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Ungarn

Rubrik: Feuilletons - 156 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 11
Feuilletons 30.10.2013 […] eher selten geworden." György Dalos setzt sich mit dem Interview des ungarischen Historikers Krisztián Ungváry auseinander, der in der Welt erklärt hatte, der Hass gegen Juden und Deutsche habe in Ungarn eine gemeinsame Wurzel. Dazu meint Dalos: "Wahrlich kann man sowohl in der Deportation der ungarischen Juden als auch in der nach 1945 erfolgten Vertreibung der Deutschen Habgier und Suche nach Sü […] nstler Shantel, einem Hessen mit Vorfahren aus der Bukowina, der ein denkbar unsentimentales Verhältnis zu Osteuropa offenbart: "Ich hasse den Osten. Für mich gibt es da nichts Faszinierendes. ... Ungarn wird regiert von Antisemiten. In Rumänien ist es nicht wirklich besser. Müssen wir über die Ukraine reden? Oder über Russland? Ich habe in allen Ländern gespielt und dort alles erlebt. Für mich ist […]
Feuilletons 21.03.2013 […] Gemengelage in Ungarn: "Was unter Horthy Recht war, wurde im Sozialismus zu Unrecht erklärt und tabuisiert; heute wird wiederum der Sozialismus zur Epoche des Unrechts und der Lüge erklärt, so dass die Epoche davor nostalgisch verklärt als eine Epoche nationaler Größe, als 'wahr' und 'gerecht' erscheint. Viele Leute denken, der Holocaust sei von den Deutschen verübt worden, die Ungarn hätten nichts […] nichts damit zu tun gehabt, und wer ihn ständig thematisiere, tue dies aus finanziellen Interessen. Das Märchen von der 'jüdischen Weltverschwörung' ist heute in Ungarn beliebt wie nie." […]
Feuilletons 12.02.2013 […] Die Medienfreiheit in Ungarn ist nicht in Gefahr, gibt Rolf Hützeler Entwarnung und sieht die Auseinandersetzung um die Presse als Teil der politischen Dauerkonfrontation im Land. Die Lage ist komplizierter: "Die Regierung als größter Anzeigenkunde der ungarischen Medien halte sich mit Aufträgen zurück; so habe sich die Landeslotterie ebenso zurückgezogen wie halbstaatliche Unternehmen der Energie […] Ringier-Verlag bestätigt jedenfalls einen deutlichen Anzeigenrückgang bei Nepszabadsag. Allerdings räumt (der leitende Redakteur Marton) Gergely auch eine publizistische Vertrauenskrise linker Medien in Ungarn ein: 'Viele haben es bis 2010 nicht gewagt, die Misswirtschaft der linken Vorgängerregierung zu kritisieren.' Das sei bei der Leserschaft sehr schlecht angekommen." Weiteres: In die Debatte um das […]