Mit einem Vorwort von Elizabeth Sawin. Camille Seaman hat die pure, überwältigende Schönheit des kältesten Teils unserer Erde eingefangen. Majestätische Gletscher, die in allen Farben des Regenbogens glühen, unendliche Weiten in sämtlichen Blautönen des Farbspektrums - und doch kann man die Spuren der Zivilisation nicht übersehen: Kreuzfahrtschiffe, Überreste von Expeditionen, verschrottetes technisches Gerät. Dieses Paradies ist bedroht und das am allermeisten von dem, was man nicht sehen kann: dem Energiehunger der industrialisierten Welt. Die Fotografin bereist die Länder der Arktis und Antarktis seit mehr als zehn Jahren und nutzt ihre medialen Möglichkeiten, um mit ihren Bildern ebenso wie in Vorträgen nicht nur auf die Bedrohung der polaren Welt hinzuweisen, sondern vor allem auf ihre unbedingt erhaltenswerte Schönheit.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.03.2015
Das ewige Eis ist nicht mehr ewig, so könnte man mit dem Vorwort der Biologin Elizabeth Sawin die Botschaft des Fotobands von Camille Seaman zusammenfassen, für den sie zehn Jahre lang Expeditionskreuzfahrten in die Arktis und die Antarktis begleitet hat, berichtet Birgit Lutz. Dass die Polkappen prekär geworden sind, mag einem bewusst sein, die bildliche Inszenierung des Dramas stimmt aber doch noch melancholisch, so die Rezensentin, die allerdings hofft, dass Bücher wie dieses ein breiteres Umdenken bewirken könnten.
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