Aus dem Amerikanischen von Hans M. Herzog. Entweder bekommt er die Frau, die er liebt, oder er behält die Arbeit, die er liebt. Und welche Entscheidung er auch treffen mag, sie könnte sein gesamtes Weltbild zerstören. Ihm das Herz brechen, irreparabel. Ihn ins Gefängnis bringen. Ihn töten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.10.2010
Reinhard Helling macht in aller Deutlichkeit klar, dass ihm der dritte Roman von Adam Davies um den mit überscharfen Sinnen ausgestatteten und zudem giftresistenten Kunstbewacher Otto J. Starks, getrost "gestohlen bleiben" kann. Der Rezensent stört sich gehörig an den Übertreibungen und dramaturgischen Volten, die der amerikanische Autor schlägt, um die Außerordentlichkeit seines Protagonisten und die Liebesgeschichte zur schönen Kunsthistorikerin Charlie ins rechte Licht zu stellen. Die dem Text beigegebenen Fußnoten empfindet er dann auch nur als weiteres parodistisches "Brimborium", und so klappt er das Buch mit dem Gefühl, seine Zeit verschwendet zu haben, unfroh zu.
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