Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschau, Rezensionen, Feuilleton

zuletzt aktualisiert 23.05.2026, 10.04 Uhr
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Aus dem Archiv
  • Perlentaucher-Debatte Literaturkritik im Netz: Angestoßen von Wolfram Schütte. Mit Beiträgen von Sieglinde Geisel, Jan Dress und anderen
  • Daniele Dell'Agli: Aufruhr im Zwischenreich: Plädoyer für eine Befreiung des Themas Sterbehilfe aus dem Griff der Politik und mit ihr paktierender Verbandseliten
  • Monotheismus-Debatte im Perlentaucher: Angestoßen von Jan Assmann. Mit Beiträgen von Klaus Müller, Peter Sloterdijk und anderen
  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänische Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Perlentaucher-Autoren
  • Götz Aly
  • Elke Schmitter
  • Angela Schader
  • Marie Luise Knott
  • Thierry Chervel
  • Benita Berthmann
  • Lukas Pazzini
  • Thekla Dannenberg
  • Lukas Foerster
  • Thomas Groh
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Richard Herzinger
  • Necla Kelek
  • Georg Klein
  • Daniele Dell'Agli
  • Peter Truschner
  • Wolfgang Kraushaar
  • Matthias Küntzel
  • Eva Quistorp
  • Anja Seeliger
  • Martin Vogel
  • Arno Widmann
zum Archiv der Perlentaucher-Autoren.

Perlentaucher-Fakten

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Rezensionsnotizen
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Bücher
38392
Buchautoren

Übersicht

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Lebensumstände, Unsicherheit, Sinnfragen etc.

12.05.2026. Einsamkeit ist keine Erkrankung, lehrte Prof. Dr. Mazda Adli, aber ein Modus, der Erkrankungen ermöglicht. Schuld ist der Kapitalismus. Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, musste man sich einen Weg durch enorme Schneisen und Flächen bahnen und entkräftet auf einer puppenrosa Riesenmöblierung Platz nehmen. Aber die Neurowissenschaften boten Trost: Unser Hirn ist plastisch und lebenslänglich zu Veränderung bereit. Von Elke Schmitter. Mehr...

ESSAY

Im Haifischbecken der Aufmerksamkeitsökonomie

06.05.2026. Reels sind merkwürdige Hybride, ein Bastard aus den Eigenschaften der oralen Kultur und der Schrift- und Druckkultur. Einerseits bedienen sie sich in der Rede oft rhetorischer Mittel, die man bereits seit der Antike kennt. Andererseits sind sie aufgezeichnet und damit fixiert - wiederholt rezipierbar wie ein Text. Einübung in die "tertiäre Oralität", am Beispiel der steuerpolitischen Kommunikation von Zohran Mamdani. Von Tilman Baumgärtel. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Mau empfiehlt Zirkuszelte

28.04.2026. Auf der Bühne sitzen an diesem Nachmittag zwei ehemalige Einzelhäftlinge aus Belarus. Sie heißen Maria Kolesnikowa und Maxim Znak. Sie war, vor ihrem Verschwinden in der Frauenstrafkolonie IK-4, für viele "das Gesicht" der belarussischen Opposition. Ein herzförmiges, ein geradezu strahlend herzliches Gesicht, das noch beim Prozess gegen sie, im Herbst 2021, zu leuchten schien vor Zuversicht und moralischer Klarheit. Nun sitzt sie da, weiß geworden unter der jahrelangen Tortur, die Lippen rot, das Lächeln unbegreiflich unverändert. Über das taz-Lab. Und über das Überleben mit Prada. Von Elke Schmitter. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Er meint es natürlich luhmannhaft

17.04.2026. Es geht um Liebe. Es hat kaum eine halbe Stunde gedauert, da hat Thorsten Peetz das Markt-Modell abgeräumt. In seiner Antrittsvorlesung an der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin schlägt er ein anderes Modell vor, um die heutige digitale Partnersuche zu beschreiben, das der Organisation. Die Bäume aber grünen zart, die Tulpen leuchten, und die Kuscheltiere werden ausgesetzt. Von Elke Schmitter. Mehr...

