Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschau, Rezensionen, Feuilleton

zuletzt aktualisiert 28.10.2026, 14.57 Uhr
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Aus dem Archiv
  • Perlentaucher-Debatte Literaturkritik im Netz: Angestoßen von Wolfram Schütte. Mit Beiträgen von Sieglinde Geisel, Jan Dress und anderen
  • Daniele Dell'Agli: Aufruhr im Zwischenreich: Plädoyer für eine Befreiung des Themas Sterbehilfe aus dem Griff der Politik und mit ihr paktierender Verbandseliten
  • Monotheismus-Debatte im Perlentaucher: Angestoßen von Jan Assmann. Mit Beiträgen von Klaus Müller, Peter Sloterdijk und anderen
  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänische Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Perlentaucher-Autoren
  • Götz Aly
  • Elke Schmitter
  • Angela Schader
  • Marie Luise Knott
  • Thierry Chervel
  • Benita Berthmann
  • Lukas Pazzini
  • Thekla Dannenberg
  • Lukas Foerster
  • Thomas Groh
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Richard Herzinger
  • Necla Kelek
  • Georg Klein
  • Daniele Dell'Agli
  • Peter Truschner
  • Wolfgang Kraushaar
  • Matthias Küntzel
  • Eva Quistorp
  • Anja Seeliger
  • Martin Vogel
  • Arno Widmann
zum Archiv der Perlentaucher-Autoren.

Perlentaucher-Fakten

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Rezensionsnotizen
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Bücher
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Buchautoren

Übersicht

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Das Anekdotische entlastet doch enorm

28.10.2026.
Roberto Simanowski macht den Auftakt einer Ringvorlesung der Humboldt-Universität zum Thema Künstliche Intelligenz. Es ist das Anliegen des Redners, sein Publikum vor Hybris wie vor Koma zu bewahren: Wir sollten uns nicht souveräner fühlen, als wir - als naturgemäß naive Nutzer -  nun einmal sind und der Serendipity unseres Lebens immer wieder Chancen geben. Der tägliche Gang aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit ist das, was der Medienforscher am dringlichsten empfiehlt.
Von Elke Schmitter. Mehr...

MIND THE GAP

Tanzt du auch die Texte, KI?

26.10.2026. Übersetzen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz: Im vierten Teil dieser Kolumne schreibt Eva Profousová: "Ab der ersten Seite merke ich einem Buch seine Haltung an: Gibt es sich kämpferisch? Besserwisserisch? Schwatzt es um den heißen Brei herum oder nennt die Dinge beim Namen? Sprudelt es vor Ideen über oder will es mich nur belehren? Horchst du auch in den Text hinein, KI? Von Eva Profousová. Mehr...

INTERVENTION

Putins feuchter Traum

19.10.2026. Die Gewalt in Frankreich ist weder Ausdruck mangelnder Integration bestimmter Bevölkerungsgruppen, noch soll sie eine Unzufriedenheit mit der französischen Politik artikulieren. Sie soll die jetzt schon herrschende Polarisierung in Frankreich zum Exzess treiben und die Fünfte Republik als Ganzes kippen. Europa würde mit in den Abgrund rutschen. Von Thierry Chervel. Mehr...

INTERVENTION

Die Dialektik von Schweigen und Benennen

11.10.2026. Philippe Sands beklagte in seiner Friedenspreisrede das Schweigen über Verbrechen Israels, die er aber selber gar nicht benannte. Er kritisierte die deutsche Regierung, forderte, dass sie Palästina anerkenne und Israel sanktioniere. Die "Staatsraison" nannte er rassifiziert. "Schweigen - und Schweigen über Verbrechen - ist, was ich anfechte und worüber ich schreibe", sagte er - und schien die klaffenden Leerstellen in der eigenen Rede gar nicht zu bemerken. Von Thierry Chervel. Mehr...

