Mattanza - dieses Wort steht für das uralte Ritual, die Thunfischschwärme zu erlegen, die regelmäßig im Frühjahr die sizilianischen Küste passieren. Ausgehend von diesem Ritual skizziert Theresa Maggio das Bild einer ursprünglichen Lebensart, in der Mensch und Natur seit Jahrhunderten aufeinander angewiesen sind.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 18.08.2001
Die Journalistin Theresa Maggio hat sich hier dem Thema der sizilianischen Thunfischerei mit einer Mischung aus Reportage und Analyse genähert, schreibt "süt". Ihr Interesse gilt den ökonomischen und ökologischen Aspekten der wegen allgemeiner Überfischung bedrohten Tradition ebenso wie der "sozialen Dynamik" unter den Fischern. Die Rezension stellt heraus, dass es vor allem das Interesse Schaulustiger am Nervenkitzel des "blutigen Höhepunktes, der mattanza" ist, das den Fischern ökonomisch zu überleben hilft. Gelobt wird die persönlich gehaltene Darstellung von Erlebnissen auf Favignana, eine der letzten existierenden Fangstationen, von der die Autorin in ihrem Buch berichtet.
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