ESSAY

Kinder, wie die Zeit vergehen wird

07.04.2026. Der Horizont des Möglichen droht perspektivisch zum ersten Mal zu schrumpfen, weil unentwegt Tatsachen geschaffen werden, die den Spielraum des Gestaltbaren verengen und das Noch-nicht in ein Schon-weg verwandeln. Die Klimabeschlüsse des Bundesverfassungsgerichts und anderer Gerichte wollten diese Drift bekämpfen. Sie werden jetzt von einer Fraktion hintergangen werden, der es angeblich um die "Bewahrung der Schöpfung" zu tun ist. Mit Vladimir Jankélevitch und Peter Sloterdijk wäre zu fragen,  wann wir "imstande sein werden zu begreifen, auf welchen Festen wir uns in jüngeren, blinderen Jahren zerstreuten?" Von Daniele Dell'Agli. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Stabile Helligkeit

30.03.2026. Ulrike Herrmann wurde von Kevin Kühnert befragt, zu ihrem neuen Buch, in dem es um Kapital und Kriege geht - das Thema der Stunde also.  Sie sprach zum höflichen Staunen Kühnerts über 3,5 Prozent für Verteidigungsausgaben (und "das ist ja nicht viel"), Konzentrationsprozesse in der Rüstungsindustrie und Europa auf dem Weg in eine Finanzierungs- und Verteidigungsunion. Von Elke Schmitter. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Grinsen im Reptiliengesicht

27.03.2026. Wolfgang Ullrich und Titus Blome diskutieren in Berlin über die Memokratie in den USA und über die Unfähigkeit der Linken, mit eigenen Memes - der heute erfolgreichsten popkulturellen Kommunikationsform - dagegen zu halten. Zu lahm? Oder einfach nicht sadistisch genug? Von Elke Schmitter. Mehr...

INTERVENTION

Disput am Tisch

18.03.2026. Zwischen dem Land des Despoten und allen anderen Ländern müsste eine Wüste liegen. Zu spät. Vor hundert Jahren wäre es noch möglich gewesen, den Despoten zu isolieren. Stattdessen wurde er umschmeichelt, man ließ sich auf Geschäfte ein mit ihm im Glauben, das stimme ihn mild. Doch ewig wird es nicht so bleiben, die Abnutzung kommt... Von Lacy Kornitzer. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Das Staatsbürgerliche der eigenen Existenz

13.03.2026. In der Urania unterhielten sich Roderich Kiesewetter und Christian Mölling, beides Experten, beide sehr ernst, über den drohenden Krieg. Sie stecken in einem Dilemma: wie ist dem deutschen Michel und seiner Schwester, die nach Jahrzehnten entsprechender Sozialisierung zu äußerster Harmlosigkeit herangereift sind, die Dringlichkeit der Lage bewusst zu machen? Von Elke Schmitter. Mehr...

INTERVENTION

Wunsch nach Orientierung

09.03.2026. Kaum hatten die Feuilletons die Diskussion um die Berlinale und ihre Chefin Tricia Tuttle verkraftet, mussten sie sich einer neuen Herausforderung stellen: Der zuverlässig instinktlos agierende Kulturminister Wolfram Weimer hatte ein paar harmlose linke Buchläden von einer Preisliste gestrichen, die eine willkommene kleine Subvention mit sich bringt. Kuriosität am Rande: Einst waren Buchhandlungen stolz darauf, keine Staatsgelder zu wollen. Von Peter Mathews. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Sportlich soll es laufen, klar

26.02.2026. Die Soziologiestars Stephan Lessenich, Steffen Mau, Heinz Bude und Koloma Beck (in der Reihenfolge ihres Auftretens) stellten sich im Berliner Renaissance-Theater einem "Battle" zur entscheidenden Frage ihrer Disziplin: Aus welcher Denkschule kommst Du? Es gab keine Sieger, aber viele Verletzte. Das dankbare Publikum gehörte nicht dazu. Von Elke Schmitter. Mehr...

