Gavin Francis

Eine kurze Geschichte der Verbundenheit

Über 25 Brücken um die Welt
Cover: Eine kurze Geschichte der Verbundenheit
DuMont Verlag, Köln 2026
ISBN 9783755820246
Gebunden, 304 Seiten, 25,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Sofia Blind. Gavin Francis ist seit vielen Jahren von Brücken fasziniert. Nicht nur wegen ihrer Entstehungsgeschichte, Konstruktion und ihrer Allgegenwärtigkeit, sondern auch weil sie die Verbindungen zwischen uns Menschen stärken. In 'Eine kurze Geschichte der Verbundenheit' erkundet er echte und metaphorische Brücken und nimmt uns mit auf eine Weltreise, die in seiner Kindheit in den 1980er-Jahren in Schottland beginnt, vier Jahrzehnte umspannt und durch mehr als zwanzig Länder führt: von der Engelsbrücke in Rom und der Rialto Brücke in Venedig über die Bosporusbrücke und die Öresundbrücke bis zur Brooklyn Bridge in New York und zur Harbour Bridge in Sydney. Francis befasst sich dabei mit den Verbindungen zwischen Individuen und Nationen. Er schildert Historisches und Politisches, erzählt von persönlichen Begegnungen und widmet sich großen gesellschaftlichen Themen: Was hat der Brückenbau für unsere Zivilisation bedeutet? Wie bereichert er seit Jahrhunderten unser Leben? Und welchen Preis bezahlen wir, wenn Brücken eingerissen werden?

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk Kultur, 26.06.2026

Rezensent Benjamin Knödler geht neuerdings anders über Brücken. Das Buch des Arztes und Autors Gavin Francis über die verbindende Kraft dieser Bauwerke hat ihn in mehrfacher Hinsicht inspiriert. Zwar schweift der Autor assoziierend mitunter weit ab, wenn er Kindheitserinnerungen, Reiseanekdoten und Brückenporträts von Golden Gate bis Engelsbrücke aneinanderreiht, doch bleibt die Faszination über Brücken ansteckend, versichert Knödler, auch wenn das Buch keine Architekturgeschichte ist, sondern eher kultur- und religionsgeschichtliche Brücken schlägt und perspektivreich über das Thema Verbundenheit nachsinnt.

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