Stichwort

Unendlicher Spaß

28 Presseschau-Absätze - Seite 2 von 2
Feuilletons 22.08.2009 […] Thomas von Steinaecker, selbst Autor (mehr hier), bespricht David Foster Wallaces Roman "Unendlicher Spaß" für die Welt und empfiehlt ihn auch aus gewissermaßen akademischen Gründen: "Was aber 'Unendlicher Spaß' allen Einwänden zum Trotz zur vielleicht wichtigsten Lektüre der letzten Jahre macht, ist, neben seiner Sprache, die, vergleichbar mit der Robert Musils, neue Horizonte des Erzählbaren erschließt […] erschließt, sein enormer Einfluss auf die Literatur, die seitdem entstand. Jonathan Franzen, Dave Eggers, Zadie Smith und sogar ein Großmeister wie Don Delillo würden heute nach eigenen Aussagen ohne 'Unendlicher Spaß' anders schreiben, ebenso wie Daniel Kehlmann." Weitere Artikel: Eckhard Fuhr kommt in seiner Kolumne "Fuhrs Woche" zu folgender Überlegung über das Internet: "Für mich ist es allein schon in […]
Feuilletons 22.08.2009 […] Am Montag erscheint David Foster Wallaces Kolossalwerk "Unendlicher Spaß". Ekkehard Knörer hat sich durch die 1.550 Seiten gegraben und fragt sich am Ende, ob der Roman die Wirklichkeit nun zur Kenntlichkeit oder zur Unkenntlichkeit entstellt: "Ganz zweifellos will David Foster Wallace mit dem Roman seiner Zeit einen Spiegel vorhalten. Dieser Spiegel aber verzerrt alle Wirklichkeit dermaßen stark, […] dass man die Haltung des Werks zu dem, was er als Gesellschaft vor Augen stellt, kaum als kritisch bezeichnen kann. 'Unendlicher Spaß' schlingt obsessiv Reales in sich hinein und verwandelt, was Wirklichkeit war, extrem detailgetreu in heillosen Wahn. Der Roman selbst ist, buchstäblich, ein Irrenhaus. Und seine Insassen sagen durch den Lärm der wild durcheinandersprechenden Stimmen im Grunde nur eins: […]