Stichwort

Lyrik

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Efeu 20.03.2018 […] Wozu Lyrik-Rezensionen schreiben, fragt sich Michael Braun in der NZZ. Bestimmt nicht zum Gelderwerb, denn die Honorare der Zeitungen sind notorisch niedrig, allein mit Akkordarbeit für den Hörfunk erziele man "ein bescheidenes mittleres Einkommen". Warum dann also? "Es hat mit dem eigenen Existieren zu tun, mit dem Versuch, dem Rätsel des eigenen Daseins auf die Spur zu kommen. Beim Lesen von Gedichten […] Gedichten ist man fast immer mit den Fragen nach den letzten Dingen konfrontiert, wir werden unmittelbar und ohne schützende Einleitung in medias res geworfen." Wer Lyrik-Rezensionen schreibt, tue dies, "weil er den Weg von der Schwermut in die Anarchie mitgehen möchte, den einst Günter Eich einschlug." Mit Lesestrategien und deren Auswirkungen auf die Lektüre befasst sich Arno Widmann: In der FR berichtet […]
Efeu 28.10.2017 […] l). Heute wird der Büchnerpreis an den Lyriker Jan Wagner verliehen, dem weite Teile des Betriebs diese Auszeichnung allerdings nicht gönnen, weil er ihnen zu harmlos ist. Darin zeigt sich, "wie seltsam verquer das gegenwärtige Verhältnis zur Lyrik ist", meint Sarah Pines in der Literarischen Welt. Dass einer gefällt, mache ihn nicht unbedeutend: "Die Lyrik als ekstatische, alle ansteckende existenzielle […] all das auf einmal sein, hätte Baudelaire gesagt. Auf der einen Seite der falb Gekleidete mit Preisen, auf der anderen die prekäre Missverstandene: Es sind solche Polarisierungen, die die heutige Lyrik in die Rezeptionskrise stürzen." Im Deutschlandfunk Kultur unterhält sich Jörg Magenau mit dem Büchnerpreisträger. Für die Literarische Welt besucht Richard Kämmerlings John Banville in Dublin. Der […]