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Neukölln

Rubrik: Berlinale Blog - 3 Artikel

Hat alles richtig gemacht: Max Linz' 'Ich will mich nicht künstlich aufregen' (Forum)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2014 […] braucht sie erstens Künstler, die sie zum Beispiel in Neukölln findet, und zweitens Geld. Nach einem Interview, in dem sie die Produktionsbedingungen von Künstlern und Kuratoren scharf kritisierte, wird ihr das schon versprochene Fördergeld wieder entzogen. Das Schöne an dem Film ist, dass Linz keine verarmten doityourself-Künstler vor schäbiger Neuköllner Döner-Kulisse filmt. Seine Asta, gespielt von Sarah […] Kleider - umschreiben, der die Aura der Tochter aus gutem Haus verströmt. Asta, um die sich jedes Museum reißen würde, sitzt meist in Modelposen vor knallbunten Wänden und diskutiert. Wenn sie in Neukölln Künstler besuchen geht, scheint die Sonne. Astas Mitarbeiter und Freunde setzen sich nur aus klugen jungen Menschen zusammen, die sich bestens in der globalisierten Welt zurechtfinden, aus klugen […] einem theoriegesättigten Buch, das aus einer Zeit stammt, als sich Kapitalismuskritik noch intelligent und modern anhörte. Sentimentale Anbiederung ans Proletariat fehlt hier: Ob aus Zehlendorf oder Neukölln, mit Down oder ohne - alle haben was drauf. Selbst die Klage über die gestiegenen Mieten wird mit Niveau geführt. Systemkritik sah nie besser aus. Dass man oft lachen muss, macht dem Film nichts aus […] Von Anja Seeliger

Berlinale 4. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2006 […] Geschäfte zu machen, als die Küche der Großmutter. Hierin, nach Neukölln, in den härtesten der harten Berliner Bezirke, verschlägt es den fünfzehnjährigen Michael (David Kross). Seine Mutter (Jenny Elvers-Elbertzhagen) hatte es sich bei ihrem reichen Freund im noblen Zehlendorf etwas zu bequem gemacht. Sie landen in einer billigen Wohnung in Neukölln, nahe Hermannplatz. Michaels Schicksal ist besiegelt, als […] Nenn mich nicht "Opfer"! Detlev Bucks "Knallhart" im Panorama Auch die lieben Kinderchen in Berlin Neukölln spielen gern, Topfschlagen zum Beispiel. Das geht hier so: In einem Parkhaus wird dem einen ein Email-Eimer über den Kopf gestülpt, und der andere drischt mit verbundenen Augen und einem Baseballschläger in der Hand so lange um sich, bis er etliche Autos demoliert und das arme Schwein von seinem […] Beginn an auf die Katastrophe zusteuert, trifft sie einen wie ein Schlag von Erol. Bis dahin war "Knallhart" bei aller Brutalität vor allem komisch. Das mag daran liegen, dass er heillos das Bild vom Neuköllner Ghetto überzieht, so manches Klischee verbrät und sich anfangs nicht ganz entscheiden kann, seine Figuren ernst zu nehmen. Aber er hatte auch einfach unglaublich lustige Szenen. Etwa wenn Erol von […] Von Thekla Dannenberg, Ekkehard Knörer, Christoph Mayerl