Mit farbigen Zeichnungen und zwei Original-Siebdrucken von Thomas M. Müller. Gestaltet von Thomas Walther. Der Einakter-Zyklus "Anatol", der in sieben Szenen des liebeskranken Protagonisten die Melancholie der Liebe in wechselnden Beziehungen erkundet, ist ein frühes Zeugnis des Lebensgefühls der Dekadenz. Die literarische Gestalt des Anatol ist sowohl für seine geistreichen Pointen als auch für das Spektrum seiner weiblichen Eroberungen in die Annalen der Literaturgeschichte eingegangen. Schnitzler stand schon zu Beginn seiner literarischen Laufbahn auf einem napoleonischen Hügel.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.12.2022
Großartige, amüsante Dialoge und Themen, die später das Hauptwerk Schnitzlers prägen werden: Das sieht Rezensentin Christiane Pöhlmann in der neu illustrierten Ausgabe seines Erstlings "Anatol." Geistreich handelten die sieben Szenen von der reizvollen Spannung zwischen "ewiger Liebe" und dauernder Untreue, von der Jagd nach neuen (amourösen) Abenteuern. Die Rezensentin findet die Szenen herrlich aktuell und angenehm bissig im Ton, auch die neuen Illustrationen gefallen ihr. Definitiv eine Empfehlung.
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