Efeu - Die Kulturrundschau - Archiv

Film

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Efeu - Die Kulturrundschau vom 21.10.2019 - Film

Besprochen werden Bong Joon-hos Film "Parasite" (Freitag) und Coppolas "Apocalypse Now - Final Cut" (SZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 19.10.2019 - Film

Will man den Angriff der AfD auf die Kultur und den Film abwehren, kommt man nicht darum herum, ihn künstlerisch aufzustellen, schreiben der Filmkritiker Rüdiger Suchsland und der Festivalleiter Lars Henrik Gass im Spiegel als Nachbetrachtung ihrer erfolgreichen Petition zur Absetzung des hessischen Filmfunktionärs Hans Joachim Mendig. Der Boden für die AfD sei längst bereitet worden, meinen sie mit Blick auf die teils desaströsen Weichenstellungen in der hiesigen Filmförderung in den letzten 25 Jahren. Begünstigt wurden "Durchregierer, Sanierer und Technokraten, die Filmförderung allein als Mittel zum Zweck ansehen und an besseren Filmen gar nicht interessiert sind.  .. Das Ergebnis sind knallig-banale Boulevardstoffe wie 'Ich war noch niemals in New York', der recht unverblümt an die Revuefilme der Ufa anknüpft, die Darstellung 'großer' Historie oder die Verfilmung 'wichtiger' Bücher von 'Deutschstunde' bis 'Schachnovelle', um dadurch eine Art gesellschaftliche Sinnstiftung zu leisten - auf Kosten von Geschmack und Kunst." Also "erbauliches Staatskino und die Abwicklung echter Filmkultur" in einem.

Ihr Essayfilm "Born in Evin" diene nicht der Verarbeitung persönlicher Traumata, sagt die Filmemacherin Maryam Zaree im taz-Gespräch. In dem Film befasst sie sich mit dem Umstand, dass sie im iranischen Frauengefängnis in Evin auf die Welt kam (unser Resümee). Für sie ist der Film vielmehr ein "Akt des Widerstandes gegenüber dem Regime. Alle, die daran gearbeitet haben, ermöglichen, dass das, was in Evin stattgefunden hat, nicht im Privaten bleibt. Die Folterstrategien sollten den Menschen im Persönlichen brechen und ideologisch so umerziehen, dass das Individuum ausgelöscht wird. Ich möchte mit diesem Film dieser Ideologie die Individualität meiner Protagonisten entgegenhalten - ihre Würde zeigen, die Schönheit ihrer Menschlichkeit."

Weiteres: Für die Welt spricht Jan Küveler mit Regisseur Bong Joon-ho und Schauspieler Song Kang-ho über ihren Cannes-Gewinner "Parasite", der nun in die Kinos kommt (unsere Kritk hier). In der taz empfiehlt Stefan Hunglinger das Pornfilmfestival in Berlin.

Besprochen werden Justin Pembertons Dokumentarfilm "Das Kapital im 21. Jahrhundert" auf Grundlage des gleichnamigem Sachbuchs von Thomas Piketty (SZ), Steven Soderberghs Netflix-Film "Die Geldwäscherei" über die Panama Papers (ZeitOnline, mehr dazu bereits hier), die Serie "The Handmaid's Tale" nach Margaret Atwoods gleichnamigem Roman, die nun auch im deutschen Free-TV und online zu sehen ist (FAZ), und die türkische Netflix-Seifenoper "The Protector" (NZZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 18.10.2019 - Film

Christiane Peitz hat sich für den Tagesspiegel umgesehen, wie die Film- und Festivalbranche ihren ökologischen Fußabdruck in den Griff kriegen will. Initiativen im größeren und kleineren Maßstab gibt es zwar einige, "dummerweise wird aber weit mehr geredet als getan. Nach wie vor steigt der CO2-Ausstoß der Branche. ... Es ist wie beim Klimapaket der Großen Koalition: Formuliert werden weiche Ziele, freiwillige Selbstverpflichtungen und der Wille zur Ablasszahlung qua Kompensation. Warum macht die Filmpolitik nicht mehr Druck?" Entsprechende kulturpolitische Maßgaben würden jedenfalls "nicht kontrolliert und hatten bisher auch keine Ablehnung von Anträgen zur Folge. Beste Absichten, heiße Luft."

