Was jetzt für eine rationale Sicherheitspolitik zu tun ist
Westend Verlag, Frankfurt am Main 2026
ISBN
9783987913587 Kartoniert, 176 Seiten, 18,00
EUR
Klappentext
Sicherheitspolitik hat Konjunktur - sie befindet sich jedoch auf einem gefährlichen Irrweg. Der Begriff "Kriegstüchtigkeit" steht für diese Entwicklung wie kaum ein anderer. Das dahinterstehende Konzept beansprucht unverhältnismäßige Ressourcen, militarisiert Politik und Gesellschaft und löst die Probleme nicht. Der derzeit weitverbreitete Alarmismus in weiten Teilen der Politik und der Medien basiert zudem auf keiner seriösen Bedrohungsanalyse. Der in 80 Jahren überwunden geglaubte Militarismus scheint schleichend und oft sogar mit guten Absichten in einem neuen Gewand zurückzukehren. Varwick zeichnet diese Diskursverschiebung kritisch nach und entwickelt Alternativen für eine rationale Sicherheitspolitik. Deutlich wird: Deutschland sollte wieder eine Stimme für den Frieden werden.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.03.2026
Thomas Speckmann überlegt, was der Autor mit seinem Buch, laut Rezensent eine Polemik, erreichen möchte. Johannes Varwicks NATO-Buch hat Speckmann in guter Erinnerung, daher nimmt er das neue Buch und die Hinterfragung der deutschen Sicherheitspolitik darin erst einmal ernst. Schnell wird Speckmann allerdings bewusst, dass die Argumente im Text nicht immer sachlich und objektiv sind, etwa wenn Varwick die deutsche Sicherheitspolitik rundweg als Irrweg bezeichnet, der dem Militarismus Tür und Tor öffne. Lesen sollte man das Buch dennoch, schließt Speckmann versöhnlich. Es spiegelt den aktuellen Diskurs wider, und mit seinen zehn sicherheitspolitischen Handungsalternativen (3. "Kriegstüchtigkeit" ersetzen durch "Verteidigungsfähigkeit") bietet es reichlich Diskussionsstoff, findet er.
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