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Roma

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Efeu 18.08.2014 […] ihnen lastet. "Zwölf Jahre gab es eine eigene Roma-Bühne beim Sziget, bis letztes Jahr. Da hatte man sogar endlich einen Sponsoren für die Bühne gefunden: Ein türkischer Raki-Hersteller warb mit seinem Namen, nachdem elf Jahre lang niemand mit dem Begriff "Roma" in Zusammenhang gebracht werden wollte. Zusammen mit dem queeren "Magic Mirror"-Zelt war die Roma-Bühne dem Fidesz-Bürgermeister István Tarlós […] Tarlós, der in Budapest seit 2010 regiert, aber ein Dorn im Auge. Die Stadt hatte dem Festival sogar Geld angeboten, wenn man dafür die Roma-Bühne abschaffe, aber das Sziget, das sich komplett privat finanziert, hat das entrüstet abgelehnt." Durchaus ansprechend findet Joe Banks von The Quietus das Album "Flut", eine improvisierte Kollaboration zwischen den Krautrock-Pionieren Hans Joachim Irmler (von […]
Magazinrundschau 02.08.2014 […] 000 Menschen wurden in der Nacht ermordet. Doch auch nach der Auflösung des Lagers wurden ungarische Roma weiter massenhaft in deutsche Lager deportiert. Das ist nur ein Detail des verschwiegenen Holocausts. Ein Grund, warum all dies von der Mehrheitsgesellschaft, aber auch von den Roma verschwiegen wurde, ist, dass wir nur wenige sind, die dieses Feld erforschen, und die Quellen sehr lückenhaft sind […] Parajmos nennen die Roma mittlerweile den nationalsozialistischen Völkermord an ihrer Minderheit: das große Verschlingen. Zum internationalen Gedenktag sprach Mónika Szekeres mit der Historikerin und Aktivistin Ágnes Daróczi, die Gründe für die mangelnde Aufarbeitung sucht: "In der Nacht zum 3. August 1944 wurde das eigens errichtete Zigeunerlager von Auschwitz-Birkenau aufgelöst ... beinahe 3.000 […]
9punkt 08.04.2014 […] Die Nationalismusforscherin Magdalena Marsovszky erklärt im Interview mit Ralf Leonhard (taz) die ethno-nationalistischen Strukturen in Ungarn. Auch der von Ministerpräsident Viktor Orbán eingesetzte Roma-Beauftragte arbeitet nicht gegen diese Strukturen an, sondern affirmiert sie, meint Marsovszky: "Das Problem ist, dass der Romabeauftragte Flórián Farkas ein Parteimann ist, der nur umsetzt, was von […] unterstützt keine Bürgerrechtsarbeit. Alle Programme, auch solche, die mit EU-Geldern finanziert werden, arbeiten gegen die universalen Menschenrechte und fördern ein Denken in ethnischen Kategorien. Der Roma-Bürgerrechtler Aladár Horváth sagt, da würden Multiplikatoren ausgebildet, die die rassistische Politik weitertragen. Es werde eine Art Kapo-Mentalität gefördert." […]
Magazinrundschau 07.01.2014 […] ungarischen Roma, in welchem Ausmaß die Herkunftsländer dieser Minderheit für ihre jetzige Lage - und ihre Emigration nach Westen - verantwortlich sind: "Die Roma haben seit der Wende von 1989, als noch 85 Prozent der männlichen Roma-Bevölkerung Arbeit hatten, immer mehr an Boden verloren. 1993 war diese Zahl schon auf 39 Prozent gefallen, heute liegt sie um 20 Prozent (nur 10 Prozent der Roma-Frauen sind […] marginalisiert. Nach und nach wurden sie wieder in die kleinen Dörfer in den am wenigsten entwickelten Regionen Ungarns gedrängt." Außerdem schreibt Hamze Bytyci über Kulturprojekte von, mit und für Roma und Sinti. […]