INTERVENTION

Plädoyer für ein Russland-Tribunal

23.02.2026. Gewiss Wladimir Putin erkennt internationale Gerichtsbarkeit nicht an und meidet Länder, die ihn an den Internationalen Strafgerichtshof ausliefern würde. Das sollte demokratische Länder aber nicht davon abhalten, vier Jahre nach Beginn seines zweiten mörderischen Überfalls auf die Ukraine zumindest ein virtuelles Tribunal unter Einbeziehung kompetenter Rechtsgelehrter und Heranziehung aller Beweisquellen abzuhalten. Je eher sich ein solches Tribunal an völkerrechtliche Regularien hielte, desto effektiver würde es Putin und die Putinisten bloßstellen. Von Claus Leggewie. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Auf dem Mars ein Spiegelei

16.02.2026. Jill Lepore sprach bei den "Hegel lectures" über den Aufstieg und Fall des "Artificial State". Im jetzigen Stadium sei der "Artificial State" nur mehr eine Agentur eines Kumpelnetzwerks, das man samt Teflon-Pfannen ins Weltall schicken möchte. Aber der Aufstieg begann laut Lepore nicht erst im digitalen Zeitalter, sondern bereits mit dem ersten Wahlkampf John F. Kennedys. Und der Fall? Von Elke Schmitter. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Alle sagen "Nie wieder!"

30.01.2026. Michel Friedman lud anlässlich des Holocaust-Gedenktages Hape Kerkeling ins Berliner Ensemble um ihn zu fragen: Was hat sie versäumt, die Nie-wieder!-Generation, die Kerkeling verkörpert? Warum sitzen wir jetzt hier und sorgen uns um eine rechtsradikale Partei, die immer weiter wächst? Von Elke Schmitter. Mehr...

INTERVENTION

Benennen und sprengen

21.01.2026. Gern wird beim Thema "Linke und Iran" auf Michel Foucaults begeisterte Äußerungen zur iranischen Revolution hingewiesen. Gut so, aber die deutsche Geschichte beginnt früher und war eher noch fataler. Und der Schulterschluss der Linken mit den iranischen Mullahs setzt sich auch lange nach der Revolution noch fort. Von Thierry Chervel. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Hausmeister unserer Schöpfung

11.01.2026. Beherrschen wir die Künstliche Intelligenz oder sind wir schon ihre Diener? Das fragte der schwedische Ideenhistoriker Johan Fredrikzon kürzlich in einem Vortrag an der Freien Universität Berlin. Aber das Herr-Knecht-Verhältnis war schon immer ein kompliziertes, wusste Gontscharow (von Loriot ganz zu schweigen). Weil es ein menschliches ist. Nur die Maschine hat davon keine Ahnung. Von Elke Schmitter. Mehr...

ESSAY

Gemein mit einer Sache

07.01.2026. Nicht dass Sophie von der Tann, die ARD-Korrespondentin in Israel, keine Kritik verdiente. Aber die Debatte, die aus Anlass des Hanns-Joachim-Friedrich-Preises über ihre Arbeit entbrannte, war zu personalisiert: Ihre Verteidiger konnten sich dahinter verstecken und behaupten, sie gegen eine Kampagne in Schutz zu nehmen. Dabei ist von der Tann kein Einzelfall. Sie verkörpert die antiisraelische Tendenz der öffentlich-rechtlichen und leider auch vieler privater Medien: Man framed, leugnet und schweigt und verzichtet auf die Korrektur von Fehlinformationen. Eine Bestandsaufnahme mit vielen Belegen.  Von Daniel Rotstein. Mehr...

INTERVENTION

Korrupte Justiz

16.12.2025. Die rumänische Justiz war zwischen 2013 und 2018 enorm erfolgreich mit ihrem Kampf gegen die verbreitete Korruption. Inzwischen hat sich das Rad wieder gedreht, wie eine Recherche der rumänischen Journalistenplattform Recorder belegt. Mehr über die Hintergründe Von Luca Oprea-Calin. Mehr...

SOS: USA

Treibende Kräfte

01.12.2025. "Demokratien existieren, bis sie nicht mehr existieren", schrieb Erwin Chemerinsky. Kann es sein, dass die amerikanische Verfassung, die auf ein ländliches Amerika des 18. Jahrhunderts zugeschnitten ist, für die heutige Realität nicht mehr funktioniert? Aber wozu sollte ein neuer Verfassungskonvent in einem derart polarisierten Land führen? Die Rechte hat kulturelle Hegemonie erlangt, während die Linke sich zerstreitet wie in der Weimarer Zeit. Abschluss unserer kleinen Serie zur Krise der amerikanischen Demokratie. Von Mitchell Cohen. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Keinerlei Ohnmacht im Saal

27.11.2025. Als Vedran Dzihić von der ungeheuren Stille spricht, die an den Gedenktagen über Bosnien liegt, wird die Stille im Raum präsent. Sie hat nicht nur mit dem Thema zu tun. Für manche vielleicht berührt sie, wie bei mir, eine schuldbewusste Erinnerung an die kognitive Abwehr, die mit diesem Krieg verbunden war. Das harmlos-eruptive Betonen, wie kompliziert das alles sei, wie mühsam zu verstehen. Eine Diskussion über dreißig Jahre Dayton-Abkommen im Berliner Ensemble. Von Elke Schmitter. Mehr...

