Alice in Hiroshima
Vorworte 11.06.2024 Nicht jede junge Frau, die in ein Loch stürzt, kommt im Wunderland an. Oder vielleicht doch? In Hiroko Oyamadas so behexendem wie leise bedrohlichem Roman "Das Loch" gilt das zumindest für die Leserinnen. Mit ähnlichem Raffinement hatte die 1983 in Hiroshima geborene Schriftstellerin in ihrem voraufgehenden Werk schon die Legende vom japanischen Arbeitsethos unterlaufen. Von Angela Schader
Julian Barnes: Abschied(e)
Elias Hirschl: Schleifen
Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen
Leila Slimani: Trag das Feuer weiter