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Im Fotolot spiegelt der Perlentaucher  den boomenden Fotobuchmarkt mit Besprechungen einzelner besonders gelungener Neuerscheinungen. Außerdem empfehlen wir Ausstellungen und ab und an weisen wir sogar auf besondere Angebote im modernen Antiquariat hin.
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Der Abstrakte Expressionismus und der Weg dorthin

Landschaften aus Pinselstrichen

Fotolot 15.02.2024 Angesichts einer zur Zeit recht überschaubaren Fotoszene lohnt sich ein Ausflug in die Malerei, vielleicht auch um die Sprachen der Moderne neu buchstabieren zu lernen. Die Pariser Mark-Rothko-Ausstellung ist nur der Höhepunkt einer neuen Aneignung des Abstrakten Expressionismus und einiger der Maler - und  vor allem auch Malerinnen - die ihn inspirierten und formten von Chaim Soutine über Arshile Gorky, Robert Motherwell, Helen Frankenthaler bis zu Joan Mitchell. Von Peter Truschner

Peter Truschner langweilt sich in Fotoausstellungen zum Klimawandel

Wiese mit Glühwürmchen

Fotolot 16.01.2024 Der Trend in Fotoausstellungen geht eindeutig in Richtung Klimawandel, da das postkoloniale Thema künftig mit spitzeren Fingern angefasst werden dürfte. Überall also Steine, Blumen, Bäume und Himmel und didaktische Absichten. Auch wenn man schon jetzt genug davon hat: In Wahrheit sind die Förder- und Austauschprogramme in Bezug auf diesen Themenkomplex gerade erst im Anrollen und werden in Zukunft wohl ebenso wenig verschwinden wie der Klimawandel selbst. An einen Pionier der Thematik wie Michael Flomen reichen die meisten Arbeiten nicht heran. Von Peter Truschner

Über die Paris Photo 2023

Blümelein mit Vögelein

Fotolot 08.12.2023 Eine Messe  - ob IAA oder Gamescom - soll eigentlich den aktuellen State of the Art der jeweiligen Branche präsentieren. Davon war auf der Paris Photo wenig zu sehen, das Motto lautete eher: Wir gehen auf Nummer Sicher, setzen auf Vintage und vermeiden es, die Kundschaft unnötig aufzuregen.  Einige Entdeckungen gibt es dennoch, zum Beispiel Louise Dumont. Außerdem werden hier zwei der besten Pariser Bäckereien empfohlen, die Geist mit Nahrung verbinden. Von Peter Truschner

Über die Bürokratisierung des Fotografiebetriebs in Deutschland

Tritsch-Tratsch-Polka

Fotolot 28.09.2023 Bei der Gründung des "Deutschen Fotoinstituts", aber auch in der strategischen Entfaltung der "Folkwang Seilschaft für Fotografie" lässt sich sehen, dass alle  wichtigen Posten von einem kleinen Kreis von Kuratoren, Beamten und Stiftungspersonen besetzt werden. Geht die Entwicklung in dieser Art weiter, droht der deutschen Fotografie ein ähnliches Schicksal wie dem deutschen Film, dem alles Widerständige zwischen Fernsehredaktionen und Filmförderung durch Verbeamtung, Verschulung und Cliquenwirtschaft so gut wie ausgetrieben wurde. Von Peter Truschner

Über die Eröffnungsausstellung des Foto Arsenals in Wien mit Fotografien von Gundula Schulze Eldowy und Mari Katayama

Vom Tanzsaal in den Kreißsaal

Fotolot 07.09.2023 Man muss es so sagen: Gundula Schulze Eldowy hat mit "Berlin in einer Hundenacht" schlicht die großartigste Serie von Fotos aus und über Berlin nach 1945 gemacht. In Wien widmet sich das neue "Foto Arsenal" mit einer spektakulären Ausstellung dem kühnen Frühwerk Schulze Eldowys. Und setzt mit einen weiteren Ausstellung der ebenso faszinierenden Mari Katayama gleich einen weiteren aufregenden Akzent, der auf die Zukunft hoffen lässt. Von Peter Truschner

Ein Rundgang durch sommerliche Fotografie-Ausstellungen

Deutlich kleinere Krapfen

Fotolot 09.08.2023 Gerade verregnete Sommer gewähren ästhetische Chancen. Aus diesem Anlass ein Rundgang durch einige Ausstellungen der Feriensaison: Es stellt sich heraus, dass die Tate Modern den Weggang ihres Fotokurators Simon Baker noch nicht verkraftet hat. Interessanteres über den Grenzbereich zwischen  Kunst und Fotografie gibt es aber in Deventer, Niederlande, nämlich Ellen Korth. Und auch im Salzkammergut könnte nicht nur der Regen in Ausstellungen locken. Von Peter Truschner

Peter Truschner über die Ausstellung "Trace" im Münchner Haus der Kunst

In ihrem besten Zwirn

Fotolot 14.07.2023 Die Ausstellung "Trace" im Münchner Haus der Kunst bietet eine Mischung aus Konfrontation und Konjunktion, Positionen aus Europa und den USA werden Positionen aus Afrika und Asien (dabei vor allem China) gegenüber gestellt. Einige seltene Kostbarkeiten sind zu sehen, etwa Beispiele aus Kohei Yoshiyukis legendärer Serie "Der Park" (1971/72). Und hinreißend sind Seydou Keitas Porträts von Menschen aus Bamako. Beeilen Sie sich, die Ausstellung läuft nur noch bis 23. Juli. Von Peter Truschner