Stichwort

Medienwandel

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Ein Tag im Leben des Ersten

Redaktionsblog - Im Ententeich 09.07.2015 […] ansatzweise über äthetische Sensibilität verfügt, wird Seliger zustimmen. So kann das mit dem Fernsehen in Deutschland nicht weitergehen. Und die Notwendigkeit des Systems lässt sich angesichts des Medienwandels nicht mehr mit dem Argument verteidigen, dass eine von den acht Milliarden Euro, die es jährlich frisst, für sinnvolle Zwecke ausgegeben werden. Thierry Chervel Berthold Seliger: "I Have A Stream […] Von Thierry Chervel

Warum ich die Krautreporter unterstütze

Redaktionsblog - Im Ententeich 03.06.2014 […] ge der Nachrichtensperre des "Großen Krisentstabs" beugten. Ja, der Guardian spielte in der Geheimdienstaffäre eine Hauptrolle. Der Guardian ist aber auch diejenige Zeitung in der Welt, die den Medienwandel am radikalsten gestaltet. Auf dem Weg zu freier Aussicht. Thomas Leuthards Foto wurde unter CC-Lizenz bei Flickr publiziert. Hier Leuthards Flickr-Seite. Auch die Entscheidung des Europäischen […] Und natürlich muss auch die Idee einer durch die Öffentlichkeit finanzierten und dennoch unabhängigen Information neu erwogen werden. Nichts gegen das Öffentlich-Rechtliche, aber in Zeiten des Medienwandels können Anstalten, die einst als Gegenbild der privaten Medien konzipiert wurden, nicht einfach per Zwangsgebühr als Anstalten zementiert werden. In Zeiten fehlender Geschäftsmodelle für unabhängig […] gering. Acht Milliarden Euro – nicht viel weniger als für die Kirchen, genauso viel wie für das gesamte Kulturleben sämtlicher Bundesländer und Gemeinden – werden in einen Apparat gesteckt, der dem Medienwandel mühsam und lustlos hinterherhinkt. Überdies stehen die Anstalten in ihrer künstlich genährten Wonneproppigkeit einem bröckelnden Print-Sektor gegenüber und teilen mit ihm eines der Hauptsymptome: […] Von Thierry Chervel

Der Medienwandel als interne Revolution

Redaktionsblog - Im Ententeich 11.04.2013 […] kann darum gar nicht von den Chefredakteuren geleistet werden: Es sind vor allem arbeitsrechtliche Fragen und die Frage der Eigentumsstruktur, die beantwortet werden müssen. Der Spiegel muss den Medienwandel als interne Revolution vollziehen. Erst dann kann er wieder als ein mächtiges Medium agieren, allerdings vor einem weiterhin unsicheren Hintergrund, in dem die größte Frage – ob es überhaupt ein […] Von Thierry Chervel

#LSR oder das Ausmaß der Desinformation

Redaktionsblog - Im Ententeich 12.12.2012 […] Leistungschutzrecht für Presseerzeugnisse und das Ausmaß der Desinformation zum Thema in den Zeitungen selbst gesprochen. Außerdem reden wir über ein paar verdrängte Aspekte in der deutschen Debatte zum Medienwandel - etwa, dass sich einige globale Medienmarken etabliert haben, die heute in Konkurrenz zu deutschen Medien stehen - etwa die New York Times, der Guardian, die großen englischsprachigen Wirtscha […] Von Thierry Chervel

Die schöne Seite der Kostenlosmentalität

Redaktionsblog - Im Ententeich 15.05.2012 […] sind die Urheber"-Aufruf in die Debatte einschlägt, ist bemerkenswert. Es ist, als hätte sich die ganze tradierte Kulturwelt Deutschlands nach längerer Überlegung nun doch entschlossen, gegen den Medienwandel einzutreten. Vielleicht ließe sich ja eine Volksabstimmung dagegen lancieren - zum Beispiel auf epetitionen.bundestag.de? Drei Punkte sind an dem Aufruf, aber auch an Debattenbeiträgen wie dem […] Von Thierry Chervel