Wenn Disney, Warner und Apple demnächst auf den Streamingmarkt drängen, könnte sich dieser nochmal gewaltig umstülpfen, berichtet Wilfried Urbe in der taz von der Fernsehmesse Mipcom in Cannes - mutmaßlich könnte Netflix als massiv verschuldeter, aber munter weiter Milliarden investierender Programmanbieter von den etablierten Medienhäusern sogar geschluckt werden. "Die größten Nutznießer dieser Situation sind die Film- und Fernsehproduzenten, unter denen eine regelrechte Goldgräberstimmung ausgebrochen ist."

Besprochen werden Bong Joon-hos Cannes-Gewinner "Parasite" (Perlentaucher, Zeit, FAZ), Gregor Schmidingers queerer Film "Nevrland" (Perlentaucher, mehr dazu bereits hier), "After the Wedding" mit Michelle Williams und Julianne Moore (Tagesspiegel), Gabrielle Bradys Dokumentarfilm "Die Insel der hungrigen Geister", der laut Tagesspiegel-Kritiker Arno Raffeinern "einen sehr poetischen Weg" findet, um das Schicksal von Flüchtlingen darzustellen,  Antje Vollmers und Hans-Eckardt Wenzels Biografie über Konrad Wolf (Berliner Zeitung) und die Netflix-Serie "Unbelievable", die davon handelt, dass ein Vergewaltigungsopfer plötzlich selbst zum Gegenstand der Ermittlungen wird (FR).
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Efeu - Die Kulturrundschau vom 17.10.2019 - Film

Persönlicher Aufbruch: Maryam Zarree in ihrem Essayfilm "Born in Evin"

Maryam Zarees
"Born in Evin" wurde auf der Berlinale von der Kritik als im Festivalprogramm verstecktes Highlight gefeiert, jetzt kommt der autobiografische Essayfilm in die Kinos. Zaree umkreist darin die Umstände ihrer Geburt und frühen Kindheit im iranischen Foltergefängnis Evin. FR-Kritiker Daniel Kothenschulte erinnert das im besten Sinne an Chantal Akermans "Jeanne Dielman" von 1975: " Auch wenn Zaree einen ganz anderen Weg geht, dem Schweigen nicht mit der Metaphorik eines Spielfilms, sondern mit dokumentarischen Fragen zu Leibe rückt, zeugt er von einem ähnlichen persönlichen Aufbruch. ... Auf der Suche nach weiteren Gefängniskindern und Evin-Überlebenden sammelt sie Bausteine zu einem Gebäude des Vergessens. Auf Kongressen von Exil-Iranern kann sie wenige, blitzlichthafte Eindrücke sammeln, Folter- und Todesbilder. Dann ist da aber auch das irreal-tröstliche Szenario von 60 Frauen in einer Gefängniszelle, die das neugeborene Baby mit Liebe überschütten." Susan Vahabzadeh unterstreicht in der SZ, dass man in diesem Film "eine ganze Menge über die Achtzigerjahre in Iran lernt, darüber, wie sich die frühe islamische Republik ihrer Kritiker entledigte; aber das, was Maryam Zaree über sich selbst lernt, wäre in jedem anderen historischen Kontext wohl gleich. ... Schrecken, Angst und Unterdrückung hinterlassen in der Generation der Kinder auch dann noch Spuren, wenn man mit ihnen nicht darüber redet."

