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Im Fotolot spiegelt der Perlentaucher  den boomenden Fotobuchmarkt mit Besprechungen einzelner besonders gelungener Neuerscheinungen. Außerdem empfehlen wir Ausstellungen und ab und an weisen wir sogar auf besondere Angebote im modernen Antiquariat hin.
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Über das geplante Düsseldorfer Fotoinstitut

Palast fürs betuchte Klientel

Fotolot 20.01.2020 Letztlich hatte man gehofft, dass die von Wolfgang Ullrich skizzierte "neue Adelsgesellschaft der Kunst", in der sich die Spitzen von Kunst, Politik und Wirtschaft die Ressourcen diskret untereinander aufteilen, doch nicht so weit gehen würde, den langjährigen deutschen Topverdienern der Fotografie in NRW ein Fotoinstitut zu spendieren und 83 Millionen an Steuergeld zukommen lassen. Offensichtlich umsonst. Von Peter Truschner

Fotografie in Berlin 2019 - es kann nur besser werden

Nicht auf Dauer angelegt

Fotolot 08.01.2020 Für Berlin war das Kunst- und Fotojahr 2019 eher ein trauriges. Namhafte Galerien haben geschlossen, die musealen Institutionen erschöpfen sich in Routine, die Art Berlin schließt ihre Tore, der Kunstmarkt ist hier quasi inexistent, in der ganzen deutschen Kunstszene  gibt es einen Trend zu Musealisierung und Bürokratisierung, vorangegetrieben durch eine mutlose Kulturpolitik, die die größten Summen nur mehr in Gebäude und festes Personal investiert. Aber es gibt Grund zu Optimismus: Es kann nur besser werden. Von Peter Truschner

Das neue Ausstellungshaus Chaussee 36 in Berlin

Bausubstanz und Stallcharakter

Fotolot 25.11.2019 Das neue Ausstellungshaus "Chaussee 36" in Berlin ist ausschließlich der Fotografie gewidmet. Dort sind zur Zeit Aktfotografien von Erwin Blumenfeld zu sehen, gegen die so einiges, das in der Gegenwart in dem Bereich passiert, ganz alt aussieht. Das Haus muss allerdings aus dem Feld der exquisiten, historisch gewachsenen Porträt- und Aktfotografie herauskommen, um in Berlin Akzente zu setzen. Von Peter Truschner

Wolfgang Ullrich über Kunst für den Markt und Kunst für Kuratoren

Luxus, Moral und Absolution

Fotolot 11.07.2019 Die Idee des Werks und erst recht die eines Oeuvres, die über Jahrhunderte hinweg zentral war, verliert heute auffallend an Relevanz. Entstanden ist statt dessen - neben der Kunst für den Markt, der immer neue Rekorde feiert - eine Kuratorenkunst, in der sich die Künstler und Künstlerinnen einem strengen Regime unterwerfen müssen. Aber dann wird die Kunst wieder abgebaut und verschwindet. Der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich im Gespräch. Von Peter Truschner