Stelle zeigt - und Sie innerhalb der digitalen Wände von Google hält. Google ist nicht mehr die Haustür zum Internet. Es ist das Haus." Ovide sagt dem Unternehmen langwierige A […] Wie wurde aus der Suchmaschine Google, die besser als alle anderen den Weg zu anderen Websites wies, eine Maschine, die das Internet als ganzes verschluckt, fragt Shira Ovide in der New York Times: "Ein Beispiel: Wenn Sie vor einigen Jahren ein Hotel an den Niagarafällen, ein lokales Burger-Restaurant oder die Körpergröße von Tom Cruise gesucht hatten, zeigte Google Ihnen wahrscheinlich Links zu Expedia […]
9punkt 26.06.2020 […] ein, um News in Google News zu verlinken, die es auch so schon in Google News verlinkt, so Benton. News bringen Google übrigens nur wenig Geld. Und wo ist die Grenze? "Sie mögen glauben, dass Google der New York Times Geld schuldet, weil es all diese Nachrichten in seine Surche integriert. Ok. Schuldet es auch mir Geld für mein altes Blog aus den Nuller Jahren? Das steht auch in Googles Suchindex.Und […] wesentlichen auf einen dpa-Ticker stützt: "Bislang hatte sich Google hartnäckig geweigert, Inhalte bei Zeitungsverlagen und anderen Medien einzukaufen, und sich bei manchen Medienhäusern wie Axel Springer großen Ärger eingehandelt. Wie viel Geld die Verlage für die Darstellung der Inhalte auf Google News und Google Discover bekommen werden, teilte Google nicht mit. Das Programm sei aber 'breit und langfristig […] Google gibt seit Jahren Millionen von Dollars aus, um Medien- und Pressekonzerne in ihrer Kritik zu besänftigen - das nennt sich "News Initiative". Nun - vielleicht nicht von ungefähr im Vorfeld der Umsetzung neuer europäischer Leistungsschutzgesetze - verkündet Google in einem Blogbeitrag, großen Medienkonzerne Inhalte abzukaufen, um sie etwa in den Google News zu präsentieren. Leicht verklemmt klingt […]
9punkt 15.05.2020 […] Deutschland hat sich für eine dezentrale Corona-App entschieden und viele Länder Europas folgen. Das heißt auch, dass Google und Apple sich durchgesetzt haben, die stets im Bündnis mit Datenschutzorganisationen zentrale Lösungen ablehnten - dezentrale Apps dürften auch von Land zu Land einen leichteren Datenaustausch ermöglichen. Ein Reporterteam von Politico berichtet, dass die Regierungen mit dieser […] unbedingt glücklich sind: "Die Entscheidung in Deutschland wurde eher aus Pragmatismus als aus Überzeugung getroffen - und aus der Erkenntnis, dass Berlin bei der Entwicklung der App eng mit Apple und Google zusammenarbeiten musste, wenn die Ingenieure ernsthafte Pannen in ihrem späteren digitalen Werkzeug vermeiden wollten. Dies geht aus Gesprächen mit fast einem halben Dutzend deutscher Regierungs- und […]
9punkt 26.03.2020 […] müssen die sozialen Netze, die stärker auf Werbung angewiesen sind, mit einem empfindlichen Einnahmeausfall rechnen, berichtet Meedia unter Bezug auf verschiedene Quellen: "Dass Facebook und auch Google im besonderen Maße von den Folgen der Corona-Krise betroffen sein würden, war bereits seit Wochen von Analysten zu hören. 'Werbung ist ein Bereich, den man in unsicheren und volatilen Zeiten leicht […] kann', gab etwa Collin Colburn, Senior-Analyst beim Marktforscher Forrester Research, zu bedenken." Allein bei Facebook rechnet man Einbußen von Anzeigengeldern in Höhe von 15,7 Milliarden Dollar, bei Google gar von 28,6 Millarden Dollar! […]
9punkt 24.01.2020 […] Google hat die Präsentation seiner Suchergebnisse neu gestaltet. Jon Porter erklärt im Techblog theverge.com, worum es dem Konzern gehen könnte: Der neue Design verwischt "die Grenze zwischen den organischen Suchergebnissen und den darüber liegenden Anzeigen... Offenbar absichtlich gibt es nur ein kleines 'Ad'-Symbol, das Anzeigen von Suchergebnissen unterscheidet. Es ist so gestaltet, dass es den […] den neuen Favicons neben den Suchergebnissen ähnelt. Die Veränderungen, hat Digiday herausgefunden, mögen dazu beitragen, dass die Nutzer mehr auf Anzeigen klicken." So sieht das im amerikanischen Google aus: In Deutschland ist die Gestaltung - vielleicht wegen strengerer Vorschriften? - anders: Hier steht immerhin das Wort "Anzeige" vor der Werbung. […]
