Stichwort

Stasi

Rubrik: 9punkt - 79 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 6
9punkt 18.06.2021 […] Bodenständigkeit der jungen Merkel durchaus ähnlich ist." Hubertus Knabe zieht in seinem Blog eine recht kritische Bilanz der Arbeit der Stasi-Unterlagenbehörde, deren Akten ausgerechnet zum 17. Juni ins Bundesarchiv überstellt wurden. So liege "das einstige Netz der Stasi bis heute größtenteils im Dunkeln. Anders als in Tschechien hat die Öffentlichkeit in Deutschland keine Möglichkeit zu überprüfen, ob […] ob eine Person für den Staatssicherheitsdienst tätig war oder nicht. Vor allem in den sozialen Netzwerken gedeihen deshalb die Gerüchte, wer alles für die Stasi gearbeitet hätte - bis hin zu Bundeskanzlerin Angela Merkel, die angeblich den Decknamen 'Erika' getragen hätte, wofür es jedoch keinerlei Beleg gibt. Stellt man in Rechnung, dass die Behörde jährlich rund 100 Millionen Euro kostet und insgesamt […]
9punkt 13.04.2021 […] Kilometern, die 1990 in den Büros herumlagen, sind es zwar 94 Prozent, doch die vermutlich wichtigsten Unterlagen - Millionen von der Stasi eigenhändig zerrissene Dokumente - verstauben immer noch in über 15 000 Säcken. Das gravierendste Manko ist freilich, dass das Netz der Stasi bis heute im Dunkeln liegt. Anders als in Tschechien haben Außenstehende keine Möglichkeit, zu überprüfen, ob eine Person für den […] sie nicht umgehen können. Viele hielten mich für einen schwulen Idioten, weil ich anders aussehe. Den Leuten hier ist wichtig, wie man aussieht, nicht wie man im Inneren ist." Am 17. Juni wird die Stasi-Unterlagen-Behörde aufgelöst und die Akten dem Bundesarchiv übergeben. Im Rückblick würdigt Hubertus Knabe (in der NZZ) die Arbeit der Behörde, aber es gibt auch Kritik, zum Beispiel an der mangelnden […] den Staatssicherheitsdienst tätig war. Vor allem in den sozialen Netzwerken gedeihen deshalb die Gerüchte, wer alles für die Stasi gearbeitet habe. Stellt man in Rechnung, dass die Behörde bisher mehr als 3 Milliarden Euro kostete, war das deutsche System nicht gerade effizient." Die Russen wollen den Westen nicht mehr physisch erobern, sagt der ehemalige estnische Premier Toomas Hendrik Ilves im […]