ESSAY

Uneinsehbare black box

01.10.2026. Rachel Szors und Yuval Abrahams Dokumentarfilm "Naza", der in Venedig mit Applaus überschüttet und mit einem Preis bedacht wurde, ist allein in Berlin in zehn Kinos angelaufen. In diesem Film wird unter anderem behauptet, Israel sei bereit, 500 tote Zivilisten als "Kollateralschäden" zu akzeptieren, wenn es gelinge, bestimmte Hamas-Führer zu töten. Nur ist kein einziges Ereignis überliefert, wo eine solche Anzahl von Toten von den Israelis in Kauf genommen wurde. Abrahams Berufung auf den Guardian als ein Institut, das seine Aussagen überprüfe, ist nicht stichhaltig. Von Daniel Rotstein. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Der Weise aus Paolo Alto

30.09.2026. Francis Fukuyama ist nach Berlin gekommen und stellt sein neues Buch in entspanntester Weise dar, offenbar ungequält von der notwendigen Kürzung geistesgeschichtlicher Referenzen (Hegel, Marx, Nietzsche etc.) und um voraussetzungsfreie Verständlichkeit bemüht - wie Professoren aus den USA es gut und gerne tun. Alles scheint so weit in Ordnung zu sein, wäre da nicht diese Klasse der thymotisch Aufgewühlten. Von Elke Schmitter. Mehr...

MIND THE GAP

Ami ist nicht gleich Ami

30.09.2026. Übersetzen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz: Im dritten Teil dieser Kolumne schreibt Annette Hug: "Wenn ich maschinengeneriertes Tagalog lese, schlafe ich vor Langeweile fast ein. Umso schöner ist es, sich in einen Text zu vertiefen, der ein Bewusstsein für Sprachbegegnungen verrät.   Von Annette Hug. Mehr...

ESSAY

Postmortale Unschuldsvermutung

21.09.2026. Neulich atmete die deutsche Öffentlichkeit auf. Endlich schien der Anschlag auf das Haus der Israelitischen Kultusgemeinde in München im Jahr 1970 geklärt. Sieben Bewohner, Holocaust-Überlebende, sind bei diesem Anschlag ermordet worden. Nachdem sich eine Zeugin vom Hörensagen gemeldet hatte, identifizierte die Polizei einen Rechtsextremisten, der vor einigen Jahren gestorben ist. Aber es gibt erhebliche Zweifel an seiner Täterschaft - vor allem der von der Polizei dargestellte Tathergang ist extrem unplausibel. Denn direkt vor seinem Anschlag mit einem zwanzig Kilo schweren Benzinkanister soll der Täter außerdem noch versucht haben, einen Juwelierladen in der Nähe auszurauben. Eine Rekonstruktion. Von Wolfgang Kraushaar. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Fußgänger der Geschichte

31.08.2026. Die Berliner Festspiele eröffnen die Saison mit Reflexionen über die heutige Rolle Europas: Das traurige Ergebnis der ersten Runde: keine, whatsoever. Also nimmt Elke Schmitter die Ringbahn und fragt mit dem Künstler Akira Takayama: Dürfen Kommunisten träumen. Von Elke Schmitter. Mehr...

INTERVENTION

Jene mühsam erkämpfte Freiheit

28.07.2026. Nach dem CSD-Attentat fragen die Medien nach einem möglichen Versagen der Behörden, zu diesem Zeitpunkt sicher zurecht. Aber das eigentliche Versagen lag vorher. Der Attentäter Abdul Ballout war Deutscher. Er sprach Deutsch. Er ist auf deutsche Schulen gegangen. Er wurde von deutschen Lehrern betreut. Ballout ist trotz seiner deutschen Sozialisierung abgedriftet. Was sagt das über die Qualität der Sozialisierung? Über einen Elefanten im Raum. Von Thierry Chervel. Mehr...

MIND THE GAP

Zwischenredestromland

21.07.2026. Der Perlentaucher hat mit "Toledo", dem Programm des Deutschen Übersetzerfonds, eine neue Kolumne - "Mind the Gap" gestartet: Hier geht's ums Übersetzen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Im zweiten Teil der Kolumne schreibt die Russisch-Übersetzerin Olga Radetzkaja: "Es sollte mich nicht wundern, wenn gerade übersetzte Literatur wegen der Extraportion Leben, die sie enthält, zum begehrtesten Rohmaterial zählt, mit dem die synthetischen Gehirne der großen Sprachmodelle gefüttert werden." Von Olga Radetzkaja. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Der Hartmut in einem Nebensatz

14.07.2026. An heißen Tagen kann man etwas Kühlendes lesen, Flaubert zum Besipiel. Man kann sich aber auch in die Rostlaube begeben und Hartmut Rosa bei einem Gespräch "zur Beziehung von Bürgerschaft und Demokratie" mit dem Peter und dem Stefan folgen. Klar, es geht den Bach runter. Dazu gibt es viele Daten. Aber es geht den Bach auch wieder rauf. Im Grunde war es so, wie es bei jeder Party ist, auf dem Balkon nach Mitternacht, wo die Raucher und die Nichtraucher am Ende eine Gemeinschaft bilden. Von Elke Schmitter. Mehr...

