Stichwort

Washington Post

Rubrik: Feuilletons - 107 Presseschau-Absätze - Seite 2 von 8
Feuilletons 08.08.2013 […] In der seit Jahren defizitären Washington Post sind die Redakteure hoffnungsvoll, dass Jeff Bezos die Sache vielleicht zum Guten wenden könnte. Einer hat das bereits aus eigener Kraft geschafft, schreibt im Wirtschaftsteil Roman Pletter: John F. Harris, ehemaliger Post-Reporter, der mit seinem Kollegen Jim VandeHei und einem Investor zusammen das erfolgreiche - auch im Sinne von: schwarze Zahlen s […] - Internetnachrichtenportal Politico gegründet hat: "Das Politico-Konzept: nur US-Politik, was im notorisch politisierten Washington auch Lokalberichterstattung bedeutet, das Kerngeschäft der Washington Post. Der Politico-Umsatz kommt zum großen Teil aus Anzeigen, dazu gibt es einen kostenpflichtigen Spezialdienst für die besonders detailversessenen Politfans. In einer Stadt, in der in U-Bahn-Stationen […]
Feuilletons 07.08.2013 […] In der New York Times kommentiert Jenna Wortham den Verkauf der Washington Post eher positiv. Bezos bringe der Zeitung ein "Versprechen auf Innovation", meint sie: "Now that he is the private owner of The Post, it would not be surprising to see him worry little about turning a quick profit and instead push to upend the often ossified world of newspaper publishing, just as he did with books more than […] today's announcement will represent a great moment in the history of a great institution". Michael Wolff ist im Guardian nicht sehr gut auf die Verlegerfamilie Graham zu sprechen, die vor der Washington Post schon Newsweek abwickelte und denkt über die Umstände des Verkaufs nach: "If journalists were stunned by the Bezos purchase, so were people at the highest level of the newspaper deal business. […] held, no feelers put out. In other words, this was not so much an effort to get asset value, as for the family to wash its hands of something. Gone." Auch Alec MacGillis, ehemaliger Reporter der Washington Post, sieht in The New Republic nicht nur Bezos, sondern auch die Grahams kritisch: "And we should most definitely not forget the failure to prevent what unfolded at the company's Kaplan education division […]
Feuilletons 06.08.2013 […] David Remnick erzählt auf der Website des New Yorker wie Verleger Donald Graham den Mitarbeitern der Washington Post gestern Nachmittag um halb fünf Ostküstenzeit die Nachricht überbrachte, dass Amazon-Gründer Jeff Bezos die Zeitung gekauft hat: "It was a room full of reporters and editors, and yet, as one told me, 'we thought we were there to hear that the Grahams had sold the building.' In fact, […] sich bestimmte Hotels erlauben, als extravaganten Service für ihre Gäste. Gedruckte Tageszeitungen werden in zwanzig Jahren nicht mehr normal sein." Und in seinem Brief an die Mitarbeiter der Washington Post deutet Jeff Bezos schon mal erste Ideen an: "There will, of course, be change at The Post over the coming years. That's essential and would have happened with or without new ownership. The Internet […] sources, and enabling new kinds of competition, some of which bear little or no news-gathering costs. There is no map, and charting a path ahead will not be easy." Es kann sein, dass Jeff Bezos die Washington Post einfach so weiter führt wie bisher, spekuliert Ulrike Langer auf Medialdigital: "Oder aber, mit Bezos zeigt ein Innovator, der Print nicht verhaftet ist, dass guter Journalismus nichts mit dem […]