Aus dem Amerikanischen von Karl-Heinz Siber. Als 323 vor Christus Alexander der Große völlig überraschend im Alter von kaum 33 Jahren in Babylon stirbt, ist sein ganzes Geschlecht - das makedonische Königshaus der Argeaden - dem Tode geweiht. Was sich in den folgenden 25 Jahren an Intrigen und Gewalt, Mord und Krieg abspielt, kann mit jedem Königsdrama Shakespeares mithalten. In seiner mitreißenden Schilderung der stürmischen Ereignisse und der ebenso leidenschaftlichen wie gewissenlosen Akteure ist James Romm ein wahres Epos über den Untergang eines Weltreichs gelungen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.09.2016
Uwe Walter gefällt James Romms Geschichte des Zeitalters der Diadochen. Wie der Autor von den letzten, ereignisreichen Tagen Alexanders erzählt, in kurzen Kapiteln, spannungsreich, Geschichte als Handlung vermittelnd in Schlachten, Verrat und Intrigen, schnell Schauplätze und Akteure wechselnd, findet er lesenswert. Walter lernt Antigonos den Einäugigen kennen, Silberschilde, achtzigjährige Recken und Väter im Kampf mit ihren Söhnen. Die "Flegeljahre des Hellenismus", bei Romm werden sie lebendig, meint Walter.
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