Ob als Burg, Festung, Residenz oder Landeshaupt stadt - stets war Schwerin eine Stadt, in der vor allem geherrscht, regiert und verwaltet wurde. Grafen, Bischöfe, Herzöge und Ministerpräsidenten prägten durch die Jahrhunderte die Entwicklung der ältesten Stadt Mecklenburgs. Aber außer den Mächtigen lebten noch andere Menschen in der Stadt: Bürger, Handwerker, Arbeiter. Wie sie lebten, arbeiteten, ihre Feste feierten und ihren Müll entsorgten, wird in der vorliegenden Stadtgeschichte durch die Archivare des Schweriner Stadtarchives mit gleicher Sorgfalt untersucht.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.03.2006
Ein wenig trocken sei die Lektüre dieser Stadtgeschichte schon, bemerkt Frank Pergande. Aber was die Archivare Bernd Kasten und Jens-Uwe Rost in ihrer Geschichte Schwerins zusammengetragen haben, eigne sich ohnehin viel mehr als "Nachschlagewerk denn als Bildband für Besucher". Zum Glück, so der Rezensent, sind die Pläne der Nationalsozialisten für Schwerins Innenstadt nie Wirklichkeit geworden. Und trotz des Abrisses ganzer Viertel und DDR-Plattenbauten habe sich ihr Charakter als Seenstadt erhalten. Das mag nicht zuletzt an der Tradition als frühere mecklenburgische Residenzstadt liegen, an die Schwerin als Landeshauptstadt nunmehr anknüpft, vermutet der Rezensent.
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