In diesem Buch gibt der Musiker kritische Einblicke in die musikalische Praxis insbesondere zu Beethovens und Schuberts Streichquartetten und einen erhellenden Rückblick auf seine Plattenaufnahmen. Und der Leser Brendel interessiert sich für die Literaten des 18. und 19. Jahrhunderts. Lebhafte Beobachtungen eines großen Pianisten zu Musik, Literatur und Film ergänzt um Gedanken des großen Dichters Jean Paul.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.10.2014
Ein schönes und kluges Buch kann Rezensent Wolfgang Schreiber mit Alfred Brendels nun unter dem Titel "Wunderglaube und Misstonleiter" herausgegebenen Aufsätzen und Vorträgen empfehlen. Fasziniert liest er die "hochgebildeten", humorvollen und sachkundigen Essays des inzwischen 84-jährigen Pianisten im Ruhestand, in denen er keiner thematischen Linie, sondern vielmehr Gelegenheiten folge. So liest der Kritiker Beiträge Brendels über seine Schallplattenaufnahmen, bewundert die Kenntnisse des Pianisten über das aktuelle Musikleben, erfreut sich an den immer wieder eingebundenen Aphorismen Friedrich Hebbels und Jean Pauls und lobt insbesondere den Aufsatz "Über Spielgewohnheiten", der laut Schreiber eine der interessantesten Selbstbeobachtungen Brendels darstellt.
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