Ziemlich harsch bespricht Sarah Pines in der NZZ Ursula Macfarlanes Dokumentarfilm "The Untouchable - The Rise and Fall of Harvey Weinstein": "Auch wer sexuelle Straftaten keineswegs verharmlosen und auch Machtmissbrauch nicht verherrlichen will, kann den Film einseitig bis an die Grenzen der Unerträglichkeit finden: Weinstein, ohne Zweifel ein unausstehlicher Lüstling, ist der Vergewaltigung schuldig, noch bevor die filmische Gerichtsverhandlung überhaupt begonnen hat. ... Die allseitige Empörung angesichts der Konstellation alternder Mann mit Macht und jüngerer Frau mit Karrierewillen zumindest im Showbusiness unangemessen, wenn nicht scheinheilig. Es geht meist nicht um die Ausbeutung Schutzbefohlener, sondern um die zwei gierigen Seiten derselben Medaille."

Ziemlich stählern fand Standard-Kritiker Bert Rebhandl Philipp Stölzls Filmadaption des Udo-Jürgens-Musicals "Ich war noch niemals in New York": Der Film "ist eine Grenzerfahrung. Von Fred Astaire und Gingers Rogers oder was man sich sonst so traditionell unter Filmmusical vorstellen mag, ist das ungefähr so weit entfernt wie Peter Alexander von Frank Sinatra. ... Wenn man relativ unvorbereitet auf ihn trifft, wenn man 'Illusionen' irrtümlich unter Mireille Mathieu abgespeichert hatte, wenn man Kreuzfahrtgigolos für eine Fantasiegattung hält, dann kann 'Ich war noch niemals in New York' zu einer leicht außerirdischen Erfahrung werden." Weitere Besprechungen im Tagesspiegel und in der Berliner Zeitung.

Besprochen werden Bong Joon-Hos Cannes-Gewinner "Parasite" (taz, FR, mehr dazu hier), die DVD von Neil Jordans "Greta" mit Isabelle Huppert (taz), der Fantasyfilm "Maleficent 2" mit Angelina Jolie (Standard, Tagesspiegel) sowie die Serien "Euphoria" ("ergreifend und unverbraucht", jubelt Oliver Jungen in der FAZ) und "The Politican" (Freitag).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 16.10.2019 - Film

Was es bedeutet, "Ich" zu sagen: "Nevrland" von Georg Schmidinger

Für Freunde spezieller filmischer Motivlagen hat Jens Balzer auf ZeitOnline einen guten Kinotipp: "Wer gerne schöne junge schwule Männer dabei betrachtet, wie sie in Schlachtereibetrieben frisch zersägte Schweinehälften aus dicken Schläuchen mit Wasser bespritzen, der kommt in dem Debütfilm des österreichischen Regisseurs Georg Schmidinger, 'Nevrland', unbedingt auf seine Kosten." Etwas ernster wird die Besprechung später schon: Der Film erzählt in "symbolisch hoch aufgeladenen, schön fotografierten und rhythmisierten Bildern von der Sinn-, Selbst- und Sexsuche eines heranwachsenden Mannes", erfahren wir. Dass der Regisseur, der hier eigene Erfahrungen verarbeitet, "bei der Konstruktion seiner visuellen Symbolik etwas Malen-nach-Zahlen-artig verfährt", findet Balzer allerdings schon schade: "Wenn die Bilderrätsel derart simpel zu lösen sind wie in 'Nevrland', geht der Witz der Verrätselung irgendwie flöten." Einen ästhetisch und erzählerisch radikalen Film bezeugt Sebastian Markt im Sissy Mag - und dann spielt "Simon Frühwürth Jakob in seinem beeindruckenden Schauspiel-Debüt mit einer Intensität, die ganz Präsenz ist, ohne zu verbergen oder zu projizieren. 'Nevrland' als eine Art schwule Variation des von Lost Boys (wie sie in den Geschichten von "Peter Pan"-Autor J. M. Barrie aus dem Beginn des letzten Jahrhunderts heißen) bevölkerten Nimmerland, Insel der verweigerten Adoleszenz, im Zeitalter digital vermittelter Beziehungen und dem Druck von Identitätszumutungen. Ein Drama in Bildern, die die Spannung zwischen Angst und Verheißung bis zum Ende halten, das davon handelt, was es bedeuten mag, 'Ich' zu sagen."

