In komplexen, vernetzten und dynamischen Handlungssituationen macht unser Gehirn Fehler: Wir beschäftigen uns mit dem ärgerlichen Knoten und sehen nicht das Netz; wir berücksichtigen nicht, dass man mit einem System nicht eine Größe allein modifizieren kann, ohne damit gleichzeitig alle anderen zu beeinflussen. Können wir daran etwas ändern? Dazu Dietrich Dörner: "Man kann strategisches Denken lernen. Aber: ganz einfach ist das nicht."
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 29.11.2003
Auch wenn das Thema ein interessantes ist - von diesem Buch über das mögliche Lernpotenzial, dass man aus Misserfolgen ziehen kann, ist der Rezensent mit dem Kürzel upj trotzdem nicht sonderlich beeindruckt. Dazu sind die gewählten Fallbeispiele - "deren absurde und geradezu naive Anlage den Leser nicht gerade überzeugt" - und die konkret gemeinten und trotzdem beliebigen Ratschläge des Autoren Dietrich Dörner zu wenig aussagekräftig. Nach Meinung des Rezensenten gibt Dörner hauptsächlich Allgemeinplätze von sich - die sind allerdings "flüssig lesbar". Als wirkliche Anregung taugt dieses Buch trotzdem nicht.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…