Wer den Apfel küsst

Redaktionsblog - Im Ententeich 09.05.2012 […] Euphorie über die gewaltigen Kräfte, die die Informationsökonomie untergraben und sie neu ordnen, nicht in allen Punkten. Aber ich möchte jedem Wirtschafts- und Kulturredakteur, der sich mit dem Medienwandel beschäftigt und über bloßes Ressentiment hinauskommen möchte, Benklers "Wealth of Networks" zur Lektüre empfehlen. Benkler macht darin unter anderem klar, dass Hanks Behauptung noch nie gestimmt […] Von Thierry Chervel

Vollwaschgänge der Erinnerung

Redaktionsblog - Im Ententeich 15.03.2012 […] der Erinnerung gegangen ist und aus dem aller Schmutz der Aktualität rausgerubbelt wurde." Übrigens wundert sich Kämmerlings auch als einziger Zeitungskritiker, dass unsere Jungliteraten auch den Medienwandel nicht zur Kenntnis nehmen: "All diese sich ja nicht erst seit letzter Woche vollziehenden Veränderungen finden ausgerechnet bei Schriftstellern kaum statt, die a) jung und b) qua Medium direkt betroffen […] Von Paul Knittel

Robin Meyer-Lucht

Redaktionsblog - Im Ententeich 22.09.2011 […] ja, und wollte es sein. Es konnte sein, dass er auf einer Podiumsdiskussion konziliant begann, aber am Ende lag bei aller Verbindlichkeit die Wahrheit glasklar auf dem Tisch. Wer genau hat den Medienwandel, der in den alten Medien lange kaum thematisiert wurde, in den letzten zehn Jahren so kritisch und begeistert begleitet? Wir haben uns im Jahr 2002 kennengelernt. Robin war damals noch Assistent […] ersparen wollte. Eine große Rede Mathias Döpfners über die Zukunft des Journalismus würdigte er im Virtualienmarkt zwar – immerhin hatte eines der Alphatiere des deutschen Journalismus mal über den Medienwandel nachgedacht -, um sie dann aber mit seinem intellektuellen Chirurgenbesteck zu zerlegen. Besonders wichtig, war sein Punkt, dass das „Rieplsche Gesetz“ über die Vereinbarkeit von Medien untersc […] nicht versteht. Sie mag die Massenmedien, weil sie dafür Kontrollapparate entwickelt hat.“ Und dann gründete Robin Carta, für zwei drei Jahre das brillanteste Medium der Auseinandersetzung mit dem Medienwandel in Deutschland. Eine Enttäuschung war es allein ökonomisch. Und dass deutsche Medienhäuser einstiegen, um das Portal zu entwickeln – solche Träume muss man in Deutschland vergessen. Hier herrscht […] Von Thierry Chervel

Betonierung des status quo

Redaktionsblog - Im Ententeich 22.06.2011 […] bekommen haben, die auch von all denen bezahlt werden muss, die ihr Angebot gar nicht mehr nutzen, so wollen sich auch die Zeitungen durch gesetzliche Vorschriften und Leitungsschutzrechte vor dem Medienwandel bewahren - auf Kosten der Allgemeinheit. Die Politiker haben natürlich auch nicht auf das Internet gewartet. Sie betrachten die öffentlich-rechtliche Anstalten als Spiegel ihres Glanzes und sagen […] ngen. Mit anderen Worten: Sie sind zu achtzig Prozent der Sendezeit überflüssig. Aber auch die Zeitungen übersehen in ihrer Fixierung auf die Machtverhältnisse der vordigitalen Zeit, wohin der Medienwandel wirklich geht. Ob in Richtung Ipad, ist noch fraglich. Die britische Financial Times, die sich mit der Vermarktung von Inhalten auskennt, hat sich vom Ipad zurückgezogen und bietet stattdessen eine […] Von Thierry Chervel