Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.07.2000
Spätestens auf den zweiten Blick erweist sich Frank Pergandes Besprechung dieses "gewichtigen" Bandes als recht schonungsloser Verriss. Die an vielen Stellen angedeutete Kritik läuft auf das Urteil hinaus, dass die Autoren dieser Stadtgeschichte - viele Professoren, Pfarrer, Archivare im Ruhestand - die DDR- und d.h. auch die SED-Perspektive auf die Historie nicht überwunden haben. Das gilt für die Schilderung der kampflosen Übergabe der Stadt am Ende des zweiten Weltkriegs ebenso wie für die Berichte über das Jahr 1989: letztere fehlten sogar fast vollständig.
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