Aus dem Katalanischen von Theres Moser und Jordi Müller. Zuhören ist die Basis aller Kommunikation. Durch aufmerksames Zuhören wird eine Verbindung hergestellt, es entsteht Gemeinsamkeit. Erst Zuhören ermöglicht einen wirklichen Dialog mit anderen, bereichert die eigene Person und ist Voraussetzung für Freundschaft und Liebe. Francesc Torralba durchstreift in diesem klar aufgebauten Essay locker und einfallsreich die Geistesgeschichte und versammelt die Stimmen großer Philosophen, die in ganz unterschiedlichen Facetten auf die Bedeutung des Zuhörens hingewiesen haben. Er zeigt, warum ohne die Fähigkeit des Zuhörens kein Lernen stattfinden kann und lenkt die Aufmerksamkeit Schritt für Schritt auf unser eigenes Verhalten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.10.2007
Kein gutes Haar lässt Michael Pawlik an diesem Buch des katalanischen Philosophen und Theologen Francesc Torralba. Wieso auch? Wer mit einem "Erbauungstraktätchen" im Stil der 50er Jahre am Lebenskunstbuch-Boom teilhaben möchte, legt der Rezensent nahe, hat es auch nicht anders verdient. Die "gravitätisch" präsentierten Plattitüden gehen Pawlik gehörig auf die Nerven. Die dringende Frage, die ihn am Ende beschäftigt, ist die nach einem wirksamen Schutz des Zuhörers vor der "enthusiasmierten Enthemmtheit" mit der hier das Zuhören als Kunst vorgestellt wird.
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