SOS: USA

Verschärfung des Kulturkampfs

18.11.2025. In der Regierung Trump kulminieren Tendenzen, die sich schon spätestens seit Ronald Reagan stets verstärken: Die Macht der Gewerkschaften schwand, die Differenz zwischen Arm und Reich wird immer größer. Kein Wunder, dass ein populistisches Fantasma - "Make America Great Again" - Anklang fand. Und die "Long New Right" triumphiert. Wir setzen mit diesem Brief unsere kleine Serie mit Exkursen zur Krise der amerikanischen Demokratie fort. Von Mitchell Cohen. Mehr...
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  • Zeit-Sachbuch-Bestenliste 05/2026

Archiv: Presseschauen

Ekstase, ist es das?

23.05.2026.Quo vadis, Kunst? Die Filmindustrie versucht sich auf die Verheißungen und Drohungen durch KI vorzubereiten, nimmt die Welt aus Cannes mit. Die FAS hört die Zukunft der Musik: Phonk, modulare Reizeinheiten für möglichst viele digitale Situationen. Die Welt bestaunt in der Londoner Zurbaran-Ausstellung ein Wunderwerk der Inwendigkeit. Die Theaterkritiker feiern im Hamburger Schauspielhaus das Stück der Stunde: Erich Kästners Weimarroman "Fabian", in der Adaption von Dušan David Pařízek.

Der neue Faschismus und so weiter

23.05.2026.In der taz erzählt die iranische Autorin Mina Khani, wie es sich anfühlt, noch im Exil von den iranischen Schergen bedroht zu werden. Auch die Drohungen gegen Josef Schuster und Volker Beck zeigen für die FAZ die Aktivitäten der Mullahs auf deutschem Boden. Was passiert, wenn die AfD in Sachsen-Anhalt an die Regierung kommt, fragt die SZ. Die taz liest zur Beantwortung dieser Frage ein Buch des rechten Cheftheoretikers Benedikt Kaiser. In der FAS fordert Raphael Gross eine neue Vergangenheitsbewältigung.

Der Plot ist Slob

19.05.2026.Was genau ist Kapitalismus, fragt The Nation und sucht nach Antwort in Sven Beckerts Globalgeschichte desselben. Wie Iran den Krieg gewann gegen die USA, erklärt Robert Kagan in Atlantic. In Elet es Irodalom sprechen der Künstler Károly Klimó und der Philosoph László F. Földényi über Zivilisation und Kultur. Die London Review vertieft sich in eine Geschichte des Sklavenhandels in der muslimischen Welt. New Lines notiert im Sudan, wie der Drohnenkrieg jede Verantwortung verschleiert.

Transversale Reisen durch die Welt der Romane

09.04.2024.Verlagsporträts: Literarische Diverse Gespräch mit der Verlegerin Yasemin Altınay & ein solidarischer Kleinverlag für Kinder- und Jugendbuchautoren: Lieferbar  - Buchkritiken zu B. Travens "Totenschiff" & Wolfgang Schäubles "Erinnerungen"  - Deutschlandfunk-Hörfunk-Tipps: Europäische Jazz-Vielfalt & Hörspiel "Schnitte" von Rolf Dieter Brinkmann ...

Loops und Klänge

06.06.2014.Das New York Magazine feiert den Schlock. Das Zeit Magazin besucht Edward Snowdens Anwälte. Alexander Kluge plaudert über den Tag, an dem Hitler Selbstmord beging. Und die Vogue interviewt den Kriegsfotografen Peter van Agtmael.

Archiv: Bücher

Bücherschau des Tages

23.05.2026.

