Stichwort

IHRA

Rubrik: 9punkt - 11 Presseschau-Absätze
9punkt 27.03.2021 […] l Holocaust Remembrance Alliance verfasst wurde: "Die IHRA-Definition verstand sich selbst nur als Arbeitsdefinition, dennoch wurde sie von zahlreichen Regierungen als Grundlage für ihre Politik übernommen - auch der Deutsche Bundestag bezog sich bei seinem Beschluss, die BDS-Bewegung als antisemitisch zu verurteilen, auf die Kriterien der IHRA. Eine Entwicklung, die von der israelischen Regierung […] Regierung nach Kräften befördert wurde. 'Auf eine sehr seltsame Art und Weise hat die IHRA-Definition so eine Art Fetischstatus bekommen. So ein, da darf man nichts dran rütteln, und wenn man das tut, ist man per se israelfeindlich und so weiter. Und ich glaube, dagegen anzugehen, darum geht es in allererster Linie', erklärt Stefanie Schüler-Springorum." In der FAZ sieht dagegen Jürgen Kaube die Grenzen zwischen […]
9punkt 23.01.2021 […] Allianz zum Holocaustgedenken" (IHRA), deren Vorsitz Deutschland offenbar gerade führt. Einige Wissenschaftler hätten diese Woche Empfehlungen in der Frage vorgelegt. Maas geht mit keinem Wort darauf ein, dass ihm unterstellte Organisationen wie das Goethe-Institut gerade im Aufruf der "Initiative GG 5.3 Weltoffenheit" (mehr im Perlentaucher) eben diese Definition der IHRA überzogen finden - beraten von […] von Andreas Görgen, dem Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation des Auswärtigen Amtes. Über israelbezogenen Antisemitismus, einen wesentlichen Teil der IHRA-Definition, redet er nicht. Statt dessen verortet Maas den Antisemitismus allein bei den üblichen Verdächtigen, den Rechtsextremen und im Internet: "Eine aktuelle Studie zeigt, wie eng sich Rechtsterroristen und Verschwörungstheoretiker schon […]
9punkt 19.07.2018 […] die von der weithin akzeptierten Definition der  International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA), die etwa auch von der Bundesregierung übernommen wird, in vielen Punkten abweicht, berichtet Dave Rich im Guardian. Auch ein Protestbrief von Rabbis aller Strömungen kann sie davon nicht abhalten: Die IHRA-Definition sagt etwa, "dass es antisemitisch ist, Israel mit Nazi-Deutschland zu vergleichen, […] allen 'strittigen Ansichten' in Bezug auf Israel macht. Auch stimmt der Labour-Code nicht mit der IHRA überein, dass es antisemitisch ist zu behaupten, die Idee eines Staates für das jüdische Volk sei ein 'rassistisches Unterfangen'." Damit scheint Labour die Kritik der Israel-Boykott-Kampagne an der IHRA-Definition von Antisemitismus zu übernehmen. Die Labour-Abgeordnete Margaret Hodge bringt im Guardian […]
9punkt 10.07.2018 […] berichtet Daniel Zylbersztajn in der taz. Die Partei will in ihrer Debatte die von vielen Staaten übernommene Definition des modernen Antisemitismus durch die "International Holocaust Remembrance Alliance" (IHRA) nicht übernehmen: "'Antisemitismus ist eine gewisse Wahrnehmung von Juden, die als Hass gegenüber Juden ausgedrückt werden kann', lautet diese Definition. Als Beispiele gelten nicht nur Holocaustleugnung […] mit den Nazis zu vergleichen - lauter Dinge, die im Corbyn-Lager der Labour-Partei immer wieder geäußert werden, und die jetzt in der Labour-Auflistung von Antisemitismus fehlen, anders als in der der IHRA." In einem Kommentar für den Guardian begreift Nick Cohen einfach nicht, warum Labour progressive Juden derart leichtfertig abstößt. Über wachsenden Antisemitismus in der Türkei berichtet zugleich Joseph […]