Stichwort

Little Richard

6 Presseschau-Absätze
Efeu 11.05.2020 […] Teenager sahen und hörten, dass alle Warnungen von Eltern und Lehrern über Nacht mehr oder weniger hinfällig wurden." Zwei Jahre in den Fünfzigern genügten Little Richard um die Popmusik für immer zu verändern und zu prägen: "Ohne Little Richard hätten sich Mick Jagger, David Bowie, James Brown, Prince und Freddie Mercury nach einem anderen androgynen Showmaster empfinden, bewegen, schminken müssen […] Große Trauer um Little Richard, der im Alter von 87 Jahren gestorben ist. "Mit 'Awop-bop-a-loo-mop-alop-bam-boom!' entschlüsselte er die DNA des Rock'n'Roll", schreibt Karl Fluch im Standard. Heute würde man ihn wohl einen Disruptor nennen, meint Joachim Hentschel auf Zeit Online: Er "injizierte der zuvor oft noch eher behäbig dahintapsenden Teenager-Unterhaltung den Sexrhythmus, die schweinischen […] hätten die Falsett-Schreie ('Whooo!') und Michael Jackson nicht das synkopische Brunftkieksen kopieren können", erklärt Uwe Schmitt in der Welt. Willi Winkler überschlägt sich in der SZ geradezu: Little Richard, "tatsächlich klein, aber vor allem schwul wie ein verrücktes Sumpfhuhn und schwarz wie die finstre Nacht, war eine Erleuchtung, wie sie sonst nur in der Bibel (Vol. 1) möglich ist. Halb Mensch […]