Weiteres: Dominik Kamalzadeh wirft für den Standard einen ersten Blick ins Programm der Viennale. In der taz empfiehlt Ekkehard Knörer den Berliner eine Reihe zur Geschichte des koreanischen Kinos im Kino Arsenal. Besprochen werden Bong Joon-hos im Kino anlaufender Cannes-Gewinner "Parasite" (SZ, mehr dazu hier) und der Fantasyfilm "Maleficent II" mit Angelina Jolie (Presse).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 15.10.2019 - Film

Erst kommt die Tiefkühlpizza, dann die Moral: Bong Joon-hos brechtiger Film "Parasite"

Beim Filmfestival in Cannes wurde Bong Joon-hos "Parasite" - ein Film über eine sozial abgestiegene Familie, die sich bei Reichen einnisten - von Kritik und Jury einhellig gefeiert. Jetzt kommt der koreanische Preisträger der Goldenen Palme auch bei uns in die Kinos. Zu sehen gibt es einen "Film der Räume und topografischen Anordnungen", erklärt Dunja Bialas im Tagesspiegel. Doch "was sozialrealistisch als Familiendrama beginnt, wandelt sich bald zu einer Hochstaplerkomödie, die Bong mit schwarzem Humor durchsetzt. ... Seine Filme vermeiden Eindeutigkeiten, auch 'Parasite' bleibt moralisch ambivalent. Die arme Familie ist durchtrieben, die reiche Familie bemüht, das Richtige zu tun. 'Niemand ist nur gut oder nur böse', sagt Bong. Er lässt auch offen, wer mit dem titelgebenden Parasiten gemeint ist, die Eindringlinge oder die Ausbeuter: 'Aus Sicht der Arbeiterklasse können auch die Reichen als Parasit gelten, da sie auf Kosten der Armen leben.'" Welt-Kritiker Hanns-Georg Rodek steht bei diesem Film "ständig auf geistigen Zehenspitzen", was soviel heißt, dass der Film ständig seine Register wechselt. Bongs Filme "mutieren wie ein Parasit von der Komödie zum Horror, vom Mordrätsel zum Familiendrama, von der Gesellschaftssatire zum Monsterfilm. ...  Das 'Parasite'-Drehbuch könnte von Brecht stammen, so gnadenlos dekliniert es die Klassenfrage durch, die heute wieder so lebendig ist wie das Börsenparkett bei einer Hausse; aber Bong betreibt weniger Klassenkampf als Klassenpsychologie." Gespräche mit dem Regisseur führen der Standard und Dlf Kultur.

Weiteres: In der SZ spricht Joaquin Phoenix über seine Rolle in "Joker" (mehr zur Kontroverse über den Film hier). Besprochen wird die penis-zeigefreudige HBO-Serie "Euphoria" (taz).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 14.10.2019 - Film

Straßenerfahrung und Improvisation: "Der Glanz der Unsichtbaren"

Louis-Julien Petit ist der französische Ken Loach, erklärt Barbara Schweizerhof im Freitag: Wie der britische Kollege macht er ehrliches, handfestes Kino in Solidarität mit den Ausgestoßenen und Marginalisierten der Gesellschaft. In "Der Glanz der Unsichtbaren" widmet er sich nun einer Gruppe obdachloser Frauen, die mit Mut zur Selbsthilfe kurzerhand ein leerstehendes Haus besetzen. Dem Regisseur "gelingt etwas Einmaliges: ein Film von ansteckender Leichtigkeit, der sein niederschmetterndes Thema dennoch ernst nimmt; ein Film, der gute Gefühle macht, aber tiefer geht als die konfektionierten Emotionen eines Feelgoodmovies. ... Die obdachlosen Frauen werden von Laien verkörpert, die meist selbst Straßenerfahrung haben. Sie füllen hier nicht nur die Rollen am Rand aus, sondern sind durch viele in Improvisation entstandene Szenen das eigentliche Herz des Films." Die FAZ hat Bert Rebhandls Besprechung online nachgereicht.

