Nach der ersten "Galgenlieder"-Gesamtausgabe von 1931 bei Bruno Cassierer in Berlin
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.09.2000
Fast vergessen seien diese "Galgenlieder" inzwischen, klagt Joachim Kalka, dabei sind sie für ihn ein "Grundwerk des deutschen Sprachspiels, Tiefsinns und Unsinns". Er skizziert kurz die Position Morgensterns in der deutschen Lyrik "zwischen Nietzsche und dem Surrealismus" und betont vor allem Morgensterns Staunen über die Möglichkeiten von Sprache. Den Band findet er "sorgfältig gemacht", auch wenn er gern die Typographie der Originalausgaben aus den zwanziger Jahren, eine besondere Antiqua, wiedergesehen hätte. Am Ende wünscht sich Kalka, dass möglichst viele Leser sich dieses Brevier in die Tasche stecken mögen.
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