9punkt 03.01.2020 […] Ross LaJeunesse ehemals Leiter der Abteilung für Auslandsbeziehungen bei Google, erzählt bei Medium, warum er Google verlassen hat. Ausschlaggebend waren unter anderem die Diskussionen um "DragonFly", das Projekt einer chinesischen Google-Suche, die die Zensurbestimmungen der chinesischen Machthaber respektiert. Die Firma, so LaJeunesses Vorwurf, ist nicht nur intern frauenfeindlich, homophob und […] idungen zu integrieren. Gerade als Google sein Engagement für die Menschenrechte hätte verdoppeln müssen, entschied man sich für größere Gewinne und einen noch höheren Aktienkurs." In der taz berichtet Ulf Schleth unterdessen, wie er persönlich mit Google gebrochen hat. Aber sein Text zeigt auch, wie umständlich es in vielen Bereichen inzwischen ist, ohne Google auszukommen. Und er macht auf ein andere […] andere Problem aufmerksam: "Google versucht Bedenken zu zerstreuen. Es stellt viel Geld bereit, um Schulen zu 'fördern', und schleimt sich mit der 'Digital News Initiative' bei den Medien ein. Auch die taz hat Geld von Google angenommen. Man nennt das deep lobbying. Konzerne machen keine Geschenke, sie agieren in Gewinnabsicht. Das können Daten sein, aber auch ein Imagegewinn. Das ist wie Blumen v […]
9punkt 21.11.2019 […] wenn man Zugang hätte zu den Suchanfragen auf Google: Wenn dort jemand nach Methoden sucht, um sich umzubringen, oder ein Kind fragt, ob es normal sei, dass es von einem Erwachsenen an den Genitalien angefasst worden sei, dann könnte die Suizid- und Missbrauchsprävention einschreiten. Aber das gäbe natürlich einen riesigen Aufschrei der Datenschützer." Google hat hat inzwischen mehr Wissen über die Bürger […] (legitime) Staat bloß noch zu einem leeren Gehäuse? Was wäre, wenn Google Hinweise auf einen Staatsstreich hätte? Wäre das Unternehmen auskunftspflichtig? Inwieweit ist öffentliche Herrschaft unter dem Datenregime noch möglich?" (Selbstverständlich kann beispielsweise die amerikanische Regierung die Herausgabe von Nutzerdaten bei Google verlangen, sogar ohne richterliche Verfügung - zum Beispiel unter […]
9punkt 27.09.2019 […] einige Nachrichtenlinks gebe, werde es künftig bloß den Titel der Seite und einen Link geben. Dies gelte nicht nur für Google News, sondern für alle Google-Dienste.  In Frankreich sorgte die Ankündigung für einen Aufschrei. 'Ich fordere eine echte, globale Verhandlung zwischen Google und den Verlagen: Die einseitige Festlegung der Spielregeln steht sowohl im Widerspruch zum Geist der Richtlinie als auch […] In Frankreich baut der Suchkonzern Google seine Darstellung von News-Inhalten bereits so um, dass er kein Geld für Leistungsschutzrechte bezahlen muss, ergänzt Alexander Fanta in Netzpolitik die gestrige Meldung, dass Google grundsätzlich nicht Leistungsschutzrechte bezahlen will (unser Resümee) - Hintergrund ist, dass in Frankreich das neue europäische Recht bereits umgesetzt wird: "Statt einem A […]
9punkt 26.09.2019 […] Richard Gingras, Vizepräsident von Google, erklärt in einem Blogpost, warum Google Verlegern kein Geld für Snippets zahlen wird - falls sich diese noch Illusionen machten, dass sie von Google Geld für Leistungsschutzrechte eintreiben könnte. Google liefere seine Suchergebnisse nach Relevanz aus, behauptet er (falls man sie unter dem Wust der Anzeigen und der Verweise auf eigene Adressen noch findet) […] verkaufen Anzeigen, nicht Suchergebnisse, und jede Anzeige bei Google ist deutlich gekennzeichnet. Deshalb bezahlen wir auch keine Verlage, wenn Menschen in einem Suchergebnis auf ihre Links klicken." Bei politico.eu berichtet Laura Kayali über die Politik von Google gegenüber den Verlegern. Ganz so düster, wie offenbar in seinem gerade auch auf Deutsch erschienenen Buch "New Dark Age" blickt der britische […] findet). Und fährt fort: "Die Menschen vertrauen darauf, dass Google ihnen hilft, nützliche und zuverlässige Informationen aus den verschiedensten Quellen zu finden. Um dieses Vertrauen zu wahren, müssen die Suchergebnisse nach Relevanz bestimmt werden - nicht durch eine kommerzielle Partnerschaft. Darum akzeptieren wir von niemandem Zahlungen,um in die Suchergebnisse aufgenommen zu werden. Wir verkaufen […]
9punkt 12.07.2019 […] ysteme von Google werden auch von Menschen abgehört. Herausgefunden haben es Journalisten des belgischen Senders Vrt Nws. Unter anderen berichtet Markus Reuter in Netzpolitik: "Laut den Daten, die Vrt Nws vorliegen, sprang in etwa 15 Prozent der Fälle der Mitschneidemodus des Systems an, obwohl die Nutzer:innen nicht 'OK, Google' sagten. Das ist insbesondere bedeutsam, da für den Google Assistant gar […] und Smartphones zuverlässig deinstalliert. Google steht dazu, schreibt Bavo Van den Heuve bi Vrt Nws: "In einer Reaktion auf den Vrt-Bericht, gesteht Google ein, weltweit mit Sprachexperten zu arbeiten, um die Sprachtechnologie zu verbessern. 'Dies geschieht, indem wir Transkripte einer kleinen Zahl von Audiosateien anfertigen', sagt der belgische Google-Sprecher. Er fügt hinzu, dass 'diese Arbeit […] Arbeit von entscheidender Bedeutung ist, um Produkte wie google Assistent zu entwickeln'." […]