Krüger, Lachnicht oder Fuchs

22.05.2026.Die FAZ erfreut sich im neuen Band der Rostocker Werkausgabe an Uwe Johnsons Beschreibungen der Mentalität der Berliner. Mit Jan-Werner Müller denkt sie über Architektur und Demokratie nach. Den zugleich seltsamsten und poetischsten Roman des Jahres entdeckt die FR mit Ricardo Romeros "Ich bin der Winter". Die SZ bewundert, wie Kiran Desai quer durch alle Genres über Einsamkeit sinniert. Dlf Kultur lernt derweil von Ciara Greene und Gillian Murphy, dass unser Gedächtnis erst perfekt ist, wenn es vergisst.  

Am aufgeklappten Krokodilsmaul entlang

21.05.2026.Die FAZ liest berührt, wie Thomas Medicus dem Suizid eines erfolgreichen Arztes und Vaters nachspürt. Amüsiert folgt sie indes Madame Nielsens Bericht einer dänischen Performance-Künstlerin, die mit einem deutschen Theater aneinander gerät. Als Plädoyer für mehr Menschlichkeit würdigt die FR Gabriele von Arnims neues Buch über Abschiede. Als "vielleicht unbekanntestes Meisterwerk" der amerikanischen Literatur des letzten Jahrhunderts preist die NZZ Sherwood Andersons Roman über kuriose Gestalten in Ohio. Gebannt folgt Dlf Kultur dem Investigativ-Journalisten Patrick Radden Keefe, der dem mysteriösen Tod eines jungen Hochstaplers in London nachspürt.

Alles atmet Frieden

20.05.2026.Die NZZ fährt mit Felicitas Hoppes "feinnervigen" und fantasievollen Reise-Essays in Urlaub. Die Welt lässt sich von Philip Manow die "Spaltungslinien" unserer Gesellschaft nachzeichnen. Die FAZ studiert Christoph Möllers' und Nils Weinbergs kluge Gedanken zum Verhältnis von Kunstfreiheit und staatlicher Förderung. Die SZ verschlingt Sandro Veronesis Roman "Schwarzer September", der als zärtliche Romanze beginnt und als düsterer Krimi endet. 

Aufrührerischer Schwäninnengesang

19.05.2026.Die FAZ kehrt mit Sanna Samuelssons Debütroman in die vermeintich heile Welt eines schwedischen Bauernhofs zurück. Die FR zieht mit Heike Geißlers "Michaela Kohlhaas" in einen aussichtslosen Kampf. Die NZZ begeistert sich für Petra Morsbachs schillernden Roman "Orion" über die Lehrerin Nora. Dlf lernt von Florian Bieber, wie sehr sich Autokraten vor der Zivilgesellschaft fürchten. Dlf Kultur applaudiert dem lebendigen Roman "Die rastlosen Jahre" von Devika Rege, der während des Aufstiegs des Modi-Nationalismus in Indien spielt. 

BuchLink: Aktuelle Leseproben. In Kooperation mit den Verlagen (Info)

Karine Tuil. Die Liebeshungrigen - Roman. dtv, München, 2026.Karine Tuil: Die Liebeshungrigen
Aus dem Französischen von Maja Ueberle-Pfaff und Alexandra Baisch. Ein Jahr nachdem er den Élysée-Palast verlassen hat, ist der ehemalige Präsident Dan Lehman ein Schatten…
Jan Fleischhauer. Du bist nicht allein - Das Mehrheitsparadox oder was passiert, wenn die Mitte der Gesellschaft das Gefühl hat, am Rand zu stehen . Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München, 2026.Jan Fleischhauer: Du bist nicht allein
In diesem Buch beschreibt Jan Fleischhauer ein neues Phänomen, das für unsere Demokratie brandgefährlich ist: Wenn die Mehrheit der Gesellschaft das Gefühl hat, in der Politik…
Stephen Greenblatt. Dunkle Renaissance - Wie Shakespeares größter Rivale Christopher Marlowe die Konventionen sprengte und die Literatur revolutionierte. Siedler Verlag, München, 2026.Stephen Greenblatt: Dunkle Renaissance
Aus dem Englischen von Susanne Held. Das England des 16. Jahrhunderts war eine brutale Welt, geprägt von politischen Intrigen, religiösen Kämpfen und grassierenden Seuchen.…
Elisabeth Lenk. Kritische Schriften - Essays. Matthes und Seitz, Berlin, 2026.Elisabeth Lenk: Kritische Schriften
Herausgegeben von Rita Bischof. In den hier erstmals gesammelt vorliegenden Kritischen Schriften Elisabeth Lenks drückt sich ein Denken aus, das sich souverän und mit großer…

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