
Igiaba Scego ist eine Kassandra in Mogadischu. Cemile Sahin lädt uns zu einem Kunstdiebstahl ein. Iida Turpeinen huldigt der Stellerschen Seekuh. Richard Powers verhandelt die großen Fragen der Menschheit von Feminismus bis Plattformkapitalismus. Vitomil Zupan macht uns mit seinen Knastbrüdern bekannt.

Andreas Reckwitz und Eva Illouz ergründen die Moderne. Sebastian Conrad erzählt die Geschichte der Nofretete. Venkatraman Ramakrishnan erklärt, warum wir sterben. Jonas Grethlein weckt Hoffnung. Und Andreas Meyer erzählt die abenteuerliche Geschichte des Benvenuto Cellini.

Anne Applebaums "Achse der Autokraten", Alexej Nawalnys Tagebuch, Bücher zum 7. Oktober und zur AfD. Und ein Atlas zur "Welt der Gegenwart" - das ideale Weihnachtsgeschenk für begabte Nichten und Neffen.

Davide Longo mordet langsam im Piemont, Sebastian Barry in Irland, Sasha Filipenko in einem russischen Waisenhaus. Mit dem Express nonstop in die Hölle geht es mit Pascal Garnier. Und mit Ross Thomas in einen amerikanischen Wahlkampf.

Siegfried Unselds Briefe, frühe Tagebücher der Bachmann, Erinnerungen Emmanuelle Guattaris an "New York, Little Poland" in den Achtzigern und die Autobiografie der Christine de Pizan, die vielleicht erste Verlegerin und Berufsschriftstellerin, die im 15. Jahrhundert "Das Buch von der Stadt der Frauen" schrieb.

Twitterpoesie von Clemens J. Setz, Alda Merinis Welt aus Rhythmus und Klang, Agi Mishols zwiespältiges Heimatgefühl, Word paintings von Yusef Komunyakaa.

Navid Kermani erzählt von Bürgerkriegen, Hungersnöten und der Schönheit in Ostafrika. Maike Albath erkundet Neapel. Wassili Grossman reist 1961 nach Armenien, Gabriele Tergit 1933 im Schnellzug nach Haifa, Leonie D'Aunet 1839 in die Arktis.