ESSAY

Was lief schief mit Omer Bartov?

14.07.2026. Omer Bartov ist ein renommierter Holocaustforscher. Er missbraucht dieses Renommee, um seiner Polemik gegen Israel Gewicht zu verleihen und wird dafür verehrt - zuletzt in seinem Buch "Israel: What Went Wrong". Nur hält diese Polemik den wissenschaftlichen Kriterien, die er  in seinen historischen Büchern einst befolgte, überhaupt nicht stand. Sie behauptet, aber sie belegt nicht. Erkenntnisse aus vierzig Jahren Forschung zu Holocaust und Israel ignoriert Bartov. Und sein an Israel gerichteter Vorwurf der Empathielosigkeit fällt auf ihn selbst zurück. Von Jeffrey Herf. Mehr...

INTERVENTION

Gegen die destruktiven Entwicklungen

10.07.2026. Die taz brachte neulich ein ganzes Antifa-Dossier, und darin einen Text, der von der eigenen Anständigkeit so betört war, dass er leider das Denken vergaß. Er sah die Menschlichkiet nur auf der einen Seite, der eigenen. Gegen diese Art von Glauben hilft nur eins: Ideen. Von Karl-Josef Pazzini, Lukas Pazzini. Mehr...

INTERVENTION

Herzingers Kassandrarufe

02.07.2026. Im Oktober letzten Jahres ist der Autor und Perlentaucher-Kolumnist Richard Herzinger im Alter von 69 Jahren gestorben. Heute erscheint der Band "Letztes Wort Freiheit" mit Essays Herzingers seit 1992. Es geht um Heiner Müller, deutsche Intellektuelle nach Srebrenica, den 11. September, Botho Strauß, die 68er, die RAF, die Gefahr des Rechtsextremismus, die Ukraine, - und viele andere Themen. Herzinger war mehr als ein Leitartikelschreiber - seine Essays gehören in die große Tradition antitotalitären Denkens. Aus den Essays bringen wir aus Anlass des Erscheinens einige Gedankensplitter, die zeigen, wie früh Herzinger jene Tendenzen benannte, denen die Demokratien heute zu erliegen drohen. Von Thierry Chervel, Richard Herzinger. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Eine Art von sozialem Vertrauen

25.06.2026. Fünfzig Jahre Courage: Ein Abend in der Bar jeder Vernunft erinnerte an die berühmte feministische Zeitschrift. Und an einen Feminismus, in dem mehr die Rede von dem war, was gemeinsam erreicht werden kann als von partikularen Identitäten. Politik war mehr durch die Richtung bestimmt, in die man wollte, als von den Wurzeln, dem Hintergrund, der diskriminierenden Erfahrung. Von Elke Schmitter. Mehr...

INTERVENTION

Giftige Brühe

22.06.2026. "Ich habe mich entschieden, es einen Genozid zu nennen", sagte Ines Schwerdtner von der Linkspartei auf dem Parteitag. Die Delegierten jubelten. Dieser Satz verdient es, näher betrachtet zu werden. So wie Sally Rooneys Satz. "Die Befreiung Palästinas bedeutet die Befreiung der Welt." Israel wird zur Obsession - nicht nur der Linken: Im Hass auf Israel fusionieren die totaliären Ideen.  Von Thierry Chervel. Mehr...

INTERVENTION

Das rot-braune Phänomen

11.06.2026. Die republikanische Linke in Frankreich ist einst im Zeichen der Dreyfus-Affäre als ein anti-antisemitisches Lager entstanden.  Der Antisemit war der politische Gegner. Das hat sich verschoben. Ein großer Teil der Linken legt eine Judophobie an den Tag, die nicht einfach ein moralischer Fehler ist, sondern den Verlust des Bezugspunkts bedeutet, der ihrer Geschichte einen Sinn gab. Das führt zu einer Annäherung der Linken an den Faschismus, die die israelische Linke mit aller Kraft bekämpfen muss. Von Eva Illouz. Mehr...
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Archiv: Presseschauen

Geschmackvolle Geschmacklosigkeiten

28.10.2026.Der Tagesspiegel begegnet in Ulrike Ottingers Film "Die Blutgräfin" einer blutdurstigen Isabelle Huppert mit Wiener Charme. Die FAZ lernt in einer Ausstellung im Kunstmuseum Wiesbaden endlich die vom Nachkriegskanon ignorierten "Blauen Reiterinnen" kennen. Die Welt freut sich, dass Madame Nielsen mit gleich zwei Inszenierungen ans Wiener Volkstheater zurückkehrt. KI ist keine Gefahr für Schriftsteller, glaubt ebenfalls in der Welt der italienische Autor Paolo Giordano, aber sie schadet ihrem Ruf. 

Zwischen all den Entgleisungen

28.10.2026.Der FAZ graust beim Blick ins außenpolitische Programm der Studentischen Liste in Serbien - insbesondere mit Blick auf den Kosovo. Gebt die in Belgien gesicherten russischen Staatsfonds zur Unterstützung der Ukraine frei, fleht Garri Kasparow in der Welt. Auf Zeit Online schildert der Politikwissenschaftler Alexander Gertz indes den Überlebenskampf ukrainischer Soldaten. In der NZZ sieht Pascal Bruckner Frankreich kurz vor dem Bürgerkrieg. Ebenfalls in der NZZ mahnt Richard C. Schneider Israel, dass Sicherheit mit den moralischen Grundlagen des Landes vereinbar bleiben müssen.  

Die großen modernen Dinge

27.10.2026.Die London Review of Books erinnert an den Ursprung der Proteste in Frankreich: Ratten, Kakerlaken und kaputte Toiletten in Schulen. Mit den Kuchenstücken von Wayne Thiebaud wartet sie auf Zeugen. In Eurozine beobachtet die französische Dichterin Carolyn Forché, wie die Kriege in der Ukraine und in Gaza die Sprache zerstören. Die Minderheiten in Russland lassen sich die Freiheit ihrer Sprachen indes nicht nehmen, weiß die Novaya Gazeta Europe. Im Dlf seufzt Barbara Sichtermann: Sex ist im feministischen Diskurs zum Sündenpfuhl schlechthin geworden. Und Newlines kostet blauen Wein aus Syrien.

Transversale Reisen durch die Welt der Romane

09.04.2024.Verlagsporträts: Literarische Diverse Gespräch mit der Verlegerin Yasemin Altınay & ein solidarischer Kleinverlag für Kinder- und Jugendbuchautoren: Lieferbar  - Buchkritiken zu B. Travens "Totenschiff" & Wolfgang Schäubles "Erinnerungen"  - Deutschlandfunk-Hörfunk-Tipps: Europäische Jazz-Vielfalt & Hörspiel "Schnitte" von Rolf Dieter Brinkmann ...

Loops und Klänge

06.06.2014.Das New York Magazine feiert den Schlock. Das Zeit Magazin besucht Edward Snowdens Anwälte. Alexander Kluge plaudert über den Tag, an dem Hitler Selbstmord beging. Und die Vogue interviewt den Kriegsfotografen Peter van Agtmael.

Archiv: Bücher

Weltrettungsfuror

28.10.2026.Die FAZ vertieft sich begeistert in die Schriften des jungen Walter Benjamin. Die FR findet in Rebecca Solnits Buch "Höllenparadies" ihren Glauben an die Menschheit wieder. Die NZZ ist hingerissen davon, wie Mircea Cartarescu in seinen frühen Gedichten die "Melancholie des sterbenden Jahrhunderts" auszudrücken wusste. Die SZ studiert interessiert die Essays von Italo Calvino, die die Innovationen der KI-Sprachmodelle vorwegnehmen. Die Welt sucht mit Eva Illouz nach den Ursprüngen des neuen Antisemitismus. 

Ein lautes Nichts

27.10.2026.Die FAZ taucht mit einer neuen Briefedition ein in die Stürmer und Dränger-Jahre des Schriftstellers Rolf-Dieter Brinkmann. In den Gedichten von Michael Krüger bekommt sie den Krieg zu spüren, aber schöpft auch Hoffnung. Die NZZ empfiehlt Marlen Haushofers neu aufgelegte Novelle "Wir töten Stella". In Juli Zehs neuem Roman "Pony Show" sieht sie einen gelungenen Justiz-Thriller mit Gen-Z-Vibes. Die SZ spürt mit Sarah Wipauer Wiener Gespenstern nach und trauert mit Nao-Cola Yamazaki auf Japanisch. 

ein schw:eigen laut ins DU

26.10.2026.Die FAZ verliebt sich mit Anne Möllers in einen Chatbot. Mit David Wautier trotzt sie einem Unwetter in der Prärie - ganz ohne Worte. Jose F. A. Oliver eröffnet der FR utopische Räume mit experimenteller Lyrik. Die NZZ erfährt von Evan Gershkovich, wie es im Inneren von Putins Gefängnissen zugeht. Die SZ lernt bei Johannes Giar wichtige "Public Historians" kennen. Und Dlf lässt sich von Ariane Leendertz die Geschichte der Ministerpräsidentenkonferenz erzählen. 

Allerlei Krähen

24.10.2026.Artem Tschechs Kriegsbuch "Musik für einen Soldaten" ist laut Dlf und Dlf Kultur alles andere als eine Heldengeschichte - beeindruckt sind die Rezensenten auch darüber, wie Tschech seinen Hass schildert und wie ihm Musik hilft. Die NZZ entdeckt Georges Bernanos' Klassiker "Tagebuch eines Landpfarrers" wieder, der fast vergessene Aspekte des katholischen Glaubens thematisiert. Der Dlf versetzt sich mit Adèle Bréaus Roman "Die Stunde der Frauen" in die frühe Zeit des Feminismus in Frankreich zurück. Und Colson Whiteheads "Cool Machine" ist wirklich cool, findet die taz.

Fertig / machen zum Tauchen

23.10.2026.Der FAZ klingen die Ohren beim Lautlesen der fintenreichen Verse von Jörg Schieke. In Gilad Seliktars Graphic Novel folgt sie dem Holocaust-Überlebenden Klaus Zwilsky. Die SZ schlüpft mit George Saunders in allerhand Personen, um sie zu beschützen. Die FR lernt Taiwan von allen Seiten kennen in Yang Shuang-Zis "Taiwan-Tagebuch". Dlf Kultur denkt mit Caroline Fraser über die Verbindung zwischen Umweltverschmutzung und Serienmorden nach.

BuchLink: Aktuelle Leseproben. In Kooperation mit den Verlagen (Info)

John Green. Hollywood, Ending - Roman. Limitierte Auflage mit farbigem Buchschnitt - nur solange der Vorrat reicht. Hanser Berlin, Berlin, 2026.John Green: Hollywood, Ending
Übersetzt aus dem Englischen von Sophie Zeitz. Kai und Juniper sind Anfang zwanzig, als ihr Traum wahr wird. Beide bekommen eine Rolle im groß angekündigten Hollywood-Film…
Evan Gershkovich. Dieses verfluchte wunderschöne Land - 491 Tage in russischer Haft: Meine Geschichte . Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München, 2026.Evan Gershkovich: Dieses verfluchte wunderschöne Land
2023 wird Evan Gershkovich, Reporter des Wall Street Journal, in Russland wegen angeblicher Spionage festgenommen und später zu sechzehn Jahren Haft verurteilt. International…
Daniel Casanave / Yuval Noah Harari / David Vandermeulen. Sapiens - Die Zauberlehrlinge - Von Kolumbus bis KI. Graphic Novel. C.H. Beck Verlag, München, 2026.Daniel Casanave, Yuval Noah Harari, David Vandermeulen: Sapiens - Die Zauberlehrlinge
 Aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn. Wie hat die Wissenschaft unsere Welt verändert? Welche Gefahren gehen von der zunehmenden KI-Präsenz aus - und von der Erkenntnis,…
Maximilian Kasy. Die Mittel der Prädiktion - Wie KI wirklich funktioniert (und wer davon profitiert) . Suhrkamp Verlag, Berlin, 2026.Maximilian Kasy: Die Mittel der Prädiktion
Aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn. Von den banalsten Anwendungen im Internet bis zu den gravierendsten in Kriegen: Künstliche Intelligenz ist aus unserer Lebenswelt…

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