Weiteres: Daniela Sannwald berichtet im Tagesspiegel vom Filmfestival im türkischen Ayvalik. Kurze Nachrufe auf den Schauspieler Robert Forster schreiben Verena Lueken (FAZ) und Tobias Kniebe (SZ). Besprochen wird der japanische Netflix-Film "The Forest of Love" (SZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 12.10.2019 - Film

Silvia Hallensleben rät in der taz dem Berliner Publikum zum Besuch einer Vorführung von Eric Friedlers Dokumentarfilm "Der Clown" über Jerry Lewis' nie vollendeten Holocaust-Film "The Day the Clown Cried". In der taz erinnert Bettina Müller an die Uraufführung von Richard Oswaldts mit Conrad Veidt und Anita Berber besetzten Horror-Episodenfilms "Unheimliche Geschichten" vor 100 Jahren in Berlin.



Besprochen werden die DVD von Michael Pfleghars Krimi-Parodie "Die Tote von Beverly Hills" aus dem Jahr 1964, die laut Tagesspiegel-Kritiker Thomas Groh "am laufenden Meter sämtliche filmische Konventionen" bricht, der von Netflix produzierte, im "Breaking Bad"-Universum angesiedelte Film "El Camino" (ZeitOnline, SZ) und die in Frankfurt spielende Netflix-Serie "Skylines" (Freitag).

Und eine traurige Nachricht: Der Schauspieler Robert Forster ist gestorben. In "Jackie Brown" hat Quentin Tarantino nicht nur Pam Grier, sondern auch ihm ein Denkmal gesetzt.

Efeu - Die Kulturrundschau vom 11.10.2019 - Film

Arno Raffeiner empfiehlt im Tagesspiegel die Lynne-Ramsay-Werkschau im Berliner Kino Arsenal. Besprochen werden Todd Phillips' "Joker" (Jungle World, Perlentaucher), der Haihorrorfilm "47 Meters Down: Uncaged" (SZ) und die Autobiografie von Liselotte Pulver (FAZ), zu deren heutigem 90. Geburtstag Jürg Zbinden in der NZZ gratuliert.

Efeu - Die Kulturrundschau vom 10.10.2019 - Film

Sehr glücklich, sehr zufrieden kommen Lukas Foerster und Michael Kienzl aus Wien nach Hause, wo sie im Filmmuseum eine Woche lang italienische Giallo-Filme (mehr dazu in unserer Magazinrundschau) gesehen haben und nun auf critic.de über diese Seherfahrungen sprechen. Carolin Weidner empfiehlt in der taz eine Lynne Ramsay gewidmete Retrospektive im Berliner Kino Arsenal. Im Tagesspiegel rät Gregor Dotzauer dem Berliner Publikum derweil zum Besuch des DokuArts-Festivals im Berliner Zeughauskino. Im ZeitMagazin träumt die Schauspielerin Linda Hamilton. Und der "Joker" hält weiterhin die Welt in Atem (unser erstes Resümee): Gespräche mit dem Regisseur Todd Phillips führen Hanns-Georg Rodek (Welt) und Richard Pleuger (SZ), mit Hauptdarsteller Joaquin Phoenix hat sich Andreas Borcholte für SpOn getroffen. Außerdem diskutieren Zeit, FAZ, Freitag, Welt, FR und NZZ den kontroversen Film.

Besprochen werden Tom Sommerlattes Komödie "Bruder Schwester Herz" (taz), Louis-Julien Petits Komödie "Der Glanz der Unsichtbaren" über eine Gruppe von Frauen, die ein Haus besetzen (taz), Pedro Costas in Locarno ausgezeichneter Film "Vitalina Varela", der heute das Münchner Underdox-Festival eröffnet (SZ), Netflix' neuer Stephen-King-Film "Im hohen Gras" (FAZ) und Bert Rebhandls neues Buch über den Filmklassiker "Der dritte Mann" (Standard).
Stichwörter: Petit, Louis-Julien