Stichwort

Imre Kertesz

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"Man muss nur die richtigen Züge machen"

Außer Atem: Das Berlinale Blog 19.02.2005 […] deutlicher als zuvor, wie verheerend sich Dieter Kosslicks simplistisches Verständnis vom Politischen im Film für die Berlinale als cineastische Veranstaltung auswirkt. Einen so groben Fehlgriff wie die Imre-Kertesz-Verfilmung "Fateless" (Kritik), die mit ihrem verheerendem Sinn für schöne Bilder mit dem Entsetzen des Holocaust Schindluder treibt, hat es noch selten gegeben. Dass der Film erst nachträglich […] Von Ekkehard Knörer

Berlinale 7. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 16.02.2005 […] Wettbewerb, so weit ich ihn mitbekommen habe, mit ganz wenigen Ausnahmen eine Tortur für die Geschmacksnerven. Auf einen Film wie "Fateless" konnte man dennoch nicht recht gefasst sein. Immerhin hatte Imre Kertesz das Drehbuch dazu geschrieben. Auf der Pressekonferenz, auf der er anwesend war, erfuhr man auch warum: Ein bereits existierendes Drehbuch steuerte mit viel Brimborium und Effekthascherei zielsicher […] zäsuriert, ist von einer Eleganz, die einem kalte Schauer über den Rücken jagt. Zynismus ist nicht angebracht. "Fateless" ist ein Desaster, das man im besten Fall durch Dummheit entschuldigen kann. Imre Kertesz, der den Film verteidigt, ist der Vorwurf zu machen, dass er von der Ästhetik des Kinos nichts versteht. Nun gut, er ist Literat und hat vom Film wohl ohnehin keine hohe Meinung. Auch er hat leider […] Von Thekla Dannenberg, Ekkehard Knörer

Berlinale 6. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2005 […] Benno Fürmann u.a., Deutschland, Frankreich 2004, 85 Minuten. (Wettbewerb) Heute wird auf der Berlinale "Fateless", Lajos Koltais Verfilmung von Imre Kertesz' "Roman eines Schicksallosen" aufgeführt. In Ungarn war der Film umstritten. Imre Kertesz' "Roman eines Schicksallosen" erzählt die Geschichte eines Jungen aus gutem Haus, der auch im Konzentrationslager "ein vernünftiger Junge" sein möchte […] natürlich leben würde". Seit 1997, als die Neuübersetzung von Christina Viragh (mehr hier) den 20 Jahre zuvor veröffentlichten "Roman eines Schicksallosen" international bekannt machte, wurde Imre Kertesz immer wieder gefragt, ob er sich eine Verfilmung des Romans vorstellen könnte. Er antwortete immer: "Schwer vorstellbar. Es wäre prinzipiell möglich, aber nur mit einem Künstler, der diese Sprache […] befürchte, dass die ungarische Gesellschaft der Gegenwart nicht in der Lage ist, sich über ihre schweren, aktuellen Probleme hinaus mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen", sagte dagegen Imre Kertesz vor einigen Jahren in einem Interview. Im Hinblick auf die auffallend vielen Neuerscheinungen, Ausstellungen, Spiel- und Dokumentarfilme, Konferenzen, Podiumsdiskussionen et cetera der letzten Jahre […] Von Gabriella Gönczy, Ekkehard Knörer

Drei Spielarten deutschen Gegenwartskinos

Außer Atem: Das Berlinale Blog 10.02.2005 […] tere sein dürfte. (Der andere ist Terry Georges "Hotel Rwanda", offizielle Seite) In letzter Minute nach der ursprünglichen Ablehnung dann doch noch eingeladen wurde die nach einem Drehbuch von Imre Kertesz entstandene Verfilmung des Hauptwerks des Nobelpreisträgers, "Roman eines Schicksallosen" (mehr hier). Szenen aus: "Tian bian yi duo yun", "Der späte Mitterand" und "Les temps qui changent" […] Von Ekkehard Knörer

Ungarischer Club der digitalen Dichter

Link des Tages 19.08.2004 […] Gegenwartsautoren pro Jahr werden in die DAL aufgenommen. Heute sind sämtliche Werke von 62 Gegenwartsautoren im Internet frei verfügbar: von den international bekannten Autoren wie Peter Esterhazy, Imre Kertesz, György Konrad oder Peter Nadas bis zu den jeweils ausgezeichneten und - in Deutschland zumindest - noch zu entdeckenden Autoren wie Adam Bodor, Lajos Parti Nagy, Zsuzsa Rakovszky, György Petri […] Von Gabriella Gönczy