Stichwort

Karl Marx

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Leseprobe zu Michael Hardt, Antonio Negri: Common Wealth. Teil 3

Vorgeblättert 22.02.2010 […] das individuelle Eigentum auf Grundlage der Errungenschaft der kapitalistischen Ära: der Kooperation und des Gemeinbesitzes der Erde und der durch die Arbeit selbst produzierten Produktionsmittel. Karl Marx, Das Kapital Der biopolitische Zyklus des Gemeinsamen Der Schlüsselbegriff für das Verständnis heutiger Wirtschaftsproduktion ist das Gemeinsame, als Produktivkraft ebenso wie als Form, in der […] Manufakturgewerbe generieren nicht mehr Wert, als in sie investiert wird. Für Quesnay wird der Mehrwert somit in erster Linie von den grundbesitzenden Feudalherren in Form der Pacht extrahiert.      Karl Marx war fasziniert von Quesnays Tableau economique, seine Analysen der einfachen und erweiterten Reproduktion des Kapitals wollen für die Industrieökonomie formulieren, was Quesnay für die Agrarwirtschaft […] zu produzieren; und Subjektivität ist ein Tauschwert, der sich jedoch unmöglich quantifizieren lässt. Wir brauchen also ganz offensichtlich eine andere Art von Tableau.(23)      Die Begriffe, die Karl Marx für die Industrieproduktion entwickelt, sind auch im Kontext der biopolitischen Produktion noch brauchbar, müssen aber umformuliert werden. So unterteilt er beispielsweise den Arbeitstag in die notwendige […]

Leseprobe zu Jean-Michel Palmier: Walter Benjamin. Teil 1

Vorgeblättert 23.11.2009 […] Ökonomie [. . .] sind gesellschaftlich gültige, also objektive Gedankenformen für die Produktionsverhältnisse dieser historisch bestimmten gesellschaftlichen Produktionsweise, der Warenproduktion" (Karl Marx, Das Kapital, Bd. 1, "Der Fetischcharakter der Ware und sein Geheimnis", MEW Bd. 23, S.90). Gewiß privilegiert Benjamin den onirischen und utopischen Aspekt des dialektischen Bildes, doch zeigt er […]

Leseprobe zu Georg Kreisler: Letzte Lieder. Teil 2

Vorgeblättert 10.08.2009 […] Wirklichkeit zutage, und schweigend wurde ihnen dann ihr Alleinsein bewusst. Viele mieden dann die Kunst oder verachteten sie, denn sie wollten gefallen.      Später in New York ging es mir ähnlich mit Karl Marx. Der ist nichts für junge, einsame, durchgeschüttelte Menschen. Marx muss man mit jemandem teilen. Die einsamen Kommunistinnen, die ich traf, litten unter Schuppenflechte und dergleichen, da gab es […]

Leseprobe zu György Dalos: Der Vorhang geht auf. Teil 1

Vorgeblättert 16.02.2009 […] 168 Stunden des Budapester Rundfunks vom Samstag, dem 6. Mai 1985, befragte ein Journalist einige Passanten auf dem Karl-Marx-Platz über den Namensgeber dieses zentralen Ortes der ungarischen Hauptstadt. Das merkwürdige Ergebnis der Umfrage machte Furore. Reporter: Wer war Karl Marx? Passant: Ach, fragen Sie mich doch nicht so was. Reporter: Nicht mal ein paar Worte? Passant: Ich möchte lieber nicht […] Schulexamen machen mit mir. Er war ein Deutscher, er war ein Politiker, und ich glaube, er wurde hingerichtet. Reporter: Können Sie mir sagen, nach wem der Marxplatz benannt ist? Weibliche Stimme: Nach Karl Marx. Reporter: Wo hat er gelebt? Weibliche Stimme: Der ist doch tot. Reporter: Aber wo hat er gelebt? Weibliche Stimme: Nun, soviel ich weiß, zum Teil in der Sowjetunion. Dort hat er eine Zeit lang studiert […]

Leseprobe zu Ulrike Ackermann: Eros der Freiheit, Teil 2

Vorgeblättert 20.09.2008 […] der Notwendigkeit zum Reich der Freiheit ein bloß quantitatives und mechanisches sei. Aber letztlich sahen sie in der errungenen politischen und persönlichen Freiheit der Aufklärung - gemeinsam mit Karl Marx - nur die »bürgerliche« Freiheit, die den verhaßten Kapitalismus nährt und im »totalen Verblendungszusammenhang« gipfelt. Die Aufklärung habe sich als bürgerliche an ihr positivistisches Moment verloren […]

Berlinale 5. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2008 […] Argumentiert mit Mamas Bibel: Ralph Zimans "Jerusalema" (Panorama) Lucky Kunene hat zwei Leitbilder, die ihn durch den Hexenkessel von Johannesburg führen: Al Capone und Karl Marx. Deswegen hat er bei seinen Geschäften immer eine Waffe dabei und deshalb spricht er von "affirmative repossession", wenn er andere um ihren Besitz bringt. Am Anfang seiner Karriere als Klein-Gangster macht er in Autos: […] Von Thekla Dannenberg, Christoph Mayerl, Anja Seeliger

Kitschfrei tränentreibend

Vom Nachttisch geräumt 08.08.2005 […] en Spanisch übersetzt von Juana und Tobias Burghardt, zweisprachig. Verlag im Wald, Rimbach 2005. 96 Seiten, 15 Euro. ISBN 3929208741. Schilys Rosen und Dornen Nun, da niemand mehr weiß, wer Karl Marx war oder gewesen sein soll, erscheinen die Lebensdokumente. Solange er auf einem Podest stand, interessierte nur, was ihn erhöhen oder erniedrigen konnte. Jetzt scheinen wir entspannt genug, um uns […] geführte Album, sammelte neben einigen Gästebuch-Eintragungen vor allem Fragebogen. Es war im Haus Marx ein beliebtes Gesellschaftsspiel, Familienmitglieder und Besucher Fragebogen ausfüllen zu lassen. Karl Marx zum Beispiel beantwortete die Frage nach seiner Lieblingstugend mit "Einfachheit". Darauf wären wohl nur die wenigsten seiner Leser gekommen. Man versteht die Fragebögen allerdings nicht, wenn man […] Von Arno Widmann