Aus dem Amerikanischen von Arnd Kösling. Die Geschichte des Mannes, der als erster den Grand Canyon der Länge nach durchwanderte, liegt erstmals auf Deutsch vor.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.03.2000
Regine Welsch bespricht dieses Reisebuch zusammen mit "Streiflichter aus Amerika - die USA für Anfänger und Fortgeschrittene" von Bill Bryson (Goldmann Verlag). Viel sagt sie allerdings nicht zu Fletchers Durchquerung des Grand Canyons, die schon in den sechziger Jahren stattgefunden hat. Man erfährt das Gewicht von Fletschers Reisegepäck und hört, dass Fletcher bei seinem Fußmarsch ein "wunderbar unbestimmtes Unbehagen" angesichts der sieben Millionen Jahre alten Gesteinsformationen empfunden habe.
Bei Bryson gefällt der Rezensentin vor allem eine Art fremd-vertrauter Blick auf das Heimatland. Sie weist darauf hin, dass es sich um Kolumnen handelt, die Bryson aus den USA an eine britische Zeitung sendet. Bryson scheint da seine persönliche Wiedereroberung der Heimat zu protokollieren, denn zuvor hat er zwanzig Jahre lang in Großbritannien gelebt. Viel Merkwürdiges scheint man hier über die Amerikaner zu erfahren, zum Beispiel dass sie im Schnitt nicht mehr als dreihundert Meter täglich zu Fuß gehen.
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