Stichwort

NSU

154 Presseschau-Absätze - Seite 2 von 11
Efeu 16.02.2019 […] bereits Fatih Akins Film "Aus dem Nichts" hatte, erkennt Nachtkritiker Jan-Paul Koopmann auch in Nurkan Erpulats Bremer Inszenierung von Armin Petras' Bühnenadaption: "Will 'Aus dem Nichts' nun über den NSU sprechen und eine konkrete deutsche Gemengelange durchleuchten, in der rassistische Terroristen über Jahre ungehindert morden konnten, weil nicht minder rassistische Ermittlungsbehörden und eine rassistische […] Oder soll es um Selbstjustiz einer fiktiven weißen Frau gehen, die als einzige handeln darf, im Namen derer, die sie verloren hat?" Als "klaustrophobisches Psychostück" funktioniert das gut, aber der NSU und die Folgen bleiben doch zu "monströs", um sie in Form einer "individuellen Tragödie" zu analysieren, meint er. Weitere Artikel: In der taz fasst auch Sabine am Orde noch einmal die von der Mobilen […]
9punkt 08.12.2018 […] Auf zweitausend Seiten wurde "Der NSU-Prozess" protokolliert, von Bloggern und Journalisten, weil das Gericht selbst kein Protokoll anfertigen wollte. In der Welt finden Stefan Aust und Dirk Laabs die Arbeit wirklich ehrenwert, aber leider nicht so einschlägig wie etwa die Mitschriften anderer großer Prozesse. Auch weil die entscheidenden Fragen zur Rolle des Verfassungsschutz und anderer staatlicher […] meist Neonazis oder staatliche Vertreter, die ihr Geld beim Verfassungsschutz verdienen, die Parlamente abspeisten. Oft erfolgreich. Das Problem ist also nicht, dass es zu wenig Informationen über den NSU gibt, die man Wort für Wort, als Protokoll etwa, an das Licht der Öffentlichkeit bringen müsste, sondern ganz im Gegenteil: Es gibt viel zu viele, oft widersprüchliche Informationen und Aussagen." […]
9punkt 02.11.2018 […] versteht und verkauft." Vor sieben Jahren wurde der NSU enttarnt. Die meisten Mittäter sind schon wieder auf freiem Fuß, berichtet Konrad Litschko in der taz, etwa André Eminger, der "letzte Terrorhelfer": "Er brachte Zschäpe noch auf der Flucht Wechselwäsche, fuhr sie zum Bahnhof. Die Bundesanwaltschaft bezeichnete ihn als womöglich vierten Mann des NSU. Schon im Prozess gab sich Eminger unbeeindruckt […] Verhandlung. Und er trug seine Gesinnung offen zur Schau. Einen 'Nationalsozialisten mit Haut und Haaren', nannten ihn seine Anwälte. Auf den Bauch hat Eminger 'Die Jew Die' tätowiert. Heute nun, nach dem NSU-Urteil, bewegt sich André Eminger wieder offen in der Szene." Emminger war zu gerade mal zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden und wurde noch im Lauf des Prozesses aus der Haft entlassen. Im […]
9punkt 12.07.2018 […] Zschäpe Gestern wurde Beate Zschäpe vom Oberlandesgericht München wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Feuilletons debattieren nicht über NSU und das Urteil. Wir suchen, wie so oft, anderswo nach interessanten Reflexionen. Acht der Opfer des NSU trugen türkische Namen, eines einen griechischen, eines einen deutschen. Fatma Aydemir stellt in der taz einen Tag nach dem Urteil gegen Beate Zschäpe […] ündung. Durch die mangelnde Kooperation Zschäpes bleibt - wie bei vielen RAF-Morden - über den Hergang der Taten eine Menge unklar. Stefan Aust geht im Gespräch mit Cicero davon aus, dass die drei NSU-Protagonisten nicht allein agiert haben: "Man darf nicht von drei Tätern reden. Wie gesagt, Frau Zschäpe ist an keinem Tatort gewesen. Und die Beweise dafür, dass Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos an den […]