LINUX hat die Computerwelt revolutioniert - ohne dass sein Erfinder das je beabsichtigt hätte. Linus Torvalds war 1991 ein junger Computerfreak in Finnland, der vergeblich nach einem Betriebssystem suchte, das seinen Vorstellungen entsprach und das er sich leisten konnte. Also entwickelte er es einfach selbst. Heute läuft LINUX auf 12 Millionen Rechnern und sein Erfinder Linus Torvalds ist zur Symbolgestalt der Open-Source-Bewegung geworden. Just for Fun beschreibt Linus Torvalds' erstaunliches Leben - von der Kindheit in Finnland über seine verschrobenen Teenager-Jahre, als es sein größtes Vergnügen war, auf dem VIC-20 Computer seines Großvaters Programme zu schreiben, bis zu seinem Aufstieg zu weltweitem Ruhm mit LINUX. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen äußert Linus Torvalds in diesem Buch seine Ansichten und Beobachtungen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.09.2001
Nach Ingrid Hielle war es das Hauptanliegen Linus Torvalds', ein "Spaß-Buch" zu schreiben - und das ist ihm nach Ansicht der Rezensentin auch durchaus gelungen. Hielle jedenfalls hat die Berichte über die ersten Gehversuche Torvalds' am Computer, die Frühzeiten des Open-Source-Systems Linux und die überraschend erfolgreiche Durchsetzung dieses Betriebssystems offenbar mit allergrößtem Vergnügen gelesen. Dabei weist die Rezensentin darauf hin, dass das Buch vor allem aus Gesprächen Torvalds' mit David Diamond besteht sowie aus Kommentaren des Linux-Erfinders. Nebenbei könne man im Übrigen auch erfahren, wieso das Linux-Symbol, ein Pinguin, so einen großen gelben Schnabel und gelbe Füße hat: Das kommt daher, so verrät die Rezensentin, dass sich seine Mutter, Daisy Duck, bei einer Antarktis-Reise auf ein Techtelmechtel mit "einheimischem Federvieh" eingelassen hat.
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