Aus dem Amerikanischen von Stefanie Schäfer. Der Radiologe Solomon Matzner und seine italienische Frau freuen sich auf ihr Kind. Da erleidet Cici eine Fehlgeburt, die sie so verstört zurücklässt, dass Sol sich nicht anders zu helfen weiß, als hinter ihrem Rücken schnellstens ein Ersatzkind zu adoptieren: Cheri. Ein rebellisches Mädchen, das auch später als Frau nicht ansatzweise dazu bereit ist, die Erwartungen anderer zu erfüllen. Ein Buch über die Familie, an der man sich die Zähne ausbeißt und ohne die man trotzdem nicht sein kann.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.06.2019
Rezensent Cornelius Dieckmann unterhält sich gut mit Tracy Barones Romandebüt, auch wenn die Autorin gegen Ende all die schön losen Enden ihrer zwischen Kuba- und Irak-Krise spielenden Geschichte um dysfunktionale Familien, ums Leben und Sterben unbedingt zusammenführen möchte und dabei reichlich kitschig wird. Stark findet er die Szenen, in denen die Autorin die Ambivalenzen familiärer Zuneigung kenntlich macht. Spannend scheint ihm Barone die Lebensgeschichte Matzners nachzuerzählen und dabei Figuren so lebensnah zu zeichnen, dass sie der Rezensent schnell